WikiTrust: Zuverlässigkeit mit Farbe darstellen

Internet & Webdienste Mit einem Vorhaben namens "WikiTrust" will die Online-Enzyklopädie Wikipedia für mehr Vertrauen bei den veröffentlichten Artikeln sorgen. Eine farbliche Kennzeichnung soll diesbezüglich zum Einsatz kommen. mehr...

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Wikipedia ist ein sehr gute Idee, leider ist aber der Wahrheitsgehalt nicht gegeben. Besonders bei jüngeren und ungebildeten Leuten steht Wikipedia aber für den Garant einer wahren Aussage! Man sieht dies besonders in Foren, wo sehr gerne Artikel von Wiki als Unterstützung der eigenen Aussage genommen werden. Da nützt es leider auch nichts den Leuten klar zumachen, dass z.B. der jeweilige Artikle evtl. nicht wahr ist, auch wenn er von Wikipedia kommt! Nicht ohne Grund, werden alle Studierende an den schweizer Unis explizit darauf hingewiesen, dass Wikipedia niemals für Arbeiten herangezogen werden soll! Auch diese Idee hier in der News, führt zwar sicher zu einer Besserung, aber nicht zu einer endgültigen Lösung des Problems.
 
@Rumulus: darum lese ich, sofern vorhanden, auch gerne mal den englischen artikel zu einem thema, auf wiki, weil es mir schon mindestens zweimal vorgekommen ist, dass bei einer person das geburtsdatum / der geburtsort nicht gestimmt hat... ein kumpel von mir (studiert geschichte) hat mal auf der seite unserer stadt unter geschichte was geändert, was nicht ganz richtig war, doch dann wurde es wieder rückgängig gemacht.. wahrscheinlich von einem stadtmitarbeiter... wie gesagt, wiki hat was gutes, aber auch negatives... als grundlage ist es aber sehr zu gebrauchen...
 
@Rumulus: "Da nützt es leider auch nichts den Leuten klar zumachen, dass z.B. der jeweilige Artikle evtl. nicht wahr ist" Die Sache ist doch die: Eine Aussage (egal aus welcher Quelle), kann erst als falsch betitelt werden, wenn man es auch beweisen kann, also anhand anderslautenden Informationen, widerlegt werden kann (z.B. anhand einer abweichenden Angabe aus einem anderen Lexikon). Allgemein zu sagen, dass Artikel aus Wikipedia grundsätzlich keinen Aussagewert haben bzw. kein Vertrauen zu schenken ist, ist etwas zu verallgemeinert. Inhaltliche Fehler kommen vor, sicherlich, aber wer sich mit einem Thema intensiver beschäftigen will, ist sowieso grundsätzlich dazu angehalten, mehrere Quellen heranzuziehen und entsprechend nachzurecherchieren, zumal jeder Artikel auf Wikipedia in der Regel eine Quellenangabe hat.
 
@MT2: Ich habe niergends geschrieben, dass die Beiträge/Artikel grundsätzlich falsch sind, oder keine Aussagenwert haben! Evtl. bedeutet immer noch, dass es unbestimmt ist, also sein könnte! Bitte sachlich bleiben, ich wollte damit nur sagen was ja bekannt ist und auch die Wahrheit entspricht, dass man diese Artikel mit einer gesunden Skepsis betrachten sollte. Es gibt genügend Alternativen bei denen man grundsätzlich davon ausgehen kann, das der Wahrheitsgehalt gewährleistet ist. Gerade im Internet bzw. Foren ist es oftmals nicht allzu einfach einen Wikiartikel zu widerlegen, da man den Beweis z.B. bei sich in einem anerkannten und unbestrittenen Fachbuch hat. Gegenbeweise im Internet fallen grundsätzlich darunter, ob man etwas glauben will oder nicht. Gegenargumentation ist schnell, warum soll dein Artikel jetzt wahr sein? Hinzu kommt noch, dass es oft sehr zeitaufwändig ist, den Gegenbeweis in gewünschter Form (Format und Glaubwürdikeit) zu suchen. Wiki ist eine sher gute Idee und funtkioniert nur, weil "jeder" mitmachen kann, unabhängig von seinen Qulifikationen und genau darin liegt auch das Problem. Es stimmt viele Artikel haben Quellangaben, aber nicht alle. Bei den Quellangaben muss man aber auch bedenken, was für Quellangaben sind dies? Es liegt nunmal in der "Natur" von Wikipedia, dass es zuoft keinen Garant für den Wahrheitsgehalt ist und darum ist deine Aussage sogar ein Muss, dass man immer mehrere Quellen hinzu ziehen muss. Selbst ich schaue Mal auf die Kürze bei Wiki nach, wenn ich etwas nicht weiss, ist es aber von Bedeutung bemühe ich mich um andere Quellen.
 
@Rumulus: Und wer sagt dir, dass in Geschichtsbuechern und Co. die Wahrheit drin steckt? Was damals (als bsp) wirklich passiert ist kann auch kaum einer sagen. Denn jeder interpretiert es ja anders usw. Von daher sollte man sich nicht so pingelig haben. Wer Wiki nutzen will, soll es tun und natuerlich sollte man dann nicht alles 100% glauben. Fuer mich dient wiki auch nur als info ueber best. Bands, Musik, Filme usw.^^ weil man schnell Infos hat wie Kosten, Erscheinungsjahr usw
 
@Rumulus: "Ich habe niergends geschrieben, dass die Beiträge/Artikel grundsätzlich falsch sind," Nunja, dein erster Satz stempelte eigentlich alle Artikel als unwahr ab. Entweder du hast dich unglücklich ausgedrückt oder ich verstehe es falsch. "Es gibt genügend Alternativen bei denen man grundsätzlich davon ausgehen kann, das der Wahrheitsgehalt gewährleistet ist." Sei mal so dahin gestellt. Sicherlich ist ein von Fachleuten verfasster/recherchierter Artikel um eingies glaubwürdiger und inhaltliche Fehler seltener, allerdings haben vorallem Fachbücher den Nachteil, dass sie statisch sind und schnell veralten. Neuere Erkenntnisse oder neue Daten können also nicht hinzugefügt werden.
 
@Rumulus: Dass Schulen oder Unis weltweit (nicht nur in der Schweiz) Wikipedia verbieten, liegt nicht daran dass die Sachen, die bei Wikipedia stehen, falsch sind. Es geht nur darum, dass die Lehrer / Professoren nicht für den Wahrheitsgehalt der Wikipediaartikel garantieren können, da theoretisch jeder die Artikel verfälschen kann. Es geht also nur darum, dass etwas nicht stimmen KÖNNTE. Deswegen empfinde ich deinen Beitrag oben als störend, denn in diesem stellst du Wikipedia dar, als gäbe es enorm viele Fehler und Falschinformationen - das ist schlicht nicht war. Es geht nur um die Absicherung der Lehrer - In der Wirtschaft läuft das genau gleich. Man muss für alles was man tut jemanden haben der dafür gerade steht - und bei Wikipedia ist das nun mal, im Gegensatz zu Büchern, nicht möglich. Wikipedia ist ein beachtliches Projekt und etwas vom besten, was die Menschheit in ihrem dasein jemals zu stande gebracht hat und verdient Lob.
 
@StefanB20: Es geht aber auch darum, wer für Unwahrheiten verantwortlich gemacht werden kann. Wenn du einen Brockhaus zitierst und dort steht was falsches drin, so kannst du eventuell dir entstandenen Schaden beim entsprechenden Verlag geltend machen. Zumal es schlecht ist für wissenschaftliche Arbeiten etwas als Quelle heranzuziehen, was im ständigen Wandel ist... Ein vernünftiger Prof verbietet einem das Nutzen von Wikipedia nicht, warum denn auch. Um sich schnell in ein Thema einzulesen gibt es kaum eine bessere Plattform. Nur sollte man wie gesagt es nicht als Quellenangabe nutzen.
 
Wenn ich sehe, wie sich einige Gutachter in unserer Behörde (staatlich vereidigte Chemiker und Veterinäre) oftmals über Wikipedia schlau machen, komme ich schon ins Grübeln. Das ihr Fachwissen nicht immer zu 100% ausreicht, kann ich ja noch nachvollziehen. Aber meist sind sie einfach zu Faul in Fachliteratur nach zuschauen und verlassen sich leichtgläubig auf Wikipedia, ohne einen Blick in die Quellen zu werfen oder einfach mal die Einwände unter Diskussion zu überprüfen.
 
Und apropos Unwahrheiten... ich würde immer lieber Wikipedia als Quelle angeben als eine Seite wie WinFuture, dort stehen im Schnitt mehr Unwahrheiten... :-)
 
@MT2: Mmmhhh, jetzt fängst du an pingelig zu werden, im ersten Satz könnte man es durchaus so auslegen, aber gleich dannach habe ich meine Aussage relativiert und man sollte doch alles im Ganzen betrachten und sich nicht auf Kleinickeiten berufen, die nächträglich konkretisiert wurden? @Zebrahaead: Der Grund den du angibst bezüglich der Unsi stimmt genau. Ich habe ja auch nichts anderes gesagt bzw. geschrieben. Ich weiss nicht was daran so schwer zuverstehen ist, wenn ich mit den Worten argumentiere, das es keinen Garant gibt für Wiki Inhalte? Sagt ja genau das Gleiche aus wie du nach mir, nur mit anderen Worten!!!Und ja Wiki hat in der Tat sehr viele Fehler. Zumindest mehr, als die meisten anderen. Dass heisst aber nicht, dass alles falsch ist und genau hier liegt ja das Problem. Wenn ich mich in Wiki informiere, informiere ich mich über ein Thema wo ich nicht bewandert bin und somit ist es mir nicht möglich auf die Schnelle den Wahrheitsgehalt des Artikels zu finden. Ich kann dir auch ein Beispiel nennen, den Artikel in Bezug auf Kabelmodems ist schon seit Jahren falsch in den technischen Angaben und wurde bisher nie korrigiert. Gib nur einmal in Google "Wikipedia Fehlerangaben" ein, du wirst unzählige Artikel finden, wo darufhingwiesen wird, dass Angaben in Wiki nicht stimmen. @Allgemein: Bitte lest nochmals meine Beiträge genau, es macht keinen Sinn, wenn ihr mir etwas unterstellt, was ich so im Ganzen nie geschrieben habe und ihr von mir nachträglich eine Rechtfertigung verlangt. Siehen nur den ersten Satz von StefanB20, genau das habe ich unmittelbar vorher geschrieben/erklärt, wie er nun argumentiert. Ich finde Wikipedia eine sehr gute Sache und ja, es ist lobenswert, habe ich jetzt glaube ich in jedem Kommentar geschrieben. Was ich kritisieren ist nichts Neues und wurde auch schon sehr oft von anerkannten Leuten Kritisiert und auch unter Beweis gestellt. Es geht doch nicht darum Wiki schlecht zu machen, sondern auf die Gefahren hinzuweisen. Man kann es sachlich und unvoreingenommen betrachten, oder wenn man es halt will, die Augen verschliessen. Macht euch selbst den Gefallen und schaut nur hier in WF, wieviele hier Wiki als unumstösliches Argument nehmen um ihre Meinung zu untermauern. Für sie ist Wiki einen Garant für die Wahrheit und genau dies kann muss aber nicht, "gefährlich" sein.
 
@Rumulus: "aber gleich dannach habe ich meine Aussage relativiert und man sollte doch alles im Ganzen betrachten und sich nicht auf Kleinickeiten berufen, die nächträglich konkretisiert wurden?" Ändert ja aber nix daran, dass du gleich zu Anfang eine falsche Pauschalaussage getätigt hast. Er wird auch nicht durch deine Folgeaussagen konkretisiert, sondern eher untermauert, dass du an der Stelle eine falsche Aussage gemacht hast.
 
@MT2: Dein Verhalten ist aber extrem unsachlich, natürlich hat er seinen Aussage konkretisiert! Es scheint, dass du auf unsachlichen Streit aus bist, ansonsten würderst du hier nicht immer nachhacken und noch mehr sinnlos provozieren! Was er schreibt ist wahr, du kannst es akzeptieren, oder deine Argumenten anbringen, wenn du aber auf solche Nebensächlichkeiten ausbist um vom eigentlichen Thema abzuweichen, zeigt doch nur, dass du keine Argumente hast! Ich nenne so ein Verhalten kleinkariert.............
 
@MT2: Du nimmst die Anglegenheit zu persönlich, er hat nichts falsches geschrieben und seine Aussage im Kontext gelesen, ergibt auch die Aussage die er nachträglich macht. Es ist dadurch auch keine falsche Pauschalaussage von ihm. Wikipedia ist etwas sehr gutes und trotz seinen Fehler eine sehr gutes Hilfsmittel. Es muss jedem klar sein, dass Wikipedia nur informativ ist, wenn man es genau Wissen will, sollte man sich bei den richtigen Personen, oder Fachliteratur informieren.
 
@Rumulus: die Frage ist doch: wann braucht man die Information überhaupt so genau? Wenn ich in Mathematik etwas verstehen oder nachschauen will, stammt die Information höchst wahrscheinlich von einem Professor oder wird von einem geprüft. Die Wahrscheinlichkeit einer Falschinformation ist extrem gering und zusätzlich der Schaden, der entstehen kann meist unbeachtlich. Man sollte also nicht übertreiben mit "unsichere Informationsquelle" oder "sehr vielen Fehlern" das stellt die Wikipedia schlechter dar als sie tatsächlich ist. Wenn ich über eine Weinsorte in der Wiki lese, dann kann da schon aufgrund der Herstellerinteresse geschönte Information stehen. Aber ich kann mir trotzdem ein Bild davon machen. Es gibt Fakten wie z.B. verwendete Traubensorten, die mit Sicherheit in einem solchen Artikel richtig sind. Oder soll ich mir wegen einem Wein gleich ein Weinbuch suchen, in dem höchstwahrscheinlich über diesen nichts drin steht, die übrigen Informationen aber geprüft sind - kann ich mich auf ein solches Buch wirklich verlassen?
 
@ChaosMädchen: ???????????????? Irgend etwas ist faul im Staate Dänemark!
 
@Ruderix2007: sry war das andere @Ru-
 
@Rumulus: "Und ja Wiki hat in der Tat sehr viele Fehler. Zumindest mehr, als die meisten anderen." Es gab hier in auf Winfuture mal einen Bericht, wonach alle grossen Enzyklopädien getestet wurden auf Aktualität und Wahrheitsgehalt. Wikipedia hat gewonnen, noch weit vor den kommerziellen Anbietern...
 
Also ich als Elektrotechniker Ingenieur stoße in Wikipedia oft auf Fehler und Grenzen. Besonders in der inertialen sensorik oder referenzlosen sensorik / kalmanfilter musste ich schon oft einen korrekturartikel verfassen aber bis man so einene wikimoderator mal davon überzeugt hat, das man im recht ist und der artikel nicht so stimmt dauert es auch immer seine zeit und kostet viele nerven.
 
@cell85: Na, immerhin verfasst du Korrekturartikel. Das ist lobenswert! Will nicht wissen, wie viel Wiki-Leser Fehler finden, sie aber nicht korrigieren (Mut/Faulheit/Überzeugung?).
 
@cell85: Dies kann ich bei IT Themen auch bestätigen. Ich muss aber zugeben, dass ich nicht (mehr) korrigiere. Anfangs machte ich es, wurde aber oft nachträglich wieder in die alte Form zurückgeschrieben. Einige betrachten Bemühungen in den Wiki Artikel als etwas persönliches und nehmen es auch so, wenn man etwas ändert.
 
@Rumulus: Bringst du eine Einwände (Korrekturen) zumindest unter Diskussion bekannt? Für mich eine wichtige Registerkarte.
 
@cell85: Mit der richtigen Quellenangabe dürfte es doch keine Probleme geben. Es stimmt schon das der Egoismus vieler Moderatoren/Betreuer eher schädlich ist für das Projekt.
 
@Luzifer: Ich kann dir nur zustimmen! Wenn man berrechtige Einwände hat sollte man es unter Diskussion bekannt geben. Wenn alles nichts nutzt, kann man sich immer noch direkt den Admins melden.
 
ich unterstelle dem "richter" nicht neutral zu aggieren und somit sein amt zu mißbrauchen. ein richter hat neutral zu sein, besonders wenn es um das grundgrecht der freien meinungs äusserung geht. richter zB unterschreiben ihre urteile nur mit dem nachnahmen, nicht mit vollem namen, somit verstechen sie sich in gewisser weise auch in der anonnymität. ich kann son idologie geschwafel nicht mehr hören, was in deutschland mitlerweile gang und gebe ist: ein abgewählter ministerpräsident von wochenende, behauptet doch glatt die wahl gewonnen zu haben, und in ein koalition, wo seine partei in der minderheit ist, wieder ministerpräsident zu werden. der richter solte lieber für sorgen, das abgewählt auch heist: kein zutritt zu solchen ämtern mehr.
 
Und bei Wikis über Politik, Parteien und Politikern wird generell ein kräftiges warnendes ROT verwendet, egal wie lange der Artikel unverändert bleibt!!
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