Review: TuneUp Utilities 2004

03.03.2004 15:41 
Es geht los: "Anpassen und Informieren"

Bevor wir uns ans eingemachte begeben, wollen wir erst einmal grundlegende Einstellungen direkt und indirekt die Oberfläche von Windows betreffend studieren und verändern.
TuneUp System Control, ist das erstgelistete Modul und auch eines der umfangreichsten. Mit neuem Namen sind einige Listen und Features hinzu gekommen, hier befindet sich eine Art Schaltzentrale für Windows. Basiseinstellungen zur Oberfläche und Nutzung bishin zur Problemlösung werden vorgenommen. Neu ist ein einfaches Export-Tool zur simplen Übertragung der Einstellungen auf ein anderes Konto. Bekannte "Call-Home"-Funktionen in Windows können ausgeschaltet werden.
Alles funktioniert recht passabel, trotzdem sollte man immer halbwegs wissen, was man da gerade verändert. Alle Änderungen werden vom Rescue Center aufgezeichnet und können ggf. rückgängig gemacht werden.

Der StartUp Manager listet alle Programme und Services auf, die beim Windowsstart mit geladen werden. Egal wo und wie Autostartapplikationen eingetragen sind, mit zwei einfachen Klicks lassen sie sich bearbeiten, löschen oder erstmal deaktivieren. Auch fehlerhafte Einträge werden angezeigt. Kleiner Tipp: Checken Sie ruhig einmal, was da alles gestartet wird, hier können sich auch gewisse Trojaner eingenistet haben.

Auskunft über sein eigenes System mit allen Feinheiten gibt die System Information. Im Gegensatz zu Konkurrenzprogrammen und dem hauseigenen Tool von Microsoft kommen auch PC-Einsteiger mit den Angaben zurecht. Die Übersichtlichkeit und das Details der Infos lassen auch den Profi fündig werden.

Neu in der 2004-Version ist der WinStyler. Damit lassen sich alle Fenster im System gestalten. Der Software-Modder musste sich bisher eine Schar von Tools zulegen um sämtliches optisches Potenzial von Windows zu entfalten. Der WinStyler schafft in übersichtlicher und anspornender Form eine tolle Oberfläche.

Screenshots "Anpassen und Informieren":



Ordnung schaffen: "Aufräumen und Reparieren"

Bevor wir falsche Verweise und Fehler in Windows suchen, sollten wir erst einmal den selbsterzeugten Datenmüll wegschaffen. Dabei hilft der Disc Cleaner, der temporäre Dateien und Müll, der sich naturgemäß mit der Zeit ansammelt, löscht.

Der Registry Cleaner untersucht die Windows Registrierung auf falsche Verweise, überflüssige Einträge und fehlende Informationen. Davon merkt der gemeine Ottonormalverbraucher nichts, je nach "Zumüll-Grad" wird der ein oder andere aber doch Unterschiede bemerken.
Während der Betaphase haben wir durch diese Option u.a. Winamp und generelle MP3 Wiedergabe unmöglich gemacht, mittlerweile sollten derart große Schnitzer im Code behoben sein. Des Weiteren möchte ich wieder auf das Rescue Center verweisen, das wirklich jede Aktion einzeln absichert und wiederherstellen kann.

Screenshots "Aufräumen und Reparieren":

Tuning: "Optimieren und Verbessern"

Eines der wohl am wenigsten beachteten Bereiche eines Windowssystems ist die softwaregesteuerte Nutzung und Verwaltung des Arbeitsspeichers. MemOptimizer schaltet sich in die Taskleiste nach Aktivierung und überwacht den Inhalt des Arbeitsspeichers. Bei Bedarf schafft das Modul Platz und löscht nicht mehr aktuell verwendete Daten. Neben dem WinStyler ist der MemOptimizer das zweite Programm, was ständig im Hintergrund laufen kann/muss.

Obwohl die Windowsregistrierung eine bestimmte Größe hat, kommt es vor, dass durch Verschleiß und Fragmentierung erheblich höherer Speicherplatz für die Registry verbraucht wird. Registry Defrag verkleinert die Registry auf ihre nötige Größe. Was in der 2003-Version nur in Windows 9x-Me möglich war, wurde nun auch für 2000/XP-Systeme entwickelt und kann so zur Optimierung der Registry rein physikalischer Natur führen.

Ein weiteres Herzstück der TuneUp Utilies ist der System Optimizer. In diesem steht die 1Click-Wartung vorne weg. Sie korrigiert die Registry, optimiert und räumt auf gleichzeitig. So werden mit einem Klick mehrere Modulvorgänge vereint, und dies mit deutlichem Erfolg. Auffallend ist die erheblich höhere Erkennungsrate, da ist wirklich viel passiert in den Stätten von TuneUp Software, das sucht seines Gleichen.
Der Systemratgeber gibt Tipps zu Ihrem PC-System. Welche Hardware- und Softwareteile könnten verbessert bzw. anders eingestellt werden um eine optimale Performance zu erreichen.
Die Internetoptimierung ändert u.a. die Paketgrößen während dem WWW-Verkehr ihrer Verbindungsart (z.b. DSL) entsprechend.
Optische Effekte und Systemkonfiguration werden in der Systemoptimierung ihren Bedürfnissen angepasst.
Grundsätzlich kann man sagen, dass man mit dem SystemOptimizer wenig falsch machen kann. Hier wird viel automatisch gemacht, was in anderen TuneUp Utilities (halb- oder voll-) manuell eingestellt werden kann.

Screenshots "Optimieren und Verbessern":

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