Wachstum: Amazon schafft dieses Jahr 2800 neue Jobs in Deutschland

Der Online-Riese Amazon will in Deutschland noch bis Ende dieses Jahres weitere rund 2800 neue Stellen schaffen. Das geht aus Medienberichten hervor, in denen der Amazon Deutschland-Chef Ralf Kleber zu Wort kommt. mehr... Amazon, Logo, Logistikzentrum Bildquelle: DPA Amazon, Logo, Logistikzentrum Amazon, Logo, Logistikzentrum DPA

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Ich hab gehört von den 2800 Jobs sollen 700 Menschen leben können. ;)
 
@moribund: Guter Schnitt, oder?
 
Und wieviel von den 2800 müssen noch H4 nebenbei beantragen ?
 
@MasselTopf: Und wieviel von denen, die Du meinst, haben zumindest einen halbwegs anerkannten, Schulabschluß und nehmen diesen Job nur als Überbrückung wahr, weil sie andere Perspektiven und Ziele haben? Oder, andersrum gefragt: Wieviele haben wohl überhaupt keine Perspektive, mehr als 20€ die Stunde zu verdienen, weil sie keinen Abschluß haben?

Man sucht laut des Berichts auch Software-Spezialisten und IT-Experten und ich gehe davon aus, daß wenn man da genommen wird, gut davon leben kann.

Die, die Du meinst, arbeiten z.B. für Amazon in Winsen, bekommen das zusätzliche H4 und schicken in Summe davon 17 Milliarden € in Ihre Heimat.
 
@Candlebox: Wäre es da nicht besser, sie würden gleich ganz in die Nähe des Arbeitsplatzes ziehen, statt jeden Tag oder sogar nur fürs Wochenende in die(se) Heimat zu pendeln ?
 
@MasselTopf: Hm vielleicht in Städten wo die Mieten sehr hoch sind. Ansonsten ist der Mindestlohn ja schon höher als H4 und Amazon zahlt freiwillig mehr. Da müsste die Warmmiete wohl über 800€ liegen damit man noch H4 bekommen kann und so eine Miete gilt vermutlich kaum irgendwo für ein Single als angemessen. Also wenn alles korrekt läuft gibt es gar kein Aufstocken bei Vollzeitarbeit(> 1.170€ netto). Wenn sie bereits für ungelernte Einsteiger über Mindestlohn zahlen, kann ich mich nicht so richtig empören und Sklaverei und Co. kommen. Andere zahlen hingegen nur das Minimum nur Amazon eignet sich eben allein wegen der Bekanntheit schon sehr viel besser für Wallraff Dokus, usw.
 
Mit 8.50€ jobs kann man sich kein angenehmes Leben gönnen. Um in Deutschland gut leben zu können, mit Familie Frau und Kindern, braucht man min. 2000-2500€.
 
@Cihat: Um angenehm in Deutschland leben zu können, bedarf es meiner Meinung nach sogar mindestens 5000 Euro.
 
@topsi.kret: Angenehmes Leben gönnen? Was ist genau die Definition dazu? Bezieht sich das auf diese blöden Facebook Sprüche Bilder alla: "Früher hat nur Mann gearbeitet und Frau konnte zu Hause bleiben, man konnte dreimal im Jahr in Urlaub fliegen und ein Haus bauen und hatte auch ein Auto ect. bla. Bla." Muss dich leider enttäuschen, ist nur blaue Propaganda. Zu früher und heute gibt es keine großen Unterschiede beim Einkommen. Allerdings können die Leute heute mit Geld nicht mehr umgehen. Konsum, Konsum und nochmals Konsum. Kein Wunder wenn es dann immer knapp ist.
 
@Akkon31/41: Du hast also die Ironie hinter meinem Kommentar verstanden.
 
@Akkon31/41: Problem dabei ist aber auch, das die Tatsache, das dieselbe Qualität bzw Langlebigkeit eines Produkts erwerben gehn zu wollen, wie mans vor 7 bis 10, evt 15 Jahren gekauft gekriegt hat, heutzutage mit Mehrausgaben von ein Viertel bis ein Drittel mehr einhergeht. Es wäre einfach unfair, ein beibehalten kriegen wollen oder wieder erreicht / gekauft kriegen wollen dieser Qualität einfach als nicht im Griff haben von Konsum zu bezeichnen, finde ich jedenfalls.
 
@DerTigga: Nein, andersherum wird ein Schuh draus: Die Leute waren es früher gewohnt für "Qualitätsware" mehr Geld auszugeben. Eine Miele-Waschmaschine, ein AEG- oder Siemens-Gerät ("früher" als qualitativ hochwertig eingestuft) war auch damals schon teurer, als manch günstigeres Mitbewerberprodukt. Im Verhältnis wurde aber auch für die günstigen Alternativen mehr vom verfügbaren Haushaltseinkommen z.B. für die Waschmaschine ausgegeben.
Das was sich geändert hat, war, dass es dann günstigere Alternativen aus China oder der Türkei zusätzlich zur Auswahl gab. Die Leute haben sich mit der Zeit gesagt: "Ey, lieber kaufe ich mir 2x für 800 Euro was von Samsung, als für 1.500 Euro 1x was von Miele."
Es war vollkommen normal eine Waschmaschine, einen TV, ein Telefon (nicht Smartphone) etc. auch >10 Jahre zu nutzen. Heute hingegen sind solche Geräte vielmehr Verbrauchsartikel, als z.B. noch in den 1960er-1980er-Jahren.
Obendrein kommen dann halt die Wünsche nach vielen zusätzlichen Dingen auf, die es früher schlicht gar nicht gab (weswegen eben auch mehr für die teuere Investition in eine Miele oder eben den Urlaub oder das Haus übrig geblieben ist): Es gab kein Amazon Prime, Netflix, du brauchtest keinen Smartphone-Tarif (und kein Smarthphone), es bedurfte keines Hilfiger-Pullovers (du hast die Sachen vom älteren Bruder bekommen), es gab nicht drölf neue Computer- oder Konsolenspiele pro Jahr, ....
 
@Cihat: Der Durchschnittslohn in DE liegt bei ca. 1800€ Netto.
 
@Candlebox: viel zu wenig.
 
@Cihat: Es zwingt Dich ja keiner.
 
@topsi.kret: Zwingen ist ein einfaches Wort. Es kommt auf die lebensumstände drauf an. Ob man muss, Zwang oder keine Wahl hat.
 
@Cihat: Man hat immer eine Wahl.
 
@topsi.kret: ja träum weiter!
 
Amazon sucht "Sprachwissenschaftler" für das neue Logistikzentrum? In welchem dialektbehafteten Fleckchen von Deutschland haben die denn vor zu bauen?
 
@erso: Also ich bekomme bei der Suche nach "Sprachwissenschaftler" auf der verlinkten Amazon-Jobseite keinerlei Treffer. Da hat Nadine wohl irgendwas verbockt... ;)
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