Filmkritik zu X-Men: Apocalypse - Gelungene Comicverfilmung?

Nicht einmal einen Monat nach The First Avenger: Civil War schickt Marvel seine nächsten Superhelden ins Rennen: In X-Men: Apocalypse stellen sich Professor X, Psylocke, Storm und Co. ab sofort dem übermächtigen Mutanten Apocalypse entgegen. Ob sich der Gang ins Kino auch beim neunten Teil der Filmreihe noch lohnt, verrät unser Kollege Lutz Herkner.

Inszeniert wurde das Comicspektakel erneut von Bryan Singer, der bereits für X-Men (2000), X-Men 2 (2003) und X-Men: Zukunft ist Vergangenheit (2014) auf dem Regiestuhl Platz nahm. Als Gegenspieler taucht erstmals der Mutant Apocalypse (Oscar Isaac) auf, der nach einem jahrtausendelangen Schlaf die Menschheit auslöschen will - was die X-Men natürlich zu verhindern versuchen.

Fans dürften sich lediglich an kleineren Details stören. Beispielsweise könnte die Rolle der vier apokalyptischen Reiter, die auf der Seite von Apocalypse kämpfen, für den einen oder anderen zu klein ausgefallen sein. Davon abgesehen bietet der Film jedoch beeindruckende Spezial- und Soundeffekte und auch der Humor kommt in vielen Szenen nicht zu kurz. Insgesamt erhält X-Men: Apocalypse somit vier von fünf möglichen Sternen.

X-Men: Apocalypse startet am 19. Mai in den deutschen Kinos. In weiteren Rollen sind unter anderem James McAvoy als Professor X, Michael Fassbender als Magneto, Olivia Munn als Psylocke und in einer kleinen Rolle sogar Hugh Jackman als Wolverine zu sehen.

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