Nach 3D kommt ScreenX: Erstes 270-Grad-Kino startet in Deutschland
Was ist die nächste technische Innovation im Kino? Ein Kandidat ist ScreenX, eine Projektionstechnik, die bei entsprechend angepassten Filmen eine Darstellung über 270 Grad Leinwandfläche ermöglicht. Jetzt startet das erste ScreenX-Programm in Deutschland.
Die erste Möglichkeit, die neue Technik zu erleben bietet ab heute, den 12. Dezember, das Kino "UCI Luxe Mercedes Platz" in Berlin. Zum Start wird im neuen Kinosaal mit Blickfeld-Extra der Film "Jumanji: The Next Level" zu sehen sein, der laut den Betreibern speziell für das neue Format überarbeitet wurde. Das Hauptgeschehen des Filmes wird dabei wie gewohnt auf der frontalen Leinwand dargestellt, auf den Seiten-Leinwänden sind dagegen zusätzliche Inhalte zu sehen, die schon während der Produktion mit speziellen ScreenX-Kameras aufgenommen wurden. So soll der Zuschauer noch tiefer in das Geschehen eintauchen können, ohne dabei allerdings eine verzerrte Perspektive in Kauf nehmen zu müssen.
ScreenX erweitert die Kinoleinwand auf die Seiten des Kinosaals
Die Kinobesuche in Deutschland gehen seit Jahren zurück - von 170 Millionen Kinobesuchen im Jahr 2001 auf zuletzt knapp 96 Millionen im letzten Jahr. Deshalb sind die Betreiber versucht, immer wieder mit neuen Attraktionen um Kunden zu werben. Nachdem zuletzt 3D als große Revolution des Kinos gefeiert wurde, startet in Deutschland jetzt mit ScreenX eine ganz andere Idee des Film-Erlebnisses: Ein Kinosaal mit 270 Grad-Projektion. "Screen X nutzt neben der zentralen Leinwand auch Leinwände an den Seiten des Saals. Der Film wird mit der weltweit ersten Multiprojektionstechnik zu einer optischen 270°-Erfahrung", so die offizielle Beschreibung der Technik. Jetzt startet auch in Deutschland das erste Kino mit Vorstellungen im ScreenX-Format - seine weltweite Premiere hatte die Technik schon 2015.Die erste Möglichkeit, die neue Technik zu erleben bietet ab heute, den 12. Dezember, das Kino "UCI Luxe Mercedes Platz" in Berlin. Zum Start wird im neuen Kinosaal mit Blickfeld-Extra der Film "Jumanji: The Next Level" zu sehen sein, der laut den Betreibern speziell für das neue Format überarbeitet wurde. Das Hauptgeschehen des Filmes wird dabei wie gewohnt auf der frontalen Leinwand dargestellt, auf den Seiten-Leinwänden sind dagegen zusätzliche Inhalte zu sehen, die schon während der Produktion mit speziellen ScreenX-Kameras aufgenommen wurden. So soll der Zuschauer noch tiefer in das Geschehen eintauchen können, ohne dabei allerdings eine verzerrte Perspektive in Kauf nehmen zu müssen.
Beeindruckend mit Einschränkungen
ScreenX nutzt insgesamt fünf Projektoren, um die Inhalte darzustellen, die Seitenwände des Kinos werden dabei mit demselben reflektierenden Material bespannt wie die Haupt-Leinwand. Dies bringt natürlich auch mit sich, dass die Projektion für die Seiten-Leinwand ebenfalls im Rand des Blickfeldes des Betrachters landet, außerdem kann es baulich nötig sein, das Notausgänge oder Hinweisschilder die zusätzlichen Leinwände durchbrechen - ein Umstand, der die beabsichtigte Immersion natürlich stören kann. Auch die Sitzposition ist bei dieser Technik natürlich entscheidend für die Wirkung. Infografik: Schlechte Zeiten für Kinos
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