Vega: Kommende High End-Grafikkarten wohl nur als Bückware
Es ist nur noch eine Frage von Tagen oder maximal wenigen Wochen, bis AMD seine neuesten Vega-Grafikkarten ins Rennen schickt. Allerdings werden die Radeon RX Vega anfangs wohl extreme Mangelware sein. Und das liegt noch nicht einmal zwingend an AMD selbst.
Laut einem Bericht von TweakTown soll in der ersten Zeit nach dem Start gerade einmal eine gute Handvoll Grafikkarten der neuen Serie verkauft werden können. Ein paar mehr werden es in der Praxis zwar dann doch sein - es wird sich aber wohl genau so anfühlen. Konkret ist die Rede davon, dass in der Zeit nach dem Launch kaum mehr als 16.000 Stück insgesamt ausgeliefert werden können.
Wenn dies tatsächlich so sein wird, dürfte nur ein kleiner Teil der zahlreichen Radeon-Fans, die schon lange auf die neuen Grafikkarten warten, überhaupt die Chance auf einen Kauf bekommen. Das könnte natürlich zu einem zusätzlichen Vorteil von Nvidia werden, die so die Chance bekommen, auch jene für ihre eigenen aktuellen High End-Produkte zu gewinnen, die aus lauter Wohlwollen gegenüber AMD noch etwas warteten und nun enttäuscht werden.
Insgesamt handelt es sich dabei bisher aber um unbestätigte Informationen. In der kommenden Woche dürfte es einige genauere Angaben vom Hersteller selbst geben. Denn da findet ein Treffen mit Börsenanalysten statt, auf dem das Unternehmen wohl konkreteres zu seinen geschäftlichen Vorhaben verkünden wird.
Wenn dies tatsächlich so sein wird, dürfte nur ein kleiner Teil der zahlreichen Radeon-Fans, die schon lange auf die neuen Grafikkarten warten, überhaupt die Chance auf einen Kauf bekommen. Das könnte natürlich zu einem zusätzlichen Vorteil von Nvidia werden, die so die Chance bekommen, auch jene für ihre eigenen aktuellen High End-Produkte zu gewinnen, die aus lauter Wohlwollen gegenüber AMD noch etwas warteten und nun enttäuscht werden.
Genaueres wohl nächste Woche
Das Kernproblem an der Sache liegt noch nicht einmal bei AMD selbst. Es soll einfach nicht genügend Speicher geben, den AMD auf die Grafikkarten löten könnte. Denn auf den neuen Vega-Karten will AMD mit HBM2-Chips arbeiten, die momentan nur in kleineren Serien produziert werden. Die Speicherelemente sind vergleichsweise teuer, bringen aber nicht nur Vorteile bei der Performance. Sie sind auch energieeffizient und können eingesetzt werden, um Grafikkarten deutlich kompakter zu gestalten als vergleichbare Systeme mit herkömmlichem GDDR-Memory.Insgesamt handelt es sich dabei bisher aber um unbestätigte Informationen. In der kommenden Woche dürfte es einige genauere Angaben vom Hersteller selbst geben. Denn da findet ein Treffen mit Börsenanalysten statt, auf dem das Unternehmen wohl konkreteres zu seinen geschäftlichen Vorhaben verkünden wird.
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Christian Kahle
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