In 24 Stunden: Haus aus dem Drucker für Bedürftige

Zoomin, 3D-Drucker, Drucker, 3D-Druck, New Story Zoomin, 3D-Drucker, Drucker, 3D-Druck, New Story
Eine Non-Profit-Organisation aus den USA will mit einer neuen Idee dafür sorgen, dass auch Menschen in verarmten Regionen der Welt ein eigenes Dach über dem Kopf haben können - dank Häusern aus dem 3D-Drucker. Auch der Bau geht dabei erstaunlich schnell.

Um dieses Ziel zu erreichen, kooperiert die gemeinnützige Organisation New Story mit dem Startup ICON. Dieses hat einen speziellen 3D-Drucker für den Häuserbau entwickelt. Die "Vulcan" getaufte Maschine fertigt die Häuser aus Zement direkt vor Ort an, wobei der gesamte Vorgang nicht länger als 24 Stunden dauern soll. Die Kosten für ein neues Haus belaufen sich auf rund 4000 US-Dollar.

Erste Häuser aus dem 3D-Drucker sollen noch dieses Jahr in El Salvador entstehen. Danach soll die Technologie auch an anderen Orten der Welt zum Einsatz kommen und schnell für kostengünstigen Wohnraum sorgen.
Dieses Video empfehlen
Kommentieren27
Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Nette Idee für Gartenlauben. Aber ich denke, aus lokalen Materialien und mit lokalen Bauarbeitern in den Entwicklungsländern lassen sich Hütten in der Größe für viel weniger als 4000 USD von Hand bauen.
 
@1ST1: aber nicht in der Zeit.
 
@Ludacris: ich glaub die zeit is bei hilfbedürftigen weniger das problem, mehr das geld und wenn die schon 4k ausgeben dann nich für so ne kleinhütte. aber ansich find ich die idee selbst auch klasse.
 
@Ludacris: Auf den Rohbau bezogen, nichts anderes macht ja der Drucker, ist ein motivierter Maurer nicht langsamer als der Drucker.
 
@jan.emailgo: auch bei nicht vorhanden sein von Steinen sondern rein von mehr oder weniger flüssigem Zement ?
 
@DerTigga: Wo kommt denn der Zement her? Das was du an Steinen weniger transportieren musst, musst du an Zement mehr transportieren.
 
@gutenmorgen1: Wie sonst, als ohne Steine bzw. mit gleichen Voraussetzungen, soll denn jene Vergleichbarkeit von Maschine und Maurer machbar sein?
 
@DerTigga: Die gleichen Voraussetzungen sind, wenn das Ziel ist, ein steinernes Haus so schnell wie möglich, so billig wie möglich zu bauen.
Das genaue Material ist zweitrangig, denn der Drucker kann nur mit speziellem Beton arbeiten, der Maurer kann damit aber nichts anfangen. Genauso kann der Drucker mit Steinen nicht umgehen.
Davon abgesehen gibt es Steine wohl überall, und ob ich 10t Beton transportieren muss, oder 1t Beton und 9t Steine spielt wohl kaum eine Rolle.
 
@gutenmorgen1: Eben. Darum gings, das auch meiner Sicht nach der Maurer auch mit noch so viel Motivation mit hoher Sicherheit nicht an der benötigten Zeitspanne des Druckers kratzen wird.
 
@DerTigga: Also wenn wir von dem Haus im Video ausgehen, dann stellt ein erfahrener Maurer den Rohbau mit Tonziegeln in 8h locker auf. Und mehr als den Rohbau kann der Drucker auch nicht machen.
 
@gutenmorgen1: Und der Maurer "darf" sich dazu ermächtigen, jenen weiteren, über puren Zement hinaus gehenden Baustoff zu verwenden.. weil .. ?
Er darf also, um genauso schnell oder schneller zu sein, sogar einfach mal Tonziegel mit Zement kombinieren ?
Er darf also im Vergleich zum Drucker cheaten ? Wieso ?
 
@gutenmorgen1: So in etwa sehe ich das auch....

Und ob das jetzt 8 oder 32 Stunden dauert ist im Endeffekt auch egal.

In El Salvador sind "Derzeit ist mehr als die Hälfte der arbeitsfähigen Bevölkerung unterbeschäftigt (44,3 %) oder arbeitslos (7 %)."

Somit ist ja genug Arbeitskraft vorhanden.

Ich befürchte allerdings, dass rein gar nichts fertig wird wenn man denen Steine und Material hinstellt... Ein gespendetes "Schlüsselfertiges" Haus ist da viel einfacher und macht weniger Stress als selber mal was zun tun...

Das zweite Beispielt ist ja Haiti - neu aufbauen ist eine Sache... Aber dass sie nach Jahren noch nicht mal den Müll aufgeräumt haben ist eine andere Sache... Arbeitskraft wäre ja genug vorhanden - also zumindest etwas aufräumen sollte möglich sein...
 
@gutenmorgen1: 8h holla ... nicht immer von gewerblichen an öffentlichen Baustellen ausgehen! 2h inkl. Frühstückspause und da muss man noch nicht mal sich tot arbeiten. Wenn alles vorher eingemessen ist, einer abgestellt wird zum Steine geben und Kleber anrühren biste in 1h fertig.
 
@DerTigga: Was ist denn das eigentliche Ziel dieses Projekts? Dass ein haltbares Haus aus Beton hergestellt wird, oder dass es möglichst schnell und billig produziert wird?
 
@gutenmorgen1: äh..hab ich den Beitrag bzw. die Geschwindigkeitswettbewerb-Behauptung aufgestellt bzw. das, um was es sich dreht, geschrieben, oder jan.emailgo ? Frag doch bitte den / die Initiator(in) nach dem Ziel dahinter. Mir gehts schließlich nur um faire Rahmenbedingungen bzw. benutzen sollen und wollen von nahezu identischen Arbeitsmaterialien - im Falle des wirklich austragens eines solchen Wettbewerbs.
In meinen Augen könnte der Roboter durchaus der merklich schnellere sein. Alleine schon über den Punkt, das er frisch gemischten und genauso frisch mit nem sehr schnell zum aushärten führenden Zusatzstoff versetzten Beton beschickt werden dürfte. Sieht man meiner Ansicht nach auch im Video als Farbveränderung des Betons, kaum das er aufgetragen wurde.

Anmerken möchte ich außerdem, das du bei deinem 10 Tonnen Beispiel von reichlich idealen Bedingungen ausgehst. Das nämlich Steine kaufbar und lieferbar bzw. überhaupt mal verfügbar sind. Kann in gewissen Ländern und Sozialstrukturen sein das es so ist, es gibt aber auch Dinge wie Korruption (Parteibonze kriegt zuerst was), Betrug, minderqualitative Ware oder heftige Naturereignisse wie Erd oder Seebeben, die gegen kaufen können oder sollen bzw. geliefert kriegen können sprechen. Sand, Wasser, Zement und evt. ein paar Zusatzstoffe könnte leichter zu besorgen sein.
Außerdem gehe ich auch davon aus, das solch ein 3D Drucker nicht so leicht auf die Idee kommt, gewisse Mischungsverhältnisse zu verändern bzw. den eingesparten Zement auf dem Schwarzmarkt zugunsten der eigenen Maurertasche zu verscherbeln..
 
@1ST1: Ich denke, da geht es auch mehr um das Prinzip. Und das klingt doch sehr vielversprechend... Sowas lässt sich doch sicherlich erweitern oder adaptieren.
 
@1ST1: Das Ding kostet in den USA ca. USD 4000. Natürlich sollten die benötigten Materialien in Entwicklungsländern weit weniger kosten und so den Preis drastisch reduzieren. Es ging in dem Fall nur um den Preisvergleich Handarbeit <-> Printing.
 
Passt zum allgemeinen Stiel der USA, Hin und weg, möglichst viel Plastik
 
@Bart_UHD:
Wird aus Beton gemacht
 
@Mixermachine: Wer weiß, vielleicht ist der Stiel ja aus Plastik... ^^
 
Komplett aus Beton heißt, dass es defacto gar nicht gedämmt ist.
 
@TomW: Was willst du denn in Afrika dämmen
 
@wlimaxxxx: Weil ein gut gedämmtes Haus nicht nur vor Kälte (in Afrika wohl eher zweitrangig) sondern auch vor Hitze schützt.
 
@TomW: Laut Video wäre aber eine Dämmung (per schüttbarem bzw. rieselfähigem Matrial) nachträglich in die Wand einbringbar, da sie Hohlkammern hat.
 
@TomW: Wo hast Du denn die Info her, daß es "komplett aus Beton" sei?
Im Artikel steht z.B. etwas von Zement.
Es gab schon mal eine andere Firma, die aus Sand der Region + Kunsstoff in kurzer Zeit Ziegel für den Häuserbau herstellen wolte, was nicht gerade umweltfreundlich ist.
Und unter https://www.iconbuild.com/faq steht als Frage "Did you invent the concrete or material used?" und die Antwort: "As much as we'd love to say we invented concrete...we did not. Concrete formulations from one to another can be as different as people. We did develop a proprietary formula that is unique for our current and future printing projects."
Also ich sehe nicht, daß da irgendwo von reinem Beton die Rede ist.
 
@theuserbl: Zement ist ein Bindemittel mithilfe dessen Beton hergestellt wird. Von Beton wiederum gibt es durch unterschiedliche Zusätze hunderte verschiedener Sorten mit diversen Eigenschaften. Deswegen wird bei diesen Häusern durchaus eine herstellereigene Sorte Beton verwendet.
 
Bei Preis und Aufbauzeit ist jedes Campingzelt überlegen und kann zumindest bei der Wetterfestigkeit noch mit so einer windigen Laube mithalten. Wo liegt also der Vorteil, den ich offenbar übersehe? Daß man ein Zelt nicht "Haus" nennen kann?
Kommentar abgeben Netiquette beachten!
Einloggen