ZenPad 3S 8.0: Auch Fans edler Tablets weiß Asus zu bedienen

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Der Computerkonzern Asus nutzt das Heimspiel auf der Elektronikmesse Computex nicht nur, um die Notebook-Nutzer mit einer großen Bandbreite neuer Modelle zu beglücken. Auch Kunden, die sich entgegen dem allgemeinen Trend am Markt ein neues Tablet zulegen wollen, kommen auf ihre Kosten. Denn mit dem ZenPad 3S 8.0 ist das ZenPad 3 8.0 in einer aktualisierten Fassung vorgestellt worden.

Ausgestattet ist das Tablet, das eher die edleren Kategorien abdecken soll, mit einem Display, das mit 2.048 x 1.536 Pixeln auflöst. Darunter findet sich ein Snapdragon 652-Prozessor von Qualcomm wieder, der von einer Adreno 510-Grafikeinheit unterstützt wird. Verkauft wird das Tablet in zwei Versionen: Das Einstiegsmodell kommt mit 3 Gigabyte Arbeitsspeicher und 32 Gigabyte Flash daher. Wer etwas mehr will, kann auch 4 Gigabyte Arbeitsspeicher und 64 Gigabyte Flash bekommen. Eine Erweiterung des Festspeichers über eine MicroSD-karte ist möglich.
Asus ZenPad 3S 8.0 Asus ZenPad 3S 8.0 Asus ZenPad 3S 8.0
Das ZenPad ermöglicht den Nutzern die Aufnahme von Fotos über die rückseitige Kamera, in der sich ein 13-Megapixel-Sensor verbirgt. Eine zweite Kamera blickt mit 5 Megapixeln in Richtung des Nutzers und kommt beispielsweise bei Videokonferenzen zum Einsatz.

Asus verbaut in dem Tablet außerdem ein Funkmodul, das verschiedene Technologien bedient. WLAN ist mit den Standards 802.11 ac/b/g/n nutzbar, Bluetooth in der Version 4.1. Weiterhin können Datenanbindungen über 4G-Mobilfunknetze realisiert werden. Die Standortbestimmung ist über GPS, AGPS und GLONASS möglich. Die Daten- und Energieversorgung erfolgt über einen USB Type-C-Anschluss. mit dem 4.680-mAh-Akku soll das Zenpad rund 11 Stunden durchhalten. Ab Werk wird das Gerät mit Android 7.0 ausgestattet, das Asus um seine eigene ZenUI 3.5 ergänzt hat. Über den genauen Preis und den Termin zum Verkaufsstart wurde auf der Messe noch nichts bekannt.

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Jau, ASUS baut gute Tablets...

... unterstützt sie bloß nicht. Und ich für mein Teil hab keine Lust auf ein weiteres Edeltablet, welches bestenfalls ein, womöglich kein OS-Upgrade vom Hersteller sehen wird.

Unleugbares Pro ist natürlich, daß jahrealte ASUS-Tablets immer noch funktionieren. Jedenfalls dann, wenn die Software mitspielt. Aber, kaputtgehen tut da nichts.
 
@RalphS:
Dass man bei den Geräten mit Android drauf für Softwareupdates des Systems (bisher) zwingend auf den Hersteller angewiesen ist missfällt mir ebenfalls.
Die nächste Android-Version soll hier Abhilfe schaffen, so dass Google - auch für das System - selber Sicherheitsupdates auf die Geräte ausliefern kann.
Unklar ist allerdings ob Google dann auch ein Update auf eine neue Android-Version auf diese Weise ausliefern kann.
Dazu müsste Asus aber zuerst mal die kommende Android-Version auf das Tablet schieben...
 
@Winnie2: Das kommt davon, wenn man systemspezifische Anpassungen ins OS-Image schreibt, wo sie überhaupt nichts zu suchen haben.

Gott behüte, daß man seitens Google ein Standardimage ausrollt und dann die einzelnen Hersteller ein zweites Image hintendran hängen läßt.

Aber, halt. Das geht ja wieder nicht dank der unsäglichen ARM-Architektur.

... I rest my case.

Es liegt ja nicht so sehr an Android selber. Aber die OS-Architektur ist unter aller Sau und als ob das noch nicht reichen würde kommt die Hardwarearchitektur auch noch dazu.

Dabei wäre es so einfach gewesen, wenn man schon nicht die Hardware vorgeben will: Festschreiben, was für Schnittstellen unterstützt werden *müssen*, und welchen Befehlssatz die CPU im *Minimum* unterstützen muß. Dann kann man auch Standardimages ausrollen, ggf mit nicht-ganz-vollständiger Unterstützung der Hardware, aber damit müßt man dann leben. *Die* könnte man ja dann ggf als Patch nachreichen, seitens der Hersteller oder auch seitens Dritter.

So bleibt einem nur noch Apple und iOS übrig. Und Windows, in der Hoffnung, daß es zumindest für Tablets .... nicht gänzlich in der Versenkung verschwindet.
 
@RalphS: Android ist ein System welches Google anfangs ganz schnell als Konkurrenzsystem zu iOS zusammengestrickt hat u. da hat Google den Geräteherstellern weitgehende Freiheiten eingeräumt.
Nun muss Google den Geräteherstellern diese wieder Stück für Stück entziehen weil sich die meisten Hersteller keinen anständigen Softwaresupport leisten wollen.

Grundsätzlich sollte den Geräteherstellern nur Anpassung der Oberfläche u. der Gerätetreiber erlaubt werden sowie einige eigene Apps mitliefern dürfen, aber nicht am System herumschrauben.

Ich sehe da aber auch dass die Politik das Thema IT-Sicherheit noch besser regeln sollte. So gibt es keine gesetzlichen Vorschriften was die Versorgung mit Sicherheitsupdates betrifft.
Gäbe es eine gesetzliche Vorschrift dass Geräte min. 3 bis 4 Jahre lang mit solchen Updates versorgt werden müssen sähe die Sache vermutlich anders aus.

iPad und iOS wäre für mich keine Alternative. Ich bin nicht bereit die Preise die Apple verlangt zu zahlen, v.a. nicht den Aufpreis den Apple für das LTE-fähige iPad mit mehr Speicher verlangt.
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