Call of Duty: WW2 - Diskussionen zum Spielen von Frauen im Multiplayer
Der nächste Teil der beliebten Shooter-Reihe Call of Duty führt das Spiel zu seinen Wurzeln zurück. Dabei wird Entwickler Sledgehammer auch erstmals die Möglichkeit bieten, (im Zweiten Weltkrieg) in die Rolle von Frauen schlüpfen zu können, auch im Multiplayer. Das löste nun auch einige Diskussionen zur historischen Genauigkeit aus.
Sledgehammer-Mitgründer Michael Condrey hat vor kurzem bestätigt, dass Call of Duty: WW2 "natürlich" auch spielbare Frauen bieten wird. Wirklich überraschend ist das nicht, denn die vorherigen und teils in der Zukunft spielenden Teile der Shooter-Reihe boten selbstverständlich auch weibliche Figuren im Multiplayer.
Einfach ist diese Frage nicht zu beantworten und man kann sicherlich vorab feststellen, dass viel davon abhängen wird, wie die Entwickler die Single-Player-Kampagne diesbezüglich umsetzen werden. Denn wie unter anderem Forbes erläutert, spielten Frauen damals keine vorherrschende Rolle in den Kampfhandlungen, eine Seltenheit waren sie aber auch nicht.
Denn Historiker verweisen auf Soldatinnen bei der Roten Armee, auch in der französischen Résistance und anderen Widerstandsbewegungen waren sie aktiv an Kämpfen beteiligt. Auf Seiten der Deutschen war mehr als eine Million Frauen mehr oder weniger direkt am Krieg beteiligt, vor allem gegen Ende der Kampfhandlungen in Europa griffen auch immer mehr Frauen zu den Waffen. Dass das kaum bekannt ist, liegt laut Historikern Karen Hagemann und einem Beitrag auf Zeit Online an "systematischer Verdrängung".
Forbes-Autor Erik Kain fasst die Angelegenheit aber auch folgendermaßen zusammen: "Ganz ehrlich: Ich habe nicht die Energie, mich darüber aufzuregen. Denn wen kümmert das im Multiplayer?" Er verweist außerdem auf einen Nazi-Zombie-Coop-Modus, bei dem "man wohl auch die historische Genauigkeit aus dem Fenster werfen wird", wie er ironisch anmerkt.
Historisch korrekt?
Im Fall des Zweiter-Weltkriegs-Szenarios ist das aber etwas komplizierter. So mancher stört sich daran, dass weibliche Soldatinnen seinerzeit nicht die Regel waren. Dazu kommt, dass Sledgehammer Games dieses Mal besonders auf historische Genauigkeit Wert legen will, das empfinden einige in Bezug auf Frauen in Kampfhandlungen als Widerspruch.Einfach ist diese Frage nicht zu beantworten und man kann sicherlich vorab feststellen, dass viel davon abhängen wird, wie die Entwickler die Single-Player-Kampagne diesbezüglich umsetzen werden. Denn wie unter anderem Forbes erläutert, spielten Frauen damals keine vorherrschende Rolle in den Kampfhandlungen, eine Seltenheit waren sie aber auch nicht.
Denn Historiker verweisen auf Soldatinnen bei der Roten Armee, auch in der französischen Résistance und anderen Widerstandsbewegungen waren sie aktiv an Kämpfen beteiligt. Auf Seiten der Deutschen war mehr als eine Million Frauen mehr oder weniger direkt am Krieg beteiligt, vor allem gegen Ende der Kampfhandlungen in Europa griffen auch immer mehr Frauen zu den Waffen. Dass das kaum bekannt ist, liegt laut Historikern Karen Hagemann und einem Beitrag auf Zeit Online an "systematischer Verdrängung".
Forbes-Autor Erik Kain fasst die Angelegenheit aber auch folgendermaßen zusammen: "Ganz ehrlich: Ich habe nicht die Energie, mich darüber aufzuregen. Denn wen kümmert das im Multiplayer?" Er verweist außerdem auf einen Nazi-Zombie-Coop-Modus, bei dem "man wohl auch die historische Genauigkeit aus dem Fenster werfen wird", wie er ironisch anmerkt.
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