WinFuture.de Test: 10 DVB-T USB Sticks im Vergleich

21.06.2006 13:39 
Die Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland läuft – ein Event, welches kaum jemand verpassen will. Doch was tut man, wenn man zum Spiel der Deutschen nicht zu Hause am Fernseher sitzen kann? Zumindest wenn man sich in den großen Ballungszentren Deutschlands aufhält und man im Besitz eines Computers ist, idealerweise natürlich ein Notebook, ist das Problem schnell aus der Welt geschafft: Mit DVB-T ist man auch unterwegs am Ball. Wer ein Spiel im Freien zusammen mit Freunden genießen will, kommt an dieser Technik kaum vorbei.

Navigation
Einleitung
Freecom DVB-T USB Stick
Fujitsu Siemens DVB-T Mobile TV Tuner
Hama DVB-T-USB Stick 2.0
Hauppauge WinTV-HVR-900
Jay-Tech USB DVB-T Stick
MSI Mega Sky 580
Pinnacle PCTV USB Stick
Rok DVB-T 1
Terratec Cinergy Hybrid T USB XS
Yakumo QuickStick DVB-T
Zusammenfassung
DVB-T steht für Digital Video Broadcasting-Terrestrial und bezeichnet die Übertragung von digitalen Videodaten im MPEG2-Format. Die an mehreren Stellen in Deutschland aufgestellten Sendemasten verschicken das in so genannte Container verpackte Videomaterial über die Luft. Mittels einer Antenne, die an einem Empfängergerät angeschlossen ist, gelangen die Daten zum Zuschauer. Der Receiver muss die Container entschlüsseln und in ein Videosignal für den Bildschirm umwandeln.

Auf der nachfolgenden Karte werden die Regionen Deutschlands dargestellt, in denen der Empfang von DVB-T möglich ist. Vor allem in den neu erschlossenen Gebieten stehen derzeit nur öffentlich-rechtliche Programme zur Verfügung, doch da die Spiele der Weltmeisterschaft auf den Sendern ARD und ZDF gezeigt werden, stellt dies zumindest für diesen Zweck kein Problem dar. Nur an Sonntagen müsste man dann auf die Weltmeisterschaft verzichten, denn an diesem Tag überträgt der private Sender RTL, der in einigen Regionen nicht verfügbar ist.


Quelle: ueberallfernsehen.de

Zum Empfang von DVB-T gibt es zahlreiche Möglichkeiten, beispielsweise über einen Standalone-Receiver, der an einen Fernseher angeschlossen wird. Für den Computer gibt es Lösungen für den USB-, PCI- und PCMCIA-Port. Ausführliche Informationen zu den unterschiedlichen Empfangsmethoden sowie zur DVB-T Technik allgemein findet man in unserem Artikel „DVB-T Review - Technik, Endgeräte & Verarbeitung“. In unserem Vergleichstest beschränken wir uns auf Empfänger für den USB-Anschluss, da diese an jedem Rechner vorhanden sind. Insgesamt 10 Kandidaten werden verglichen. Zum Schluss soll die Frage geklärt werden, welches Modell wirklich einen Kauf wert ist und ein WM-Spiel störungsfrei überträgt. Schließlich will man ja in einer spannenden Situation nicht mit Bild- und Tonstörungen kämpfen müssen.

Getestet haben wir die Geräte in der WinFuture-Redaktion in Berlin Mitte, ca. 400 Meter Luftlinie vom Berliner Fernsehturm – vom Empfang her also ideale Bedingungen für die Kandidaten. Beim Testsystem handelt es sich um einen Opteron 144, Taktfrequenz 2610 MHz, mit einem Gigabyte Arbeitsspeicher. Das Betriebssystem Windows XP mit Service Pack 2 wurde in Form eines Festplattenabbildes (Image) für jedes Gerät neu aufgespielt, so dass einheitliche Testbedingungen herrschten. Das Bild zaubert die Grafikkarte ATI Radeon X850XT auf den Bildschirm.


Im folgenden Artikel findet man zu jedem Modell der unterschiedlichen Hersteller eine separate Seite, die Informationen zur Ausstattung, Installation, Funktionsumfang sowie Audio- und Videoqualität beinhaltet. Am Ende ziehen wir ein Fazit, welches Testgerät uns am besten gefallen hat und stellen die Fakten aller Geräte in einer Übersicht gegenüber.

Viel Spaß beim Lesen!
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