Uber wird Yandex-Juniorpartner in Russland und Osteuropa

Verbot, Uber, Taxi Bildquelle: Uber
Mitfahrdienst Uber setzt in Russland und Osteuropa künftig auf Part­ner­schaft statt aggressive Expansion. Wie das US-Unternehmen an­kün­dig­te, will man zusammen mit dem russischen IT-Giganten Yandex unter dem Dach der neu gegründeten Firma NewCo zu­sam­men­ar­bei­ten. Mit einem Anteil von 36,6 Prozent überlässt Uber Yandex damit die Führungsrolle.
Yandex ist so etwas wie das russische Pendant zu Google. Der IT-Konzern dominiert dort nicht nur als Online-Suchmaschine, sondern verweist über zahlreiche Dienste andere US-Konzerne wie Amazon, Spotify und eben bislang auch Uber auf den zweiten Platz. Zumindest in Russland und anderen Ex-Sowjetrepubliken scheint sich Uber dem harten Wettbewerb mit Yandex geschlagen zu geben. In Kasachstan, Aserbaidschan, Armenien, Weißrussland und Georgien dürfte künftig NewCo bei Taxi- und Mitfahrapps den Ton angeben.

Obwohl Yandex mehr Anteile am neuen Unternehmen bekommt, wird Uber mit 225 Millionen Dollar mehr als doppelt so viel Geld und auch seinen UberEats Essenslieferdienst in das neue Unternehmen einbringen. Yandex selbst investiert nur 100 Millionen Dollar. Dass Uber sich damit abfindet, künftig nur noch Juniorpartner zu sein, und gleichzeitig noch mehr Geld auf den Tisch legt, zeigt wie schlecht es aktuell um Ubers Expansionspläne in Russland und den anderen Ländern steht.

Kooperation statt Verdrängung

Yandex hat sich in den genannten Märkten bereits fest etabliert und setzte den Angreifer Uber jüngst durch aggressive Preissenkungen unter Druck. Uber sah sich zudem verschärfter Regulierung ausgesetzt. In Moskau durfte der Fahrdienst etwa seit einem Jahr nur durch Beschäftigung lizenzierter Taxi-Fahrer weiter seine Dienste anbieten. Um gegen den Giganten Yandex in einem aufreibenden Konkurrenzkampf auf Jahre bestehen zu können, hätte Uber wahrscheinlich noch viel tiefer in die Tasche greifen müssen. Mit dem NewCo-Deal kann Uber jetzt zumindest als Juniorpartner beim Trend der Mitfahrdienste auf lange Sicht mitprofitieren. Die Uber-Marke und auch die Fahrer-Apps sollen zudem aufs erste weiter bestehen bleiben.

Uber-Europachef Pierre-Dimitri Gore-Coty beschreibt in seinem offenen Brief an die Mitarbeiter die Yandex-Kooperation entsprechend positiv. Uber könne von der Yandex-Expertise bei Websuchen, Karten und Navigation nur profitieren und zudem bekäme man über NewCo in Armenien und Georgien einen einfachen Markteinstieg. In beiden Ländern war Uber bislang nicht aktiv gewesen. Verbot, Uber, Taxi Verbot, Uber, Taxi Uber
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