ASUS stellt neue PCIe-Karte mit mehreren M.2 SSD-Steckplätzen vor

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Der Hardware-Hersteller Asus sorgt für eine ziemlich einfache Möglichkeit, den Desktop-PC mit einer stattlichen Menge SSD-Speicherplatz ausrüsten zu können. Das Erweiterungs-Board zeigt das Unternehmen auf der Elektronikmesse CES.

Die Anbindung externer Speichermedien ist zwar möglich, bremst das System aber schnell mal aus. Daher dürften Nutzer, die viel Speicherplatz benötigen, es zu schätzen wissen, wenn intern wesentlich mehr Steckplätze bereitgestellt werden. Asus macht es mit seinem Produkt möglich, dass auf einer Steckkarte für PCI-Express-Slots immerhin vier zusätzliche Steckplätze für M.2-SSDs in einem Rechner bereitgestellt werden können.

Passive und aktive Kühlung

Speichermedien verursachen dabei zwar keine so hohe Wärmeentwicklung wie beispielsweise ein Prozessor oder eine GPU, werden die SSDs aber ordentlich belastet, kann es trotzdem ziemlich warm werden. Asus setzt daher auf einen großen Aluminium-Kühlkörper, um die entstehende Wärme wegzuleiten. Weiterhin ist ein Lüfter auf dem Board installiert, der zugeschaltet wird, falls die passive Kühlung nicht mehr ausreicht.

Durch die vier Steckplätze kann ein Desktop-System um eine ziemlich stattliche Menge Speicherplatz erweitert werden. Natürlich ist es aber auch möglich, die vier zusätzlichen Speichermedien für eine redundante Datenablage in einem RAID-System zu konfigurieren.

Da natürlich auch Nutzer zur Zielgruppe gehören, die solch eine Lösung eher im Gaming-PC als im Arbeits-Rechner verwenden, hat Asus auch ein Beleuchtungskonzept mit LEDs an die Karte gebaut, so dass ein transparentes Gehäuse effektvoll ausgenutzt werden kann. Das Produkt mit der etwas sperrigen Bezeichnung "Hyper M.2 X16 Gen 4 Card" soll noch im Laufe dieses Jahres im Handel zu bekommen sein. Der Preis wird dann voraussichtlich bei um die 60 Euro liegen, so dass man mit einer vergleichbaren Menge an externen Gehäusen für mehr Speichermedien kaum günstiger käme.

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Vor lauter Kühlblende sieht man leider gar nicht.
Der Flaschenhalt bleibt trotzdem der PCI-E Anschluss und schon eine M2.-Festplatte wird ziemlich warm, welches ich auf meinem Asus Board trotz Passivblende schon bemerke.
 
@Postman1970: das ist aber eine x16-Slot-Karte was ja schon 4x 4PCie-Lanes währen (ausreichend für die nvme-SSDs) und dann noch als PCIe4-Version, somit hat es sich mit dem Flaschenhals, wenn man schon die teureren PCIe4-SSDs verwenden wollte.

Mit der Temperatur muss ich dir aber Recht geben, dafür ist aber die Karte aktiv gekühlt und scheint die Temperatur direkt aus dem Gehäuse zu führen, ich sehe da keine Probleme, wenn nicht gerade alle 4 SSDs unter dauerhafter Vollbelastung stehen und selbst dann dürfte sich das Throtteln im Rahmen halten.
 
60€ und 2 m2a500GB Speicher ssds für 150 in raid oder auch mehr sollte für Enthusiasten ein schönen schub geben
 
@wlimaxxxx: Ich habe in meinem Gigabyte Z390 Aorus Pro eine 2TB Samsung 970 EVO. Direkt im NVME-Slot ist die tatsächlich superflott unterwegs. Zukünftig ist da auch mit mehr Speicherkapazität zu rechnen, wozu also so ein Drum per PCIe anschließen und sein System in der Leistung limitieren?
 
Die wird wohl dann am langen PCIex16 Anschluß verbaut, und wo kommt dann die Grafillarte hin?
 
@Norbertwilde: im ersten die GPU und im 2. das teil ?
 
@xxxFrostxxx: Und was kommt dann Leistungsmäßig dabei rum? Bremsen die sich nicht aus, wenn zuviele Abnehmer die Lanes belegen?
 
@MaikEF_: kommt auf cpu / board an, grundsätzlich pro m2 ssd 4 lanes, Ryzen 3000 z.B hat 24 meine ich
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