Apple-Umsatz im Detail: Smartphones treiben das Geschäft an

Im abgelaufenen Geschäftsjahr verzeichnete Apple ein Plus von 15 Prozent und erwirtschaftete einen Gesamtumsatz von 479 Milliarden US-Dollar (etwa 428 Milliarden Euro). Das bedeutet einen neuen Rekord für den kalifornischen Technologiekonzern.

Umsatz nach Segmenten

Die Auswertung der Segmenterlöse seit 2001 zeigt, dass das iPhone der wichtigste Treiber ist und mehr als die Hälfte der Einnahmen erwirtschaftet. Auf dem zweiten Platz folgt der Bereich Services, der einen Anteil von 26 Prozent beansprucht. Die grafische Darstellung der Geschäftszahlen veranschaulicht ein deutliches Wachstum, das besonders mit der Markteinführung des ersten Apple-Telefons im Jahr 2007 an Fahrt aufnahm.

Die Übersicht ordnet zudem chronologisch die Veröffentlichung weiterer Produkte ein. Auf das Telefon folgten das iPad im Jahr 2010, die Apple Watch 2015 sowie die M1 Macs im Jahr 2020. Die Markteinführung der Vision Pro markiert das jüngste Kapitel. Der ab 2001 verzeichnete iPod wird laut den Daten seit 2015 in der Kategorie Wearables, Home and Accessories zusammengefasst.

Bescheidene Anfänge

Wie Statista im Begleittext anmerkt, gelten neben einer hohen Nachfrage auch jüngste Preiserhöhungen für verschiedene Geräte als Grund für die aktuelle finanzielle Situation. Das gegenwärtige Niveau steht in starkem Kontrast zur Gründungszeit. Steve Jobs, Steve Wozniak und Ronald Wayne starteten ihr Vorhaben ursprünglich mit einem Startkapital von 1300 US-Dollar (etwa 1162 Euro).

Obwohl sich das Unternehmen schon früh mit Computern und Software einen Namen machte, blieb der große kommerzielle Erfolg lange aus. Im Jahr 1997 stand der Hersteller kurz vor der Insolvenz. Allen kritischen Stimmen zum Trotz gelang ab 1998 die Rückkehr in die Gewinnzone. Heute, 50 Jahre nach der Gründung, ist Apple das wertvollste Unternehmen der Welt.
Apple-Umsatz im Detail: Smartphones treiben das Geschäft an Quelle: Statista
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