MS schließt Geschäftsjahr '02 mit soliden Umsatz- & Gewinnzahlen ab

Folgende Pressemitteilung gab die Firma Microsoft heute bekannt:
Microsoft Corp. gab einen Umsatz von 7,25 Milliarden US-Dollar für das am 30. Juni 2002 endende vierte Quartal seines Geschäftsjahres bekannt. Damit erzielte das Unternehmen im Vergleich zu 6,58 Milliarden US-Dollar im Vorjahresquartal eine Umsatzsteigerung von 10 Prozent.

Das Betriebsergebnis belief sich im vierten Quartal auf 2,87 Milliarden US-Dollar verglichen mit 2,75 Milliarden US-Dollar im Vorjahresquartal. Im Berichtsquartal betrug der Reingewinn des Unternehmens 1,53 Milliarden US-Dollar und der Gewinn je Aktie 0,28 US-Dollar. Darin enthalten ist eine Belastung nach Steuern von 806 Millionen US-Dollar bzw. 0,15 US-Dollar je Aktie aufgrund von Investitionsverlusten. Im Vergleichszeitraum betrug der Reingewinn 65 Millionen US-Dollar und der Gewinn je Aktie 0,01 US-Dollar unter Berücksichtigung einer Belastung nach Steuern von 2,63 Milliarden US-Dollar bzw. 0,47 US-Dollar aufgrund von Investitionsverlusten.

Für das am 30. Juni 2002 endende Geschäftsjahr verzeichnete Microsoft einen Umsatz von 28,37 Milliarden US-Dollar und damit einen Zuwachs von 12 Prozent im Vergleich zu 25,30 Milliarden US-Dollar aus dem Jahr 2001. Das Betriebsergebnis belief sich auf 11,91 Milliarden US-Dollar im Gegensatz zu 11,72 Milliarden US-Dollar aus dem Geschäftsjahr 2001. Der Reingewinn des Unternehmens betrug im Geschäftsjahr 7,83 Milliarden US-Dollar und der Gewinn je Aktie 1,41 US-Dollar. Darin enthalten ist eine Belastung nach Steuern von 0,53 US-Dollar aufgrund von Investitionsverlusten sowie voraussichtlichen Kosten in Zusammenhang mit einer von Verbrauchern angestrengten Sammelklage gegen Microsoft, die im Dezember-Quartal 2001 mit 0,08 US-Dollar zu Buche schlug, sowie einem einmaligen Ertrag durch den Verkauf von Expedia im März-Quartal 2002 von 0,15 US-Dollar. Im Geschäftsjahr 2001 betrug der Reingewinn 7,35 Milliarden US-Dollar und der Gewinn je Aktie 1,32 US-Dollar einschließlich Belastungen nach Steuern von 0,58 US-Dollar aufgrund von Investitionsverlusten.



"Mit Abschluss des vierten Quartals verzeichnete Microsoft nach erfolgreichen Produkteinführungen und permanenten Kosteneinsparungen solide Umsatz- und Gewinnsteigerungen. Trotz der nachhaltigen Verunsicherung auf den Technologiemärkten kann Microsoft aufgrund der starken Verbrauchernachfrage nach Windows XP und anderer Desktop-Software ein positives Betriebsergebnis präsentieren", so John Connors, Chief Financial Officer von Microsoft. "Ungeachtet der schwierigen Rahmenbedingungen investieren wir intensiv in die Entwicklung, Vermarktung und den Vertrieb neuer Produkte, die für unseren Erfolg im jetzigen und in den folgenden Jahren ausschlaggebend sind."

Im Bereich Desktop-Software lag der Umsatz bei 4,97 Milliarden US-Dollar und damit 9 Prozent über dem Juni-Quartal. Im Geschäftsjahr betrug der Umsatz 18,90 Milliarden US-Dollar und stieg damit um 7 Prozent. Dafür verantwortlich war der starke Absatz der Client-Betriebssysteme, die im vierten Quartal um 20 Prozent und im Geschäftsjahr 2002 um 16 Prozent zulegten. Vor allem die Professional-Versionen von Windows wurden stark nachgefragt und erzielten weit über dem Marktdurchschnitt liegende Umsatzzahlen. Der Umsatz mit Desktop-Applikationen nahm durch die anhaltend starke Nachfrage nach Microsoft Office von Seiten der Enterprise Kunden zu. Mit Microsoft Visio und Microsoft Project konnte das Unternehmen im vierten Quartal Rekordergebnisse einfahren.

Der Umsatz im Bereich Enterprise Software und Services betrug im vierten Quartal 1,35 Milliarden US-Dollar und stieg damit im Vergleichszeitraum um 4 Prozent. Im abgelaufenen Geschäftsjahr betrug der Umsatz 5,11 Milliarden US-Dollar und kletterte um 6 Prozent. Mit der Windows Server Familie erzielte Microsoft eine Umsatzsteigerung von 13 Prozent im vierten Quartal und 10 Prozent im Geschäftsjahr. Damit erreichte Microsoft Zuwachsraten, die über dem Marktdurchschnitt für Server-Hardware liegen. "Microsoft SQL Server ließ auch in diesem Quartal die Konkurrenzprodukte hinter sich; außerdem legten die Serverprodukte BizTalk Server und Content Management Server deutlich zu", so Paul Flessner, Senior Vice President .NET Enterprise Server Division von Microsoft. "Mit neuen Versionen von Windows .NET Server und anderen Serverprodukten wie Exchange und Content Management Server senken unsere Unternehmenskunden ihre Gesamtbetriebskosten durch Lösungen wie XML-Webservices auf der Microsoft Plattform deutlich."

Geschäftsprognose
Für das am 30. September 2002 endende Quartal prognostiziert die Unternehmensführung einen Umsatz zwischen 7,0 Milliarden US-Dollar und 7,1 Milliarden US-Dollar. Das Betriebsergebnis soll zwischen 2,9 Milliarden US-Dollar und 3,0 Milliarden US-Dollar liegen. Der erwartete Gewinn pro Aktie liegt zwischen 0,42 US-Dollar und 0,43 US-Dollar.

Für das am 30. Juni 2002 endende Geschäftsjahr 2003 rechnet die Unternehmensführung mit einem Umsatz zwischen 31,4 Milliarden US-Dollar und 32,0 Milliarden US-Dollar, einem Betriebsergebnis zwischen 13,3 Milliarden US-Dollar und 13,6 Milliarden US-Dollar sowie einem Gewinn pro Aktie zwischen 1,85 US-Dollar und 1,91 US-Dollar.

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