Google-Tochter will mit Wearables "gläserne Patienten" kennenlernen
Vier Jahre lang und 10.000 Teilnehmer: Eine Google-Tochter namens Verily Life Sciences hat gerade eine Langzeitstudie gestartet, die mit Wearables und genetischen Untersuchungen nicht nur die generelle Gesundheit überwachen und verbessern, sondern auch beispielsweise Schlaganfälle voraussagen will.
Mehr als eine Uhr: Project Baseline-Tracker
Tragbare Elektronik und personalisierte Medizin sind zwei derzeit ganz große Themen. Bei den Endkunden sind diese zwar noch nicht ganz angekommen, blickt man aber auf die Großen des Geschäfts, dann scheint klar: Gesundheitsanwendungen sind das Milliardengeschäft der Zukunft. Denn Apple, Google, Microsoft und viele mehr investieren derzeit allesamt in diesen Sektor.
Laut einem Bericht von Nature hat aktuell das Google-Spin-Off Verily Life Sciences eine riesige Studie gestartet, mit der man den Einsatz von Wearables testen will. Das Project Baseline geht über bloße Fitness-Tracker weit hinaus, denn man will hier unter anderem genetische Untersuchungen einbeziehen.
Die Freiwilligen erklären sich bereit, wortwörtlich zum gläsernen Patienten zu werden: Denn zu den bereits erwähnten genetischen Daten werden sie frühere medizinische Informationen offenlegen, dazu kommt die Krankheitsgeschichte ihrer Familie, außerdem werden regelmäßig Urin, Speichel und Blut getestet. Sogar die Stimmungslage der Teilnehmer wird abgefragt, dies wird über eigenverantwortliche Umfragen gemacht.
Verily arbeitet hier mit den renommierten Universitäten Duke und Standford zusammen, diese übernehmen auch die ärztlichen Untersuchungen der Studienteilnehmer. Die Daten werden natürlich anonymisiert, sie sollen aber helfen, "multidimensionale Gesundheitsdaten" zu erschaffen und mit ihnen zu arbeiten. Universitäten und Forscher sollen von "Fall zu Fall" Zugriff auf den überaus wertvollen Datensatz erhalten.
Mehr als eine Uhr: Project Baseline-Tracker
Tragbare Elektronik und personalisierte Medizin sind zwei derzeit ganz große Themen. Bei den Endkunden sind diese zwar noch nicht ganz angekommen, blickt man aber auf die Großen des Geschäfts, dann scheint klar: Gesundheitsanwendungen sind das Milliardengeschäft der Zukunft. Denn Apple, Google, Microsoft und viele mehr investieren derzeit allesamt in diesen Sektor.
Laut einem Bericht von Nature hat aktuell das Google-Spin-Off Verily Life Sciences eine riesige Studie gestartet, mit der man den Einsatz von Wearables testen will. Das Project Baseline geht über bloße Fitness-Tracker weit hinaus, denn man will hier unter anderem genetische Untersuchungen einbeziehen.
Study Watch
Verily setzt auch keine Wearables von der Stange ein, sondern eine proprietäre Hardware-Lösung namens Study Watch. Die erfasst unter anderem Herzfrequenz, Bewegung und andere Vitaldaten. Dazu kommt ein spezieller Sensor, der unter die Matratze der Studienteilnehmer platziert wird, dieser dient zum Aufzeichnen der Schlafmuster.Die Freiwilligen erklären sich bereit, wortwörtlich zum gläsernen Patienten zu werden: Denn zu den bereits erwähnten genetischen Daten werden sie frühere medizinische Informationen offenlegen, dazu kommt die Krankheitsgeschichte ihrer Familie, außerdem werden regelmäßig Urin, Speichel und Blut getestet. Sogar die Stimmungslage der Teilnehmer wird abgefragt, dies wird über eigenverantwortliche Umfragen gemacht.
Verily arbeitet hier mit den renommierten Universitäten Duke und Standford zusammen, diese übernehmen auch die ärztlichen Untersuchungen der Studienteilnehmer. Die Daten werden natürlich anonymisiert, sie sollen aber helfen, "multidimensionale Gesundheitsdaten" zu erschaffen und mit ihnen zu arbeiten. Universitäten und Forscher sollen von "Fall zu Fall" Zugriff auf den überaus wertvollen Datensatz erhalten.
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