Ermittlungen gegen Telekom teilweise eingestellt
Die Staatsanwaltschaft Bonn hat ihre Ermittlungen gegen die Deutsche Telekom
teilweise eingestellt. Der Verdacht auf Kapitalanlagebetrug und
Falschbilanzierung habe sich nicht bestätigt, sagte ein Sprecher der Behörde am
Mittwoch. Die Deutsche Telekom AG habe das technische Anlagevermögen in der
Eröffnungsbilanz am 1. Januar 1995 und in den folgenden Jahresabschlüssen nicht
wie vorgeworfen mit einem überhöhten Wert angegeben. Auch Anzeigen vom
Jahresanfang gegen den Konzern, denen zufolge die wirtschaftliche und
finanzielle Situation unzutreffend dargestellt worden sein soll, würden nicht
weiter verfolgt. Die Risiken - unter anderem die 10-Milliarden-Euro-Übernahme
des britischen Mobilfunkers One2One - seien in dem Prospekt zum dritten
Börsengang deutlich zur Sprache gekommen. Weiter verfolgt werden nach Angaben
der Staatsanwaltschaft dagegen die Ermittlungen zur Immobilienbewertung der
Deutschen Telekom. Der Vorwurf der Überbewertung des Immobilienvermögens und
entsprechender unrichtiger Angaben in den Emissionsprospekten aus den Jahren
1996 und 1999 sowie in dem Verkaufsprospekt vom Mai 2000 dauern an. Mit einem
Abschluss des Verfahrens sei nicht vor Ende des Jahres zu rechnen.
News-Submiter: Nellydogg
Weitere Infos und News-Quelle: www.pc-welt.de
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