Durex: NotPetya legt Kondomproduktion lahm, auch Vertrieb löchrig
Die mittlerweile als "NotPetya" bekannte Ransomware hat zuletzt für Chaos auf der ganzen Welt gesorgt, auch bzw. vor allem viele Unternehmen waren davon betroffen. Nach und nach wird bekannt, wie groß der Schaden ist. So hat der britische Gesundheits- und Haushaltswaren-Konzern Reckitt Benckiser einen Schaden erlitten, der mehr als 100 Millionen Euro betragen könnte.
Gestern wurde bekannt, dass beim Lebensmittel-Konzern Mondelez die Produktion seit Tagen stillsteht und man keine Schokolade der Marke Milka herstellen kann. Ähnliche Produktionsausfälle wurden und werden von anderen Unternehmen vermeldet, unter anderem von Nivea-Hersteller Baiersdorf.
Auch der britische Konzern Reckitt Benckiser ist von der Ransomware betroffen: Wie der Guardian berichtet, kam es in den Fertigungsstätten der Kondommarke Durex zu Ausfällen, diese sind teilweise immer noch nicht behoben. Reckitt Benckiser teilte in einem Statement mit, dass man deshalb bei der Auslieferung der Produkte in Rückstand geraten ist.
Derzeit ist man nach wie vor damit beschäftigt, die Fabriken wieder funktionstüchtig zu machen, man teilte mit, dass es "Pläne" gebe, diese wieder so bald wie möglich vollständig zum Laufen zu bringen. Es ist noch zu früh, um den Schaden genau beziffern zu können, man rechnet aber mit einem Pfund-Betrag in dreistelliger Millionen-Höhe. Von NotPetya betroffen sind nicht nur die Produktionsstätten des Konzerns, sondern auch die Verwaltung und der Vertrieb.
Siehe auch: Schokokalypse - Milka-Produktion durch Malware seit Tagen am Boden
Auch der britische Konzern Reckitt Benckiser ist von der Ransomware betroffen: Wie der Guardian berichtet, kam es in den Fertigungsstätten der Kondommarke Durex zu Ausfällen, diese sind teilweise immer noch nicht behoben. Reckitt Benckiser teilte in einem Statement mit, dass man deshalb bei der Auslieferung der Produkte in Rückstand geraten ist.
Derzeit ist man nach wie vor damit beschäftigt, die Fabriken wieder funktionstüchtig zu machen, man teilte mit, dass es "Pläne" gebe, diese wieder so bald wie möglich vollständig zum Laufen zu bringen. Es ist noch zu früh, um den Schaden genau beziffern zu können, man rechnet aber mit einem Pfund-Betrag in dreistelliger Millionen-Höhe. Von NotPetya betroffen sind nicht nur die Produktionsstätten des Konzerns, sondern auch die Verwaltung und der Vertrieb.
Schatz, ich habe Kopfschmerzen
Ob man aufgrund der Produktionsausfälle bei Durex in etwa neun Monaten mit einem Babyboom rechnen kann wird sich erst zeigen. Es könnte aber sein, dass die Kondomknappheit ohne Folgen bleiben wird. Denn Reckitt Benckiser stellt auch das Schmerzmittel Nurofen her, dieses ist vor allem gegen Migräne wirksam.Siehe auch: Schokokalypse - Milka-Produktion durch Malware seit Tagen am Boden
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