AstrHori 6,5mm F2: Gutes, preiswertes Fisheye-Objektiv im Test
Heute werfen wir einen Blick auf das AstrHori 6,5 mm F2 Fisheye Objektiv, das für APS-C- und MFT-Kameras konzipiert ist. Dieses rein manuelle Objektiv fällt durch seinen günstigen Preis und die spannende Bauweise auf. Die Kollegen von https://youtube.com/user/ValuetechTV?feature=hovercard zeigen es hier im Test.
Das Objektiv wiegt lediglich 270 Gramm und ist für verschiedene Kamerasysteme wie Fujifilm X, Nikon Z, Canon RF, Sony E und MFT verfügbar. Ein wichtiger Punkt ist, dass im Lieferumfang keine Gegenlichtblende enthalten ist. Dies liegt daran, dass das Objektiv einen Bildwinkel von 192 Grad bietet, was bedeutet, dass eine Gegenlichtblende im Bild sichtbar wäre. Auch Filter können nicht angebracht werden.
Die Verarbeitung des AstrHori ist durchweg positiv. Der manuelle Blendenring hat eine angenehme Klickrasterung, und der Fokusring läuft rund, obwohl er mehr Widerstand vertragen könnte. Insgesamt macht das Objektiv einen sehr soliden Eindruck. Getestet an der Fujifilm XH2S mit 26 Megapixeln zeigt sich die Bildqualität bei Blende 2 im Bildzentrum als einwandfrei. Die Schärfe ist beeindruckend, auch wenn die Bildecken bei dieser Blende unscharf und verwaschen erscheinen. Dies war jedoch nicht unerwartet. Bei einer Abblende auf Werte zwischen Blende 5.6 und 8 verbessert sich die Bildqualität erheblich, und die Schärfe nimmt deutlich zu.
Ab Blende 2.8 sind chromatische Aberrationen in den Bildecken kaum noch zu sehen. Die extreme Verzerrung am Rand ist ebenfalls ein Punkt, den wir beachten müssen, insbesondere wenn man bedenkt, dass Hände oder andere Teile des Körpers bei der Aufnahme ins Bild geraten können. Ein weiterer Punkt ist die Bildstabilisierung. Da das Objektiv keine Kontakte hat, funktioniert die Sensorstabilisierung in den Kameras nicht optimal. Es ist wichtig, die Brennweite manuell einzustellen, um die Stabilisierung korrekt zu nutzen. Dies kann bei der Nachbearbeitung hilfreich sein, da die Bildmitte möglicherweise nicht korrekt zentriert ist.
Für MFT-Kameras ist dieses Objektiv weniger geeignet, da es den typischen Fisheye-Look nicht bietet. Es wird eher für die Fotografie mit APS-C-Kameras empfohlen, wo die Möglichkeiten zur kreativen Nutzung des Bildwinkels besser zur Geltung kommen.
Die UVP des AstrHori 6,5 mm F2 Fisheye liegt bei 120 Dollar, was hierzulande einem Marktpreis von etwa 200 Euro entspricht. Dafür bietet das Objektiv eine beeindruckende Verarbeitung und eine spannende, kreative Perspektive. Abgesehen von den Einschränkungen in den Bildecken und der manuellen Bedienung ist es ein No-Brainer für jeden, der eine APS-C-Kamera nutzt und sein Repertoire erweitern möchte. Insgesamt ist das AstrHori 6,5 mm F2 Fisheye ein empfehlenswertes Objektiv, das in keiner Sammlung fehlen sollte, wenn man an kreativen Aufnahmen interessiert ist.
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Das Objektiv wiegt lediglich 270 Gramm und ist für verschiedene Kamerasysteme wie Fujifilm X, Nikon Z, Canon RF, Sony E und MFT verfügbar. Ein wichtiger Punkt ist, dass im Lieferumfang keine Gegenlichtblende enthalten ist. Dies liegt daran, dass das Objektiv einen Bildwinkel von 192 Grad bietet, was bedeutet, dass eine Gegenlichtblende im Bild sichtbar wäre. Auch Filter können nicht angebracht werden.
Die Verarbeitung des AstrHori ist durchweg positiv. Der manuelle Blendenring hat eine angenehme Klickrasterung, und der Fokusring läuft rund, obwohl er mehr Widerstand vertragen könnte. Insgesamt macht das Objektiv einen sehr soliden Eindruck. Getestet an der Fujifilm XH2S mit 26 Megapixeln zeigt sich die Bildqualität bei Blende 2 im Bildzentrum als einwandfrei. Die Schärfe ist beeindruckend, auch wenn die Bildecken bei dieser Blende unscharf und verwaschen erscheinen. Dies war jedoch nicht unerwartet. Bei einer Abblende auf Werte zwischen Blende 5.6 und 8 verbessert sich die Bildqualität erheblich, und die Schärfe nimmt deutlich zu.
Ab Blende 2.8 sind chromatische Aberrationen in den Bildecken kaum noch zu sehen. Die extreme Verzerrung am Rand ist ebenfalls ein Punkt, den wir beachten müssen, insbesondere wenn man bedenkt, dass Hände oder andere Teile des Körpers bei der Aufnahme ins Bild geraten können. Ein weiterer Punkt ist die Bildstabilisierung. Da das Objektiv keine Kontakte hat, funktioniert die Sensorstabilisierung in den Kameras nicht optimal. Es ist wichtig, die Brennweite manuell einzustellen, um die Stabilisierung korrekt zu nutzen. Dies kann bei der Nachbearbeitung hilfreich sein, da die Bildmitte möglicherweise nicht korrekt zentriert ist.
Für MFT-Kameras ist dieses Objektiv weniger geeignet, da es den typischen Fisheye-Look nicht bietet. Es wird eher für die Fotografie mit APS-C-Kameras empfohlen, wo die Möglichkeiten zur kreativen Nutzung des Bildwinkels besser zur Geltung kommen.
Die UVP des AstrHori 6,5 mm F2 Fisheye liegt bei 120 Dollar, was hierzulande einem Marktpreis von etwa 200 Euro entspricht. Dafür bietet das Objektiv eine beeindruckende Verarbeitung und eine spannende, kreative Perspektive. Abgesehen von den Einschränkungen in den Bildecken und der manuellen Bedienung ist es ein No-Brainer für jeden, der eine APS-C-Kamera nutzt und sein Repertoire erweitern möchte. Insgesamt ist das AstrHori 6,5 mm F2 Fisheye ein empfehlenswertes Objektiv, das in keiner Sammlung fehlen sollte, wenn man an kreativen Aufnahmen interessiert ist.
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