Kodak Ektra: Mehr Retro-Kamera kann ein Smartphone kaum sein

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Kodak war einst eine Größe im Fotografie-Geschäft. Doch dann verschlief der Konzern zu lange den digitalen Wandel und erholte sich davon nie wieder. Heute spielt das Unternehmen nur noch eine kleine Nischenrolle, versucht aber zumindest ein Stück weit wieder am Ball zu bleiben. Davon zeugt auch das neue Smartphone Kodak Ektra, das euch unser Kollege Lutz Herkner hier vorstellt.

Mit dem Gerät will Kodak ziemlich bemüht an die gute alte Zeit erinnern. Das beginnt beim Namen, den man sich von einer früheren, sehr erfolgreichen Kamera-Serie leiht. Und auch beim Design sind die Anleihen an diese Geräte unverkennbar. Die Leder-Optik der Rückseite erinnert schon etwas an den kompakten Analog-Klassiker.

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Fokus auf die Kamera

Die Kamera des Gerätes soll hier natürlich entsprechend etwas im Mittelpunkt stehen und ist zentral auf der Rückseite platziert. Verbaut wird dabei ein 21-Megapixel-Sensor. Die Optik kommt mit einer etwas schwachen Blende daher, wird aber immerhin von einem optischen Bildstabilisator und einem zweifarbigen LED-Blitz unterstützt. Auf der Frontseite steht eine 13-Megapixel-Kamera zur Verfügung.

Passend zu dem Kamera-Fokus hat Kodak auch die Aufnahme-App in der Aufmachung etwas stärker an die klassischen Kameras angepasst. Die Funktionen sind hier mit ähnlichen Bedienelementen zu erreichen, wie man es von den Klassikern kennt. Und wenn der Hardware-Button für Aufnahmen gedrückt wird, gibt das Smartphone auch altbekannte Geräusche von sich. Angebunden an das Mobiltelefon ist ein Service für analoge Ausdrucke. Und es gibt auch eine Transporthülle, die an die Lederhüllen alter Kameras erinnert.

Ansonsten handelt es sich um ein recht normales 5-Zoll-Android-Smartphone. Das Panel bietet FullHD-Auflösung. Im Inneren arbeitet MediaTeks Helio X20-Prozessor, der bisher noch kaum in Geräten zu finden ist. Während Qualcomm eher wieder in Richtung Quadcore geht, stehen hier nun sogar zehn Kerne zur Verfügung. Das klassische bigLITTLE-Design wird hier um zwei weitere Hochleistungskerne ergänzt. Der Akku bringt eine Kapazität von 3.000 mAh mit. Das Kodak Ektra soll ab Dezember zum Preis von 499 Euro zu haben sein. Die Fotos von dem Gerät steuerte Daniil Matzkuhn bei.
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Wenn die Kamera das der Lumia 1020 geschlagen hätte, wäre es etwas für mich gewesen. Aber leider hat es 'nur' knapp die Hälfte der Auflösung. Auflistung ist nicht alles, aber ich würde mir das holen, wegen der Kamera, deshalb sollte die ein Mehrwert bieten.

Naja aber das ist nur meine Meinung, wer anderer ist, liegt nicht falsch. :)
 
@XYBey: Megapixel sind nicht alles. Das Lumia 950 (xl) erreicht mit 20 MP die Bildqualität des 1020 mit 41 MP. In einigen Bereichen ist es sogar überlegen, in anderen etwas unterlegen. Wobei ich mich über ein 1050 schon gefreut hätte, das heute die Latte wieder so hoch gehängt hätte, daß es wieder Jahre gebraucht hätte, damit andere Kamera-Handies rankommen. Man muß sich immer vergegenwärtigen, daß es ja nicht nur die 2 Jahre seit Release des 1020 gedauert hatte, sondern noch die 2 oder 3 Jahre mit dem N808 hinzukommen, das im großen und ganzen die selbe Technik nutzt. Die "normalen" Flaggshiffe brauchten also 4-5 Jahre um zu diesem innovativen Ansatz von Nokia aufzuschließen.
 
@Chris Sedlmair: Ich lese bei dir so viel "hätte" raus... Was wirklich bei rum käme, steht in den Sternen.
 
Wurde da nicht Front- und Rückkamera verwechselt???
 
@data68: Glaub nicht. Frontkamera ist die für Selfies und Videotelefonie und ist meist schwächer als die Haupt- oder Rückkamera.

Edit: Ich meine den Text. Das Video habe ich nicht angesehen.
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