Chemical Love: Silk Road-Nachahmer muss für 14 Jahre hinter Gittern
Seit März mussten sich die mutmaßlichen Drahtzieher einer der größten europäischen Online-Drogenversandringe vor dem Landgericht Landau verantworten. Nun ist das Urteil im Prozess um ChemicalLove.to gefallen, der Hauptbeschuldigte geht für 14 Jahre und zehn Monate in den Knast, seine Kompagnons je für sieben Jahre und drei Monate.
Umgerechnet bis zu zehn Millionen Euro soll der Darknet-Shop Chemical Love bis zu seiner Abschaltung im vergangenen Frühjahr eingenommen haben. Kokain, Ecstasy, Heroin und Amphetamine konnten in dem zumeist deutschsprachigen Forum von Chemical Love bequem nach Hause geordert und mit Bitcoin bezahlt werden.
Chemical-Love: Deutschlands größter Webshop für illegale Drogen
Der Umsatz war für die Behörden jedoch in unerreichbarer Ferne - bislang konnte die Polizei nur 1,59 BTC beschlagnahmen. Das rückt nun das Urteil des Landgerichts gerade: Der Hauptbeschuldigte wurde neben einer Gefängnisstrafe von 14 Jahre und zehn Monaten auch dazu verurteilt, nun eine Strafe in Höhe von zehn Millionen Euro zu zahlen, berichtet der SWR.
Er soll dabei mehrere Fahrten in die Niederlande organisiert haben und dazu unter anderem von seinem Vater, dem ehemaligen Stuttgarter Fußballprofi Walter Kelsch, begleitet worden sein. Walter Kelsch wird sich dazu in einem gesonderten Verfahren vor Gericht verantworten müssen. Vater und Sohn brachten die Drogen über die Grenzen und zu einem Lager, das die beiden Mitangeklagten organisierten.
Das Netzwerk soll über ein Jahr aktiv gewesen sein und hatte sich, bis die Fahnder den Drahtziehern durch eine Vielzahl an Maßnahmen auf die Schliche kamen, einen der größten Onlineshops ihrer Art in Europa aufgebaut. Die beiden mitangeklagten Brüder waren dabei als Kuriere und Versandabfertiger tätig und müssen nun sieben Jahre und drei Monate einsitzen. Bei den beiden wurden vor einem Jahr im Rahmen einer Hausdurchsuchung 54 Kilogramm Amphetamin, rund vier Kilogramm Heroin und in etwa 25.000 Ecstasy-Tabletten sichergestellt. Das Strafmaß liegt knapp unter der Forderung der Staatsanwaltschaft.
Chemical-Love: Deutschlands größter Webshop für illegale Drogen
Der Umsatz war für die Behörden jedoch in unerreichbarer Ferne - bislang konnte die Polizei nur 1,59 BTC beschlagnahmen. Das rückt nun das Urteil des Landgerichts gerade: Der Hauptbeschuldigte wurde neben einer Gefängnisstrafe von 14 Jahre und zehn Monaten auch dazu verurteilt, nun eine Strafe in Höhe von zehn Millionen Euro zu zahlen, berichtet der SWR.
Vorbild Silk Road
Dem Hauptangeklagten wird zur Last gelegt, dass er nicht nur als Verantwortlicher den Online-Drogenshop nach Vorbild der US-Seite Silk Road aufgebaut hat, sondern auch persönlich für die Beschaffung der Drogen verantwortlich war.Er soll dabei mehrere Fahrten in die Niederlande organisiert haben und dazu unter anderem von seinem Vater, dem ehemaligen Stuttgarter Fußballprofi Walter Kelsch, begleitet worden sein. Walter Kelsch wird sich dazu in einem gesonderten Verfahren vor Gericht verantworten müssen. Vater und Sohn brachten die Drogen über die Grenzen und zu einem Lager, das die beiden Mitangeklagten organisierten.
Das Netzwerk soll über ein Jahr aktiv gewesen sein und hatte sich, bis die Fahnder den Drahtziehern durch eine Vielzahl an Maßnahmen auf die Schliche kamen, einen der größten Onlineshops ihrer Art in Europa aufgebaut. Die beiden mitangeklagten Brüder waren dabei als Kuriere und Versandabfertiger tätig und müssen nun sieben Jahre und drei Monate einsitzen. Bei den beiden wurden vor einem Jahr im Rahmen einer Hausdurchsuchung 54 Kilogramm Amphetamin, rund vier Kilogramm Heroin und in etwa 25.000 Ecstasy-Tabletten sichergestellt. Das Strafmaß liegt knapp unter der Forderung der Staatsanwaltschaft.
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