Razer Blade Stealth im Hands-On: Gaming-Ultrabook mit GPU-Adapter

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Unter dem Markennamen Blade bietet Razer schon länger Gaming-Notebooks an, die in Sachen Design meist wenig kompakt ausfallen. Mit den Blade Stealth wurde jetzt ein neues Modell enthüllt, das fast die gesamte Hardware im Ultrabook-Format unterbringt. Die GPU wird hier aber ausgelagert.

Mobile schlanke Gaming-Hardware

Auch wenn man die maximale Leistung immer mit einem traditionellen PC-Aufbau erreichen wird: Gaming-Notebooks erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit. Jetzt haben die Spiele-Spezialisten von Razer ein neues Modell vorgestellt, das die beiden Welten etwas näher zusammenbringen soll.

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Zunächst handelt es sich bei dem Razer Blade Stealth um ein Ultrabook, das mit Komponenten wie dem aktuellsten Core i7-6500U-Prozessor, 8GB Dual-Channel-RAM und bis zu 512GB PCIe-SSD-Speicher aufwartet. Dazu können Käufer zwischen einer UHD-Auflösung mit 3840 x 2160 Pixeln und einem QHD-Panel mit 2560 x 1440 Bildpunkten wählen. Die 4K-Anzeige bietet dabei eine 100-prozentige Abdeckung des Adobe RGB-Farbraums.

Das Windows 10-Gerät kommt mit einem Touchscreen sowie einer beleuchteten Tastatur, deren Tasten-Farbe individuell eingestellt werden kann. In Sachen Anschlüsse bietet das neue Blade-Modell zwei herkömmliche USB-3.0- sowie einen Thunderbolt 3-Anschluss im USB Type-C-Format.

Grafik-Power nur mit Extra-Anschluss

Wer beim Razer Blade Stealth eine Highend-Grafikkarte vermisst, der findet genau bei den Anschlüssen auch die Anwort. Der Hersteller bringt die GPU nicht im Notebooks selbst, sondern in einem seperaten Gehäuse mit dem Namen Razer Core unter, das Platz für eine PCI-Express-Grafikkarte liefert. Ein Anschluss erfolgt dann über den USB-Typ-C-Port über den dank Thunderbold 3 bis zu 40 GB pro Sekunde übertragen werden können.

Der Startpreis des Razer Blade Stealth liegt bei 999 Dollar, für die vollausgestattete Variante werden 1599 Dollar fällig. Mit welchen Preisen Kunden bei der GPU-Erweiterung Racer Core rechnen müssen, hat der Konzern aktuell noch nicht verraten. Da das neue Ultrabook selbst nur einen HD Graphics 520-Chipsatz mitbringt, wird echtes Gaming ohne diesen Zusatz aber kaum möglich sein.
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Eine m.E. smarte Herangehensweise an das Ziel eines Gaming Laptops. So kann der Laptop immer noch klein und leicht und somit sehr portabel sein, während man mir der Erweiterungsbox und einer vernünftigen Desktopgrafikkarte mehr 3D Beschleunigung haben kann als mit jeglichem mobilen 3D Grafikchip, der wiederum Platz und Kühlung bräuchte und niemals in einen Ultrabook Formfaktor passen würde.
Hiermit braucht man wirklich nur mehr einen Rechner für Mobilität und Gaming, zwei Sachen die sich bisher unvereinbar gegenüber gestanden sind.
Möglich wird das Ding durch die offizielle Unterstützung des externen Grafikkartenprinzips über Thunderbolt 3 via USB-C mit Skylake. Daher gehe ich davon aus, dass wir so etwas noch häufiger sehen werden.
 
@Thunderbyte: Die Frage die ich mir dabei aber stelle: Reichen die 40 GB/s dafür aus? Die Geforce 960M GT hat ein 128bit Interface mit 80GB/s. Eine Geforce 670GT hat 192 GB/s Speicherbandbreite. Steht das mit irgendwie miteinander im Zusammenhang? Ich bitte hier einmal um Erleuchtung :).
 
@Pineparty: Das eine ist die Geschwindigkeit des Speicherinterfaces, das andere die Kommunikation zwischen CPU und GPU.
 
Elegante Lösung. Jetzt noch eine ähnliche Erweiterungsbox für externe SSD/HDD und man braucht keinen Desktop PC mehr. Oder gibt es bereits vernünftige externe Gehäuse mit einer Umsetzung von 1xThunderbolt auf z.B. 4xSATA?
 
@heidenf: Sowas gibt's natürlich schon, das ist technisch wirklich keine Herausforderung, die externe Grafikkarte schon. Man kann anfangen mit externen Einzelfestplatten und weitermachen mit einer sehr günstigen Sharkoon Raid Box mit 5 HDs im Raidverbund über USB3 oder (wahrscheinlich sinnvoller, da auch im WLAN oder von extern verfügbar) den Storage in ein NAS verlagern wo man dann beliebig viele Platten unterbekommen kann. Dank Gbit LAN in der Erweiterung wäre das sehr performant.
Ja, in der Tat, mit dieser Lösung kann man erstmals ziemlich kompromißlos einen Desktop überflüssig machen (außer man braucht eine Quadcore CPU).
 
@Thunderbyte: Ja, aber ich möchte keine Einzellösungen. Ich habe hier ein 5 Bay NAS von QNAP, darauf kann ich aber keine Spiele z.B. installieren. Was ich anstrebe ist eine Lösung bei der man mehrere x-beliebige Festplatten/SSD in EINEN Gehäuse hat und diese unter Windows als lokales Laufwerk erscheinen, damit ich mir z.B. ein Spiel auf einer schnellen, aber externen SSD installieren kann. Ich möchte das auch nicht als USB 3.0. Ich habe hier eine externe SSD über USB3.0 laufen und diese ist erheblich langsamer als meine interne SSD über SATA. Sowas wäre u.U. eine Möglichkeit: http://www.amazon.de/StarTech-com-Dual-Thunderbolt-Festplattengeh%C3%A4use-L%C3%BCfter/dp/B00IFZN842/ref=sr_1_5?ie=UTF8&qid=1452425584&sr=8-5&keywords=geh%C3%A4use+thunderbolt
 
@Thunderbyte: Ich frage mich immer was diese Unsinnsplanung soll??? Wenn ich ein Ultrabook mit Maus, Tastatur, Externen HDD/SSD, Externer Grafikkarte und evtl. Monitor und 5.1 Lautsprechern zum Desktop Ersatz aufrüste, braucht das mehr Platz als ein Desktop, es ist teurer als Desktop + Ultrabook und von der ständigen an- und abstöpselei hat man relativ schnell die Nase voll. Ausserdem befinden sich dann auf den Externen Platten genau die Daten, die man gerade dann unterwegs bräuchte. Das Einzige Argument für die " Einen Rechner" Version wäre das Syncen der Daten, aber wer das in der heutigen Zeit nicht hinbekommt, der sollte statt eines PC lieber einen Taschenrechner kaufen.
 
@Butterbrot: Zum einen nimmt es weniger Platz weg (Desktop+Ultrabook wird durch 2 kleine Gehäuse + Ultrabook ersetzt), zum anderen ist es günstiger. Allerdings brächte ich schon mehr als 8GB RAM
 
@heidenf: Wo ist das Problem? Externe Thunderbolt Gehäuse für eine oder mehrere Platten/SSD sind in der Mac Welt seit einigen Jahren absolut üblich. Die sollten dann auch am PC laufen. Wobei USB 3.1 auch ausreichen sollte und die Gehäuse erheblich billiger werden sollten als bei TB. Lahmes USB3 liegt nicht an der Schnittstelle an sich, sondern an schrottigen Kabeln/Kontrolern. Schließ mal eine LaCie USB3 SSD an einen Mac an, dann siehst Du was man über die Schnittstelle jagen kann.
 
@Butterbrot: Wie schon gesagt, ich möchte keine "Einzellösungen" sondern z.B. 1xTB auf 4xSATA. USB 3.0 kann nach Spezifiktion viel, aber in der Realität ist es trotzdem langsamer. Egal wie schnell es an deinem Mac sein mag, das hilft mir herzlich wenig. Ich habe gerade mal nach Benchmarks der von dir genannten LaCie gesucht, da kommt sie auf max. 400MB/s. Das ist für eine moderne SSD immer noch deutlich weniger als über SATA
 
@heidenf: also eine durchschnittliche SSD schafft beim Lesen wohl gerade dieses Maximum (beim Schreiben ist sie - ohne RAID - sogar noch drunter). 400MB/s (Megabyte / Sekunde?) sollten i.d.R. doch ausreichen... und eine gute Systemplatte sollten sie nicht ersetzen müssen, oder?
 
@divStar: Nein das stimmt nicht. Eine SSD schafft viel mehr. Meine M.2 schafft 2000 Lesen und 900 schreiben. Allerdings wäre das mit SATA natürlich nicht möglich. Aber alle meine EVO's sind über SATA im Durchschnitt bei 530 lesen / 490 schreiben.
 
Und was genau soll der Vorteil daran sein?

Dann kann ich mir doch gleich einen DesktopPC kaufen?!
 
@Edelasos: Warum leckt sich der Hund die Eier??
 
@Edelasos: Nein, du bräuchtest einen Desktop PC + ein Ultrabook um dieselbe Funktionalität/Vielfalt zu erreichen. Oder nimmst du deinen Desktop PC mit auf Reisen?
 
@heidenf: Einen Grösseren Bildschirm bräuchte man dann aber doch noch. Und wie sieht es denn mit der Akkulaufzeit aus. Müssten schon 5-10 Stunden sein wenn man es wirklich Mobil einsetzen will.
 
@Edelasos: Ist die Frage, was du unterwegs für einen Bildschirm benötigst. Und daheim hast du ja sowieso einen größeren Monitor. Den hättest du mit einem Desktop aber auch.
 
Oh Gott dieses Display am Notebook... Spieglein Spieglein wer hat den schönsten Fingerabdruck...
 
Das Teil kommt genau richtig.
Ich frage mich nur, wie die Akkulaufzeit bei normaler Bedienung (Surfen und Office Anwendungen) aussieht.

Und natürlich wie hoch der Preis hier bei uns später ausfällt, da habe ich wirklich noch bedenken.
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