Smartphones sind in Deutschland beträchtlicher Wirtschaftsfaktor
Zum Start der Elektronikmesse IFA in Berlin blickt die Branche natürlich auch auf die wirtschaftlichen Grundlagen, auf denen die zahlreichen neuen Produkte sich entfalten sollen. Insbesondere verwies man dabei auf den enormen Erfolg des Smartphones, das sein Massenmarkt-Jubiläum feiert.
Zehn Jahre ist es nun her, dass Apple den Boden dafür bereitete, diese Geräteklasse zu einem Produkt zu machen, dass in nahezu jedermanns Hand zu finden ist. Und inzwischen hängt ein nicht unwesentlicher Teil der Wirtschaftsleistung des Landes an den Möglichkeiten, die die Geräte bieten. Immerhin 1,4 Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP) sollen mit Smartphones in Verbindung mit den Geräten stehen.
Das geht aus einer aktuellen Analyse hervor, die der IT-Branchenverband Bitkom in Zusammenarbeit mit dem Beratungsunternehmen Deloitte erstellt hat. Vergleicht man dies mit anderen Branchen, zeigt sich, dass Smartphones und die darum entstandenen Ökosysteme von Zubehör, Software und Diensten etwa 20 Prozent des Umsatzes ausmachen, den der Maschinenbau - eine der Kernbranchen der deutschen Wirtschaft - generiert.
Die Prognosen deuten darauf hin, dass der BIP-Anteil binnen der kommenden fünf Jahre auf 1,7 Prozent klettert. Das wären dann noch einmal 30 Prozent mehr Umsatz als die rund 45 Milliarden Euro, die für dieses Jahr zu erwarten sind.
"Innerhalb nur eines Jahrzehnts ist das Smartphone von einem Nischenprodukt für Geschäftsleute und Technik-Nerds zu einem unverzichtbaren Begleiter für die breite Masse geworden. So schnell hat bislang keine andere Technologie den Alltag so vieler Menschen verändert", erklärte Klaus Böhm von Deloitte. Und jetzt geht der Trend dahin, dass sich immer mehr andere Systeme an die Smartphone-Plattformen andocken und dieses zum immer zentraleren Bestandteil der Alltagselektronik wird.
IFA-Special 2017 Alle Informationen zur Berliner Technikmesse
Das geht aus einer aktuellen Analyse hervor, die der IT-Branchenverband Bitkom in Zusammenarbeit mit dem Beratungsunternehmen Deloitte erstellt hat. Vergleicht man dies mit anderen Branchen, zeigt sich, dass Smartphones und die darum entstandenen Ökosysteme von Zubehör, Software und Diensten etwa 20 Prozent des Umsatzes ausmachen, den der Maschinenbau - eine der Kernbranchen der deutschen Wirtschaft - generiert.
Die Prognosen deuten darauf hin, dass der BIP-Anteil binnen der kommenden fünf Jahre auf 1,7 Prozent klettert. Das wären dann noch einmal 30 Prozent mehr Umsatz als die rund 45 Milliarden Euro, die für dieses Jahr zu erwarten sind.
Noch mehr Geräte
Der deutsche Smartphone-Markt erzielt im laufenden Jahr mit einem Volumen von 9,77 Milliarden Euro voraussichtlich einen höheren Umsatz als die gesamte klassische Unterhaltungselektronik. Die Verkaufszahlen klettern dabei weiter und es werden mit rund 5 Millionen Stück etwa 8,2 Prozent mehr Geräte verkauft als im letzten Jahr."Innerhalb nur eines Jahrzehnts ist das Smartphone von einem Nischenprodukt für Geschäftsleute und Technik-Nerds zu einem unverzichtbaren Begleiter für die breite Masse geworden. So schnell hat bislang keine andere Technologie den Alltag so vieler Menschen verändert", erklärte Klaus Böhm von Deloitte. Und jetzt geht der Trend dahin, dass sich immer mehr andere Systeme an die Smartphone-Plattformen andocken und dieses zum immer zentraleren Bestandteil der Alltagselektronik wird.
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