Angestellte von MS betrieben illegalen Handel
Wie es in der Anklageschrift heißt, sollen die Angestellten über einen Mitarbeiter-Service Microsoft-Business-Software kostenlos bezogen und an Online-Händler weiterverkauft haben. Die Routine-Mails, in denen der jeweilige Vorgesetzte über jede über diesen Service bezogene Software informiert wird, haben die Angeklagten trickreich blockiert.
Es handelt sich um Produkte wie 'SQL Server 2000' mit einem Listenpreis von 12.000 Euro und um 'SQL Enterprise Server 7.0' mit einem Listenpreis von über 22.000 Euro. Den vier Angeklagten drohen jetzt Haftstrafen zwischen fünf und fünfzehn Jahren sowie eine Geldstrafe von bis zu einer halben Million Dollar.
Die Staatsanwaltschaft gab noch nicht bekannt, ob auch Anklage gegen die Käufer der Produkte erhoben wird.
Der illegale Handel fand im Jahr 2002 statt, bevor Microsoft die Sicherheitsvorkehrungen beim Bezug von Software für Mitarbeiter verschärft hat.
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