Huawei Mate 10 Pro Hands-On: Erste Eindrücke zum neuen Flaggschiff

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Das Huawei Mate 10 Pro wurde heute als neues Flaggschiff des chinesischen Herstellers für die zweite Jahreshälfte vorgestellt. Der Hersteller will damit nicht nur die "erste mobile KI-Plattform" mit eingebautem Spezialprozessor, sondern auch sonst ein rundes Paket in Form eines High-End-Smartphones bieten. Auf den ersten Blick scheinen die Voraussetzungen gut, denn das Huawei Mate 10 Pro weiß im Hands-On durchaus zu beeindrucken. Huawei Mate 10 ProHuawei Mate 10 Pro im Hands-On-Test Das Mate 10 Pro versucht alles zu bieten, was derzeit im Smartphone-Markt im Trend liegt. Huawei lässt all seine Erfahrung einfließen, was sich durchaus auch schon beim ersten Betrachten nachvollziehen lässt. Das Display beeindruckt mit kräftigen, aber nicht übertriebenen Farben und ausreichend hoher Auflösung, auch wenn man grundsätzlich nicht mit der High-End-Konkurrenz von Samsung und LG mithalten kann, weil das Panel "nur" eine wohl am besten als Full HD+ zu bezeichnende Auflösung bietet. Durch die schmalen Ränder und die Ausführung im 18:9-Format wirkt das Gerät sehr handlich, auch wenn die Diagonale mit sechs Zoll enorm ausfällt.

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Die Kameras machen ebenfalls einen gewohnt guten Eindruck, denn Huaweis Kombination aus einer 12- und einer 20-Megapixel-Kamera lieferte schon zuvor sehr brauchbare Ergebnisse. Durch den optischen Bildstabilisator steigt die Qualität noch einmal, wobei auch die Performance bei schlechten Lichtverhältnissen dank der diversen Einstellungsmöglichkeiten beim ersten Ausprobieren recht ordentlich ausfiel. Natürlich muss erst ein ausführlicher Test zeigen, ob sich der gute erste Eindruck langfristig bestätigt, auch wenn die Voraussetzungen gut sind.

Mit seinem 4000mAh-Akku dürfte das Mate 10 Pro auch, dank des nun mit noch geringerer Strukturbreite gefertigten Prozessors, noch länger laufen als der Vorgänger. Leider, und das ist bekanntermaßen Geschmackssache, verzichtet Huawei nun auf das bewährte Konzept, die Mate-Modelle in Aluminiumgehäusen unterzubringen. Die Glasrückseite sorgt zwar für mehr Grip, doch einen Mehrwert bietet sie nicht, hat sich der Hersteller doch gegen die Integration einer Wireless-Charging-Funktion entschieden. Mit dem Metallrahmen wirkt das Gerät aber insgesamt bestens verarbeitet und äußerst hochwertig - was beim auf nun knapp 800 Euro gestiegenen Preis auch zu hoffen ist. Huawei Mate 10 ProHuawei Mate 10 Pro mit neuer Dualcam-Einheit Die Software entspricht dem, was man von Huawei gewöhnt ist, hat man die nun EMUI 8.0 genannte eigene Oberfläche doch nur behutsam überarbeitet und keine absolut tiefgreifenden Anpassungen vorgenommen. Die Performance fällt flüssig aus, bricht aber zunächst keine Geschwindigkeitsrekorde. Enttäuschend ist aber, dass der Hersteller auf den bisher üblichen Kopfhöreranschluss verzichtet - lobenswert wiederum, dass man die nötigen Adapter ab Werk mitliefert. Der Fingerabdruckleser auf der Rückseite verrichtet hier gewohnt schnell und zuverlässig seinen Dienst.

Das Huawei Mate 10 Pro wird ab November in Deutschland zu haben sein, wobei es dann mit einer offiziellen Preisempfehlung von 799 Euro in den Markt startet.
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Wenn man schon so ne schmieranfällige Glasrückseite nimmt, dann hätte man ruhig als Bonus auch kabelloses Laden integrieren können. Klar, darauf können viele verzichten. Aber ich finde es gerade hier am Arbeitsplatz immer recht praktisch, wenn ich das Handy mal eben schnell auf einem Ladeteller parken kann.
 
@bigfraggle: Bei mir kommt das Smartphone in ein Flip Case... Da sehe ich die Rückseite nie ;-)
 
@guythomaz: Selbst mit Case funktioniert induktives Laden und wäre somit für die, die es nutzen, ein schöner Bonus.
 
Schön für Huawei ... reist mich als Mate 9 Besitzer jetzt nicht vom Hocker ... und ich wechsel eh nächste Woche wieder auf ein iPhone (X). (Was jetzt zu 80% aber an Android bzw. den schrottigen Android Apps liegt)
 
@JOat: Glückwunsch und willkommen im Club. ;-)
 
@JOat: ohne dass die Frage jetzt angreifend wirken soll, aber was genau an android und an den Apps stört dich? Bin seit einem Monat mit dem Nokia 8 unterwegs und kann Performance technisch, Apps und System nichts negatives nennen. Hat es evtl etwas mit dem Huawei UI zu tun?
 
@JOat: bekommst zum IPhone X bestimmt einen Kreditvertrag dazu inkl Kabelbinder falls der Akku aufgeht..
 
Macht 'n guten Eindruck, aber nicht für €800,-- :-(
Mehr als €500,-- werde ich nie wieder für ein Handy ausgeben.
Wenn mein Nexus 5 mal irgendwann kaputt gehen sollte wird wahrscheinlich eher was billiges kommen.
Die Unterschiede sind ja nicht wirklich groß, zumindest für meine Ansprüche.
Gute Kamera, viel Speicher, LTE 5" - 6" und möglichst wenig bloatware
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