Facebook schiebt euch jetzt Werbung in die Messenger-Apps
Das Social Network Facebook hat nun lange genug daran gearbeitet, die Nutzerzahlen seines Messengers nach oben zu treiben. Jetzt sollen sich die Erfolge beim Aufbau der Plattform auch direkt finanziell auszahlen und das Unternehmen schaltet jetzt Anzeigen zwischen den Nachrichten.
In Australien und Thailand wurde die Werbe-Integration in den Messenger jetzt einige Zeit getestet. Die Ergebnisse dessen seien so vielversprechend gewesen, dass das Programm nun weltweit ausgebaut wird. Noch in diesem Monat sollen die ersten Anzeigen bei einigen Nutzern der Messenger-App erscheinen. Anschließend wird die Reklame dann auf immer mehr Anwender ausgebaut.
Die Anzeigen sollen nicht direkt in den Unterhaltungen mit Kontakten eingeblendet werden. Sie ordnen sich stattdessen auf der Startoberfläche zwischen den einzelnen Konversationen ein. In der Regel werden sie dabei wesentlich größer sein als der Link in ein normales Gespräch.
Dass Facebook sein Anzeigenprogramm im Messenger gerade jetzt ausweitet, hat seinen Grund nicht nur im erfolgreichen Abschluss der Tests. Das Unternehmen hat vielmehr in seinem Social Network kaum noch genug freie Werbeplätze, um die hohe Nachfrage zu decken. Die Umsätze aus dem Anzeigengeschäft können also noch kräftig weiter steigen - wenn man denn weitere Bereiche findet, in denen Werbung eingeblendet werden kann. Der Messenger mit seinen 1,2 Milliarden Nutzern dürfte dafür eine hervorragende Umgebung sein.
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Die Anzeigen sollen nicht direkt in den Unterhaltungen mit Kontakten eingeblendet werden. Sie ordnen sich stattdessen auf der Startoberfläche zwischen den einzelnen Konversationen ein. In der Regel werden sie dabei wesentlich größer sein als der Link in ein normales Gespräch.
Neue Banner-Plätze werden gebraucht
Laut Facebook sollen die Anzeigenplätze im Messenger in Form verschiedener Formen vermarket werden. So wird es beispielsweise normale Werbebanner geben, die beim Anklicken auf eine Webseite des werbenden Unternehmens führen. Wahlweise stehen aber auch Click to Messenger-Anzeigen zur Verfügung. Hier sorgt ein Klick dafür, dass ein neues Gespräch gestartet wird und der Nutzer beispielsweise Kontakt zu einem Kunden-Betreuer bekommt.Dass Facebook sein Anzeigenprogramm im Messenger gerade jetzt ausweitet, hat seinen Grund nicht nur im erfolgreichen Abschluss der Tests. Das Unternehmen hat vielmehr in seinem Social Network kaum noch genug freie Werbeplätze, um die hohe Nachfrage zu decken. Die Umsätze aus dem Anzeigengeschäft können also noch kräftig weiter steigen - wenn man denn weitere Bereiche findet, in denen Werbung eingeblendet werden kann. Der Messenger mit seinen 1,2 Milliarden Nutzern dürfte dafür eine hervorragende Umgebung sein.
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Christian Kahle
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