Microsoft-Studie rechtfertigt Aktionen gegen 'Piraten'
Microsoft verweist auf eine Studie der Marktforschungsfirma Yankee Group, die belegen soll, dass die Nutzung illegaler Software zahlreiche Risiken und Gefahren mit sich bringt. Angeblich riskieren Anwender, die "gefälschte" Software einsezen, Fehlfunktionen, Netzwerkstörungen und Datenverluste.
Auch soll illegal eingesetzte Software "häufig nicht kompatibel mit rechtmäßigen Windows und Office Patches" sein. Dies trifft angeblich auch für Fehlerbehebungen und Updates zu, was freilich auf die inzwischen immer wieder vorausgesetzte Echtheitsprüfung zurückzuführen ist.
Um seine Behauptungen zu untermauern, zitiert Microsoft die Studie der Yankee Group, die ermittelt hat, dass Administratoren in Unternehmen bei Problemen mit illegaler Software rund 20 bis 30 Prozent mehr Zeitaufwand aufbringen müssen, um Schwierigkeiten in den Griff zu bekommen. Insgesamt sollen "Raubkopien" laut der Studie in vielen Unternehmen zum Einsatz kommen.
Rund 55 Prozent der von Yankee Group Befragten gaben laut Microsoft an, dass in ihrer Firma bereits illegale Software gegeben hat. In 15 Prozent der Fälle sollen dabei so schwere Probleme aufgetreten sein, dass Vertragsverhandlungen und Produktaktualisierungen verschoben werden mussten, um die Schwierigkeiten zunächst auch der Welt zu schaffen. Microsoft bietet die Studie der Yankee Group auch zum Download (PDF) an.
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