Daimler und BMW geben ihr Carsharing in zahlreichen Städten auf

In Großstädten gehören Carsharing-Fahrzeuge längst zum Alltag, viele schätzen die Möglichkeit, sich bei Bedarf ein Auto zu leihen. Dominiert wird das Geschäft von Daimler und BMW, diese betreiben gemeinsam Share Now. In zahlreichen Städten gibt das ... mehr... BMW, Daimler, Car2Go, Share Now, Drive Bow Bildquelle: Share Now BMW, Daimler, Car2Go, Share Now, Drive Bow BMW, Daimler, Car2Go, Share Now, Drive Bow Share Now

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Die Rechnung, gut ausgestattete Neuwagen in den Markt zu setzen, um die Nutzer zu späteren potenziellen Käufern zu machen, geht wohl nicht auf. Der zunehmende Preiskampf durch die Konkurrenz (Sixt, WeShare, Clevershuttle, e-Scooter...) in den Städten lässt einen profitablen Preis pro Minute nicht zu. Insofern nachvollziehbar, dass ein Konzern (oder in diesem Falle sogar 2) auf die Notbremse treten. Ähnlich erging es zuletzt Bosch mit seinen Coups...
 
@Cipher: Ich würd es anders formulieren. Es gab ausreichend Schreier die wochenlang geschrien haben das es zu wenig Carsharingangebote gibt, dabei war klar das die Nummer nicht fliegt, denn die meisten von denen die danach schreien sind gar nicht die Nutzer, sondern sie glauben die heutigen Autobesitzer würden dann umsteigen damit weniger Fahrzeuge in der Stadt sind. Blöd nur das die Gruppe die ÖNV und Fahrrad nutzt als potentieller Kunde ausfällt und die Gruppe der Autobesitzer ebenfalls. Da die beiden Gruppen addiert fast 100% der möglichen Kunden ausmacht bleibt halt auch wenig Spielraum damit so eine Geschäftsidee fliegt.
 
@aliasname: Naja, diese Gedanken macht sich ein Konzern bevor er in den Markt eintritt. Das gehört zur Markt und Wettbewerbsanalyse. Und als beide angefangen haben, gab es eben kaum bis gar keinen Wettbewerb im Free-Floating Bereich. Das hat sich in den letzten Jahren aber erheblich verändert. Und damit sind die Chancen jemals profitabel zu werden mit dem aktuellen Modell eher gesunken. Ich gehöre durchaus zu der Gruppe, die es deiner Meinung nach nicht gibt: ich nutze selten bis nie ÖPNV, habe kein Fahrrad und kein Auto. Deshalb habe ich in der Vergangenheit oft Car2Go oder DriveNow genutzt. Seitdem es aber CleverShuttle, Uber, FreeNow Ride, WeShare, Sixt, Coup, Emmy und die eScooter in Berlin gibt, nutze ich DriveNow bzw. Car2Go fast gar nicht mehr - denn die gehören eindeutig zu den teureren Anbietern.
 
@Cipher: Gerade WeShare zeigt doch eigentlich genau das Gegenteil. Während BMW und Daimler in drei Städten aussteigen, steigt VW mit WeShare in Berlin ein. Und in Berlin ist der ÖPVN eigentlich recht gut ausgebaut.
 
Daimler und BMW in den USA ist sowieso keine gute Idee. Dazu verbrauchen die Fahrzeuge zu wenig Treibstoff [/ironieoff]
 
@happy_dogshit: Ich würde sagen in den Staaten ist Uber zu sehr verbreitet und zu billig, als dass Car Sharing dagegen bestehen könnte.
 
eine schöne sache
um zum bahnhof zu fahren oder in eine Kneipe, wo man dann was trinkt, da ist es richtig gut
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