Drahtlos laden: Apple will WLAN statt Induktions-Pads verwenden
Die Forschungsabteilung bei Apple sucht intensiv nach Wegen, Smartphones auch auf sinnvolle Weise drahtlos mit Energie versorgen zu können. Das bedeutet für das Unternehmen vor allem, dass man das Gerät dafür nicht auf ein Ladepad legen muss - solch eine Technik wird bekanntlich abgelehnt.
Aus einer neuen Patentschrift geht stattdessen in Ansätzen hervor, in welche Richtung es gehen könnte. Man will erreichen, dass die Smartphones der Anwender quasi immer automatisch geladen werden, wenn sie in Reichweite einer dafür gedachten Sendeanlage sind. Entsprechende Technologien befinden sich schon länger in Entwicklung, benötigen aber meist recht komplizierte Installationen.
Nach den Vorstellungen der Apple-Entwickler sollte die Technik aber möglichst einfach in einem ohnehin vorhandenen WLAN-Router eingebaut sein können. Und möglichst noch nicht einmal als gesonderte Technik, stattdessen will man die ohnehin ausgesandten elektromagnetischen Wellen der Funkübertragung nutzen, um Energie zu gewinnen.
In der Praxis besteht das größte Problem hier allerdings in der Leistung, die von einer Antenne aus der Luft gezogen werden kann. In der Patentschrift setzt man auf Patch-Antennen, um die Energieaufnahme zu maximieren. Dabei handelt es sich im Wesentlichen um rechteckige Metallflächen. In vermeintlichen Schema-Zeichnungen des iPhone 8, die seit einiger Zeit kursieren, soll bereits Platz für solche Komponenten vorgesehen sein. Angesichts dessen, dass die nun veröffentlichte Patentschrift bereits auf den Oktober 2015 datiert ist, wäre es durchaus möglich, dass Apple eine sinnvolle Umsetzung der Idee bereits hinbekommen hat.
Nach den Vorstellungen der Apple-Entwickler sollte die Technik aber möglichst einfach in einem ohnehin vorhandenen WLAN-Router eingebaut sein können. Und möglichst noch nicht einmal als gesonderte Technik, stattdessen will man die ohnehin ausgesandten elektromagnetischen Wellen der Funkübertragung nutzen, um Energie zu gewinnen.
Diverse Frequenzen gut nutzbar
Grundsätzlich ist dies mit den üblichen Frequenzen der WLAN-Standards möglich, hieß es. Das effizienteste Spektrum würde hier allerdings das 60-Gigahertz-Band sein, das unter anderem von WiGig genutzt wird. Energie ließe sich aber auch aus den sonstigen Funkdiensten aus der Umgebung beziehen.In der Praxis besteht das größte Problem hier allerdings in der Leistung, die von einer Antenne aus der Luft gezogen werden kann. In der Patentschrift setzt man auf Patch-Antennen, um die Energieaufnahme zu maximieren. Dabei handelt es sich im Wesentlichen um rechteckige Metallflächen. In vermeintlichen Schema-Zeichnungen des iPhone 8, die seit einiger Zeit kursieren, soll bereits Platz für solche Komponenten vorgesehen sein. Angesichts dessen, dass die nun veröffentlichte Patentschrift bereits auf den Oktober 2015 datiert ist, wäre es durchaus möglich, dass Apple eine sinnvolle Umsetzung der Idee bereits hinbekommen hat.
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