Mozilla Thunderbird: Konkurrenz für Outlook?

07.11.2004 10:36 
Um die Übersicht zu behalten, kann der Benutzer Filterregeln erstellen, um beispielsweise bestimmte Mails automatisch in einen anderen Ordner verschieben zu lassen oder an eine andere Person weiterzuleiten. Die Filterregeln lassen sich auch auf bestimmte Mail-Server beschränken. Wo wir gerade bei der Übersicht sind: Thunderbird bietet zahlreiche Möglichkeiten, die Oberfläche an die eigenen Bedürfnisse anzupassen. Die einzelnen Fenster kann man umordnen (siehe Screenshots) aber auch die Ansicht der Mails und die Sortierung bieten zahlreiche Optionen. Ein Feature, welches man nicht in jedem Mail-Client findet, ist die gruppierte Sortierung der Mails. Ähnlich wie bei Googles Gmail kann man Nachrichten zu Gruppen zusammenfassen lassen: beispielsweise nach Datum, nach Nachrichtenverlauf und nach Betreff. Letzteres ist besonders praktisch, wenn man mit einer Person einen langen Mail-Wechsel führt und sich alle dazugehörigen Mails übersichtlich darstellen lassen möchte.



Wer sehr intensiv mit dem Medium „E-Mail“ arbeitet, kennt das Problem von Spam. Hunderte Spam-Mails pro Woche sind bei vielen Leuten heute keine Seltenheit mehr. Deshalb bietet Thunderbird einen integrierten Junk-Mail-Filter, der mit jeder neuen Nachricht dazulernt. Wie das Programm mit Spam umgehen soll, kann der Benutzer beliebig festlegen. Sollte eine Spam-Mail nicht erkannt werden, genügt ein einziger Klick und die Mail wird als Spam markiert und der Filter wird in Zukunft keine Probleme mehr mit der Behandlung ähnlicher Mails haben. Für die Experten: Thunderbird verwendet den Bayesschen Filter. Viele andere Mail-Clients benötigen oft sehr lange für die Analyse der Mails – bei Thunderbird merkt man keine Verzögerung.


Diesen Testbericht empfehlen
Jetzt einen Kommentar schreiben