Huawei Mate 9: Die ersten Praxis-Daten des neuen Flaggschiffs

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Das neue Huawei-Flaggschiff Mate 9 hat die Messlatte bei den High End-Androiden ein gutes Stück nach oben verschoben. Bereits vor der Vorstellung der neuen Geräte zum Monatsanfang konnten wir euch erste Eindrücke vermitteln. Unser Kollege Lutz Herkner hatte nun aber auch Gelegenheit, das Mobiltelefon etwas genauer unter die Lupe zu nehmen.

Und hier bestätigen sich die ersten guten Eindrücke durchaus. Das gilt nicht nur für die Verarbeitung, die sehr gut ist - was man angesichts des hohen Preises letztlich aber auch erwarten kann. Bewähren muss sich auch der Prozessor. Huawei setzt hier auf den neuen, hauseigenen Kirin 960, der im Gegensatz zu den neuesten Snapdragons eben nicht in allen möglichen Modellen zu finden ist. In den Benchmarks zeigte sich nun klar, dass Huawei hier oben mitspielen kann und zumindest für den Android-Bereich von der Leistung her zur absoluten Spitzenklasse gehört.

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Seitens des Akkus hatte Huawei eine Kapazität von 4.000 mAh angegeben, diverse Apps lesen in der Praxis aber nur 3.900 mAh aus. Aber auch das genügt völlig, um das Mate 9 zu einem der Smartphones mit der längsten Laufzeit zu machen. Zieht man auch noch in Betracht, dass das Gerät ja mit einem großen Display von fast 6 Zoll Bilddiagonale daherkommt, bei dem das Panel ein ordentlicher Stromfresser ist, kann man das Mate 9 sogar auf dem 1. Platz ansiedeln. Das bedeutet letztlich, dass die Entwickler auch ordentlich an der Effizienz des Zusammenspiels von Hardware und Betriebssystem gearbeitet haben.

Wer das Mate 9 in die Hand bekommt, erhält außerdem auch einen Eindruck davon, was 194 Gramm bei einem solchen, doch relativ großen Gerät wirklich bedeuten. Das Smartphone liegt so vergleichsweise leicht in der Hand. Einstellen muss sich der Interessent bei all den Vorzügen aber natürlich auch auf einen entsprechenden Preis. Das Mobiltelefon kostet rund 700 Euro - was eindeutig Oberklasse ist, aber dafür nun auch nichts Außergewöhnliches.

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