Apple: Neuer Messages-Dienst aus Beta entfernt und verschoben
Eines der zentralen Features für Apples kommende Betriebssystem-Version iOS 11 wird zum Start im September erst einmal nicht zur Verfügung stehen. "Messages in iCloud" ist aus der neuesten Beta-Fassung wieder verschwunden und wird nach Angaben des Unternehmens erst später nachgereicht.
Vordergründig verbirgt sich hinter der Neuerung nur eine Verschiebung des Messaging-Dienstes in die Cloud-Infrastruktur Apples. In Wirklichkeit steckt allerdings ein weitgehender Umbau des Services dahinter, bei dem insbesondere die Sicherheits-Architektur ein ganzes Stück umgebaut wird.
Apples Messages sind schon lange mit einer starken Ende-zu-Ende-Verschlüsselung ausgestattet, die unter anderem eng mit den Security-Features der Geräte verzahnt war. Dadurch ist es Dritten im Grunde unmöglich, an die Inhalte der Kommunikation zwischen zwei Nutzern heranzukommen. Die einzige Schwachstelle war bisher die Anfertigung eines Backups in Apples iCloud, bei dem die Nachrichten aus dem Messenger herausgeholt und in die Sicherung integriert wurden. Hier gelang es entsprechend auch den Behörden mehrfach, mit gerichtlichen Verfügungen an die Daten heranzukommen.
Warum sich die Einführung des Features nun aber genau verzögert, teilte Apple - wie immer - nicht im Detail mit. Die Entscheidung deutet aber an, dass die Umsetzung noch nicht den Qualitätsansprüchen genügte. Hier wird man im Zweifel wesentlich lieber einige Nutzer, die auf die Neuerung warten, enttäuschen, als dass letztlich eine Sicherheitslücke den Zugriff auf Inhalte ermöglichen könnte. Auf jeden Fall soll das Feature letztlich in iOS 11 eingebaut werden - allerdings erst mit einem weiteren Update, das zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlicht wird.
Apples Messages sind schon lange mit einer starken Ende-zu-Ende-Verschlüsselung ausgestattet, die unter anderem eng mit den Security-Features der Geräte verzahnt war. Dadurch ist es Dritten im Grunde unmöglich, an die Inhalte der Kommunikation zwischen zwei Nutzern heranzukommen. Die einzige Schwachstelle war bisher die Anfertigung eines Backups in Apples iCloud, bei dem die Nachrichten aus dem Messenger herausgeholt und in die Sicherung integriert wurden. Hier gelang es entsprechend auch den Behörden mehrfach, mit gerichtlichen Verfügungen an die Daten heranzukommen.
Im Zweifel lieber später
Mit "Messages in iCloud" erhält der Kommunikationsdienst nun eine vollständige eigene Cloud-Anbindung, die durchgehend mit dem Schlüssel des Nutzers kodiert ist. Fortan schließt Apple sich so selbst von jeglichem Zugriff aus. Weiterhin hat dies den Vorteil, dass auf den Geräten der Nutzer mehr Platz vorhanden sein wird, weil Bilder und Videos, die über den Messenger ausgetauscht werden, in der Cloud vorgehalten werden können.Warum sich die Einführung des Features nun aber genau verzögert, teilte Apple - wie immer - nicht im Detail mit. Die Entscheidung deutet aber an, dass die Umsetzung noch nicht den Qualitätsansprüchen genügte. Hier wird man im Zweifel wesentlich lieber einige Nutzer, die auf die Neuerung warten, enttäuschen, als dass letztlich eine Sicherheitslücke den Zugriff auf Inhalte ermöglichen könnte. Auf jeden Fall soll das Feature letztlich in iOS 11 eingebaut werden - allerdings erst mit einem weiteren Update, das zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlicht wird.
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