LeEco: Shooting-Star der Branche steckt wohl in Schwierigkeiten
LeEco gilt als einer der Shooting-Stars der Technologie-Branche. Mit Streaming-Diensten und Smartphones ist das Unternehmen extrem schnell gewachsen - doch nun stellt sich die Frage, ob vielleicht zu schnell. Denn aktuell steckt man ziemlich offensichtlich in Zahlungsschwierigkeiten.
Ein Gericht in Shanghai habe gerade Firmenwerte mit einem Volumen von umgerechnet über 180 Millionen Dollar eingefroren, berichtete das taiwanische Branchenmagazin DigiTimes. Auslöser dafür waren entsprechende Anträge von Kreditgebern aus Übersee. Denn bei diesen seien die Rückzahlungsraten nicht wie vereinbart eingegangen.
Angesichts der hierzulande üblichen Verhältnisse reagierte das Gericht ziemlich schnell. Mit den Zahlungen ist LeEco laut dem Bericht gerade einmal zwei Monate im Rückstand. Das genügt, damit das Gericht gleich einmal seine Hand auf Firmenwerte legte, die vom Management des Unternehmens als Sicherheit angegeben worden waren.
LeEco war ursprünglich unter dem Namen LeTV bekannt und zog unter diesem einen Streaming-Dienst auf, der quasi als chinesisches Netflix angesehen werden kann. Die Aktivitäten wurden auf verschiedene andere Bereiche ausgebaut, die letztlich allesamt ineinandergreifen und ein gemeinsames Ökosystem bilden sollen - was die Umbenennung in LeEco verdeutlicht. So soll der Zugang zum Streaming-Dienst möglichst über eigene Smartphones vorangetrieben werden und über einen eigenen Online-Shop werden auch gleich noch diverse Produkte vertrieben. Das Unternehmen produziert aber auch selbst Filme und Serien und arbeitet an autonomen Elektroautos.
Angesichts der hierzulande üblichen Verhältnisse reagierte das Gericht ziemlich schnell. Mit den Zahlungen ist LeEco laut dem Bericht gerade einmal zwei Monate im Rückstand. Das genügt, damit das Gericht gleich einmal seine Hand auf Firmenwerte legte, die vom Management des Unternehmens als Sicherheit angegeben worden waren.
Persönliche Verantwortung
Die Verantwortung für die zur Debatte stehenden Darlehen soll bei Jia Yueting, dem Aufsichtsratschef LeEcos, persönlich liegen. Dieser ist aufgrund dessen auch schon als öffentlicher Vertreter der Muttergesellschaft Leshi Holding Beijing zurückgetreten und wurde in der Position durch einen langjährigen Veteranen der Firma abgelöst. Inwieweit die ganze Sache auch Folgen für die Aktivitäten des Unternehmens an sich hat, ist bisher nicht bekannt.LeEco war ursprünglich unter dem Namen LeTV bekannt und zog unter diesem einen Streaming-Dienst auf, der quasi als chinesisches Netflix angesehen werden kann. Die Aktivitäten wurden auf verschiedene andere Bereiche ausgebaut, die letztlich allesamt ineinandergreifen und ein gemeinsames Ökosystem bilden sollen - was die Umbenennung in LeEco verdeutlicht. So soll der Zugang zum Streaming-Dienst möglichst über eigene Smartphones vorangetrieben werden und über einen eigenen Online-Shop werden auch gleich noch diverse Produkte vertrieben. Das Unternehmen produziert aber auch selbst Filme und Serien und arbeitet an autonomen Elektroautos.
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