Windows: Microsoft integriert Copilot noch tiefer in sein Betriebssystem
Microsoft feiert seinen 50. Geburtstag mit einer KI-Offensive. Copilot wird noch tiefer in Windows integriert. Der Assistent erhält ein virtuelles Gesicht, kann persönliche Vorlieben speichern und dank der neuen Vision-Funktion direkt mit Bildschirminhalten interagieren.
Wie Microsoft verkündete, möchte man die hauseigene Copilot zu einem persönlichen, emotionalen Begleiter weiterentwickeln. Dazu erhält der Assistent künftig etliche neue Funktionen. Mit einem als "Copilot Avatar" soll es sogar ein anpassbares Gesicht und einen virtuellen Körper für den KI-Begleiter geben. Wer möchte, kann sich damit eventuell sogar Karl Klammer zurück auf den PC holen.
Wie Microsoft erklärt, stellt "Copilot Vision" eine der wichtigsten Neuerungen dar. Diese Funktion ermöglicht es dem Assistenten, den Bildschirminhalt in Echtzeit zu analysieren und mit Windows-Anwendungen zu interagieren. Nutzer können den Copilot aufrufen, während sie über mehrere Anwendungen, Browser-Tabs oder Dateien hinwegarbeiten. Mit der Tastenkombination ALT + Leertaste lässt sich der Assistent jederzeit aktivieren, ohne dass das Öffnen der Copilot-App notwendig ist. Infografik Nvidia, Meta & Microsoft: Diese Tech-Aktien profitieren vom KI-Boom
Zudem erhält Copilot die Fähigkeit, selbstständig Aktionen auszuführen. Mit der neuen "Actions"-Funktion kann der Assistent im Auftrag des Nutzers Reservierungen vornehmen, Tickets buchen oder Geschenke versenden. Microsoft hat eigenen Angaben zufolge dafür Partnerschaften mit Diensten wie Booking.com, Expedia, OpenTable und anderen geschlossen.
Mit "Deep Research" und "Copilot Search" hilft die KI in Zukunft auch effektiver mit komplexen, mehrstufigen Suchanfragen. Copilot kann Informationen aus Online-Quellen, Dokumenten und Bildern finden, analysieren und kombinieren. Im Rahmen einer Websuche mit Bing soll der Assistent außerdem umfassende Antworten inklusive Quellenangaben und Vorschläge für weitere Recherchen liefern.
In seinem Unternehmensblog stellt Microsoft zudem noch weitere Funktionen wie "Pages", "Podcasts", und "Shopping" vor, die das Leben der Windows-Nutzer ebenfalls erleichtern sollen.
Die Jubiläumsveranstaltung zum 50. Geburtstag von Microsoft unterstreicht die strategische Bedeutung von KI für das Unternehmen. Seit der Gründung durch Bill Gates und Paul Allen am 4. April 1975 hat sich Microsoft von einem kleinen Software-Unternehmen zu einem der wertvollsten Technologiekonzerne entwickelt. Mit der tieferen Integration von Copilot in Windows setzt das Unternehmen weiter auf KI als zentralen Bestandteil seiner Zukunftsstrategie.
Was haltet ihr von den neuen Copilot-Funktionen? Würdet ihr das "Vision"-Feature nutzen oder wollt ihr nicht, dass die KI euren Bildschirm analysiert? Teilt eure Meinungen zu Microsofts KI-Offensive in den Kommentaren!
Siehe auch:
50 Jahre Microsoft und ein neues KI-Kapitel
Microsoft feiert seinen 50. Geburtstag. Zu diesem Anlass hatte das Unternehmen bereits Jubiläums-Wallpaper bereitgestellt, und Bill Gates veröffentlichte historischen Quellcode. Mit einem besonderen Event, bei dem der Konzern eine Reihe neuer KI-Funktionen für seinen digitalen Assistenten Copilot vorstellte und das aufgrund der Unterbrechung durch eine Mitarbeiterin für Aufsehen sorgte, gingen die Festivitäten jetzt weiter.Wie Microsoft verkündete, möchte man die hauseigene Copilot zu einem persönlichen, emotionalen Begleiter weiterentwickeln. Dazu erhält der Assistent künftig etliche neue Funktionen. Mit einem als "Copilot Avatar" soll es sogar ein anpassbares Gesicht und einen virtuellen Körper für den KI-Begleiter geben. Wer möchte, kann sich damit eventuell sogar Karl Klammer zurück auf den PC holen.
Persönlicher und handlungsfähiger
Nicht nur durch die Avatar-Funktion soll der neue Copilot deutlich persönlicher werden. Mit der Funktion "Memory" kann der Assistent zudem Details wie Lieblingsessen, Filmvorlieben oder Geburtstage von Familienmitgliedern speichern und bei Bedarf abrufen. Dies soll ein maßgeschneidertes Nutzererlebnis ermöglichen, bei dem der Assistent proaktiv Vorschläge macht und Erinnerungen anbietet.Wie Microsoft erklärt, stellt "Copilot Vision" eine der wichtigsten Neuerungen dar. Diese Funktion ermöglicht es dem Assistenten, den Bildschirminhalt in Echtzeit zu analysieren und mit Windows-Anwendungen zu interagieren. Nutzer können den Copilot aufrufen, während sie über mehrere Anwendungen, Browser-Tabs oder Dateien hinwegarbeiten. Mit der Tastenkombination ALT + Leertaste lässt sich der Assistent jederzeit aktivieren, ohne dass das Öffnen der Copilot-App notwendig ist. Infografik Nvidia, Meta & Microsoft: Diese Tech-Aktien profitieren vom KI-Boom
Zudem erhält Copilot die Fähigkeit, selbstständig Aktionen auszuführen. Mit der neuen "Actions"-Funktion kann der Assistent im Auftrag des Nutzers Reservierungen vornehmen, Tickets buchen oder Geschenke versenden. Microsoft hat eigenen Angaben zufolge dafür Partnerschaften mit Diensten wie Booking.com, Expedia, OpenTable und anderen geschlossen.
Mit "Deep Research" und "Copilot Search" hilft die KI in Zukunft auch effektiver mit komplexen, mehrstufigen Suchanfragen. Copilot kann Informationen aus Online-Quellen, Dokumenten und Bildern finden, analysieren und kombinieren. Im Rahmen einer Websuche mit Bing soll der Assistent außerdem umfassende Antworten inklusive Quellenangaben und Vorschläge für weitere Recherchen liefern.
In seinem Unternehmensblog stellt Microsoft zudem noch weitere Funktionen wie "Pages", "Podcasts", und "Shopping" vor, die das Leben der Windows-Nutzer ebenfalls erleichtern sollen.
Datenschutz und Kontrolle
Die neuen Funktionen werfen auch Fragen zum Datenschutz auf. Besonders die Fähigkeit von Copilot Vision, den gesamten Bildschirminhalt zu sehen und zu analysieren, könnte bei manchen Nutzern Bedenken auslösen. Microsoft betont jedoch, dass die Nutzung vollständig freiwillig ist und keine Daten gespeichert werden. Die Sessions seien "vollständig Opt-in", heißt es. Zudem gebe Microsoft den Nutzern die Kontrolle über ihre Daten durch ein Benutzer-Dashboard und die Möglichkeit zu entscheiden, welche Informationen Copilot speichern darf. Nach dem Desaster rund um Microsoft Recall sind viele Nutzer vermutlich jedoch skeptisch, was Datenschutzversprechen aus Redmond angeht.Tiefere Integration in Windows
Die Integration von Copilot in Windows wird durch das Update deutlich vorangetrieben. Neben dem Aufrufen des Assistenten über das bereits erwähnte Tastaturkürzel kann Copilot zudem durch Halten dieser Kombination für zwei Sekunden in Zukunft auch per Sprachbefehl gesteuert werden. Die native Windows-App ist bereits verfügbar, während die Vision-Funktion zunächst für Windows Insider ausgerollt wird, bevor sie vermutlich in den kommenden Wochen breiter verfügbar sein wird.Die Jubiläumsveranstaltung zum 50. Geburtstag von Microsoft unterstreicht die strategische Bedeutung von KI für das Unternehmen. Seit der Gründung durch Bill Gates und Paul Allen am 4. April 1975 hat sich Microsoft von einem kleinen Software-Unternehmen zu einem der wertvollsten Technologiekonzerne entwickelt. Mit der tieferen Integration von Copilot in Windows setzt das Unternehmen weiter auf KI als zentralen Bestandteil seiner Zukunftsstrategie.
Was haltet ihr von den neuen Copilot-Funktionen? Würdet ihr das "Vision"-Feature nutzen oder wollt ihr nicht, dass die KI euren Bildschirm analysiert? Teilt eure Meinungen zu Microsofts KI-Offensive in den Kommentaren!
Zusammenfassung
- Microsoft integriert Copilot tiefer in Windows zum 50. Geburtstag
- Copilot erhält Avatar mit virtuellem Gesicht und Körper
- 'Memory'-Funktion speichert persönliche Vorlieben des Nutzers
- 'Copilot Vision' analysiert Bildschirminhalte in Echtzeit
- Neue 'Actions'-Funktion ermöglicht selbstständiges Handeln der KI
- 'Deep Research' und 'Copilot Search' für komplexe Suchanfragen
- Datenschutzbedenken werden durch freiwillige Nutzung adressiert
Siehe auch:
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- Windows 11 24H2 bekommt Hotpatching: Updates jetzt ohne Neustart
- Jetzt verfügbar: Neue dynamische Updates für Windows 11 sind da
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