AMD: Ryzen hinterlässt erste Spuren - und Naples steht vor dem Start
Der Start der neuen Ryzen-Prozessoren hat sich bereits merklich auf das Geschäft des Chip-Designers AMD ausgewirkt. Für sein letztes Geschäftsquartal vermeldete das Unternehmen bereits einen ziemlich ordentlichen Anstieg des Umsatzes.
Die Einnahmen gingen immerhin um 18,3 Prozent nach oben. Nach 832 Millionen Dollar im Vergleichszeitraum des Vorjahres wurden nun 984 Millionen Dollar verzeichnet. Der Verlust reduzierte sich trotz der höheren Ausgaben im Zuge des Ryzen-Starts von 109 Millionen auf 73 Millionen Dollar. Die Tendenz ist somit aktuell eher positiv.
Trotzdem reagierten die Anleger etwas verstimmt auf die aktuellen Bilanzen des Unternehmens. Und das liegt an einer Sache, die so eigentlich zu erwarten war: In der Prognose für die kommenden Monate sprach man davon, dass die Gewinnmarge wohl etwas geringer ausfallen dürfte, als es Analysten als Ziel festgesetzt hatten.
Das ist eigentlich kaum verwunderlich. Immerhin ist AMD schlicht nicht in der Position, Preise aufzurufen, die dem Unternehmen lukrative Überschüsse garantieren. Erst einmal geht es darum, Marktanteile zurückzuerobern, die über die Jahre an den Marktführer Intel verloren gingen. Dafür werden die vielversprechenden neuen Prozessoren zu Kampfpreisen auf den Markt geworfen und High End-Chips, die eine gleiche oder gar mehr Performance bieten als das Konkurrenzprodukt, sind zur Hälfte der Kosten zu haben.
Trotzdem wirkt die Reaktion der Börse etwas, als wären die Anleger von der konzerneigenen Prognose überrascht. Der Aktienkurs AMDs ging erst einmal um 10,2 Prozent nach unten. Allerdings dürfte das durchaus zu verkraften sein, da das Papier seit dem Jahreswechsel kontinuierlich um mehr als 20 Prozent zugelegt hat.
Im zweiten Quartal werden dann voraussichtlich außerdem nicht mehr nur die zusätzlichen Modelle der Ryzen-Serie für weiter steigende Einnahmen sorgen. Es sollen auch die ersten Naples-Chips auf den Markt kommen, mit denen AMD im Server-Segment an die guten Zeiten der Opteron-Ära anschließen will.
Trotzdem reagierten die Anleger etwas verstimmt auf die aktuellen Bilanzen des Unternehmens. Und das liegt an einer Sache, die so eigentlich zu erwarten war: In der Prognose für die kommenden Monate sprach man davon, dass die Gewinnmarge wohl etwas geringer ausfallen dürfte, als es Analysten als Ziel festgesetzt hatten.
Das ist eigentlich kaum verwunderlich. Immerhin ist AMD schlicht nicht in der Position, Preise aufzurufen, die dem Unternehmen lukrative Überschüsse garantieren. Erst einmal geht es darum, Marktanteile zurückzuerobern, die über die Jahre an den Marktführer Intel verloren gingen. Dafür werden die vielversprechenden neuen Prozessoren zu Kampfpreisen auf den Markt geworfen und High End-Chips, die eine gleiche oder gar mehr Performance bieten als das Konkurrenzprodukt, sind zur Hälfte der Kosten zu haben.
Trotzdem wirkt die Reaktion der Börse etwas, als wären die Anleger von der konzerneigenen Prognose überrascht. Der Aktienkurs AMDs ging erst einmal um 10,2 Prozent nach unten. Allerdings dürfte das durchaus zu verkraften sein, da das Papier seit dem Jahreswechsel kontinuierlich um mehr als 20 Prozent zugelegt hat.
Im zweiten Quartal werden dann voraussichtlich außerdem nicht mehr nur die zusätzlichen Modelle der Ryzen-Serie für weiter steigende Einnahmen sorgen. Es sollen auch die ersten Naples-Chips auf den Markt kommen, mit denen AMD im Server-Segment an die guten Zeiten der Opteron-Ära anschließen will.
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