CCC will Diskussion um Trusted Computing anregen

Der Chaos Computer Club (CCC) will eine Diskussion über den Sinn und Zweck von "Trusted Computing"-Konzepten anregen. Im Rahmen des traditionellen CCCeBIT-Treffens auf der CeBIT 2003 wurden unter dem Motto dazu einige Forderungen an IBM als Vertreter der Trusted Computing Platform Alliance (TCPA) übergeben. Die Veranstaltung unter dem Motto "TCPA - Whom do we have to trust today?" fand gestern, Dienstagabend, statt.

TCPA ist ein Konsortium aus über 200 Unternehmen, das an einer Spezifikation für eigene Hardwarebestandteile arbeitet, die weitreichende Kontrollmöglichkeiten über die auszuführende Software schaffen sollen. Somit kann zum Beispiel sichergestellt werden, dass nur noch signierte Software wie bei Microsofts Palladium-Projekt auf dem PC ausgeführt werden kann.

Der CCC fordert daher unter anderem, dass die Anwender die Kontrolle über alle gespeicherten Schlüssel auf ihren Systemen behalten. So soll sichergestellt werden, dass der Nutzer selbst darüber entscheiden kann, welcher Schlüssel auf seinem Rechner für welchen Zweck verwendet wird. Daneben will der CCC verhindern, dass verborgene Rückkanäle entstehen, über die die geheimen Schlüssel des Anwenders übertragen werden können. Die Schlüssel müssen zusätzlich von einem Rechner auf den nächsten übertragbar sein. Damit soll verhindert werden, dass bereits installierte Programme beim Austausch von Hardware-Komponenten nochmals freigeschaltet werden müssen.
(pte)
Nähere Infos: Chaos Computer Club



Tipp einsenden
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen? Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links, um WinFuture zu unterstützen: Vielen Dank!