Intel killt das IDF: Wichtigste PC-Entwicklerkonferenz wird gestrichen
Der weltgrößte Halbleiterhersteller Intel hat sich entschieden, die langjährige Veranstaltungsreihe Intel Developer Forum (IDF) einzustellen. Das Unternehmen begründet den Schritt mit der Abkehr von PCs als wichtigstes Geschäftsfeld. Künftig gibt es somit keine zentrale Entwicklerveranstaltung für klassische Personal Computer mehr.
Wie Intel im Gespräch mit AnandTech erklärte, hat sich das Unternehmen angeblich innerhalb der letzten zwei bis drei Jahre sehr stark verändert, weil man sich von der Konzentration auf PCs zu einem auf "Daten" konzentrierten Konzern entwickelt hat. Mit der innerhalb von Intel gewachsenen Bedeutung von Anwendungen aus dem Bereich der Künstlichen Intelligenz und des Internet of Things, von FPGAs und Speicherlösungen, drahtloser Kommunikation und dem Automobilsektor, erfülle das IDF nicht mehr die Anforderungen für die Verbreitung von Informationen, heißt es.
Siehe auch: IDF 2016: Intel gibt günstigen Windows-Laptops mehr Power & Speicher
Intel will deshalb nun auf anderen Wegen mit seinem Publikum aus Medien, Entwicklern und anderen Firmen kommunizieren. Dazu setzt man auf eine Mischung aus verschiedenen spezifischen Veranstaltungen. Statt einer großen zentralen Entwicklerveranstaltung sollen kleinere Events zu bestimmten Themen stattfinden, die sich noch eingehender mit dem jeweiligen Geschäftsfeld befassen.
Das erste IDF fand bereits 1997 statt und zuletzt gab es zwei Mal im Jahr eine solche Veranstaltung. Das üblicherweise im Frühjahr im chinesischen Shenzhen stattfindende erste IDF des Jahres sollte vor allem der Kommunikation mit den in Asien ansässigen PC-Herstellern dienen, während man das im Sommer in den USA stattfindende zweite IDF eines Jahres meist zur Präsentation neuer Technologien nutzte.
Neue PC-Plattformen sollen von Intel künftig wohl wieder anlässlich großer Messen wie der Computex in Taiwan, der CES in den USA und der Gamescom in Deutschland vorgestellt werden. Mit neuen Prozess- und Wafer-Technologien soll sich hingegen der Intel Technology and Manufacturing Day auseinandersetzen, der zuletzt bereits Ende März in San Francisco über die Bühne ging.
Offiziell begründet Intel den Schritt mit der geringeren Bedeutung des PCs in seinem Produktportfolio, auch wenn das Geschäft mit den meist auf Windows-Basis laufenden Systemen und den von Intel gelieferten Prozessoren natürlich noch immer den Löwenanteil des Umsatzes ausmacht. Intel verfolgt seit Jahren eine Art Strategiewechsel, bei dem der PC immer stärker ins Hintertreffen geraten ist.
So hatte man auf den großen Messen zuletzt immer häufiger IoT und Drohnen, Netzwerk- und Speichertechnologie in den Mittelpunkt gestellt, statt neue PCs von Partnern oder seine CPUs zu präsentieren, mit denen man noch immer das meiste Geld verdient. Weil die CPU-Entwicklung aber aufgrund immer komplizierterer Fertigung nicht mehr den bisherigen jährlichen oder zweijährlichen Zyklus einhält, fiel es Intel zuletzt immer schwerer, mit großen Neuerungen in diesem Bereich aufzutrumpfen.
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Intel will deshalb nun auf anderen Wegen mit seinem Publikum aus Medien, Entwicklern und anderen Firmen kommunizieren. Dazu setzt man auf eine Mischung aus verschiedenen spezifischen Veranstaltungen. Statt einer großen zentralen Entwicklerveranstaltung sollen kleinere Events zu bestimmten Themen stattfinden, die sich noch eingehender mit dem jeweiligen Geschäftsfeld befassen.
Das erste IDF fand bereits 1997 statt und zuletzt gab es zwei Mal im Jahr eine solche Veranstaltung. Das üblicherweise im Frühjahr im chinesischen Shenzhen stattfindende erste IDF des Jahres sollte vor allem der Kommunikation mit den in Asien ansässigen PC-Herstellern dienen, während man das im Sommer in den USA stattfindende zweite IDF eines Jahres meist zur Präsentation neuer Technologien nutzte.
Neue PC-Plattformen sollen von Intel künftig wohl wieder anlässlich großer Messen wie der Computex in Taiwan, der CES in den USA und der Gamescom in Deutschland vorgestellt werden. Mit neuen Prozess- und Wafer-Technologien soll sich hingegen der Intel Technology and Manufacturing Day auseinandersetzen, der zuletzt bereits Ende März in San Francisco über die Bühne ging.
Offiziell begründet Intel den Schritt mit der geringeren Bedeutung des PCs in seinem Produktportfolio, auch wenn das Geschäft mit den meist auf Windows-Basis laufenden Systemen und den von Intel gelieferten Prozessoren natürlich noch immer den Löwenanteil des Umsatzes ausmacht. Intel verfolgt seit Jahren eine Art Strategiewechsel, bei dem der PC immer stärker ins Hintertreffen geraten ist.
So hatte man auf den großen Messen zuletzt immer häufiger IoT und Drohnen, Netzwerk- und Speichertechnologie in den Mittelpunkt gestellt, statt neue PCs von Partnern oder seine CPUs zu präsentieren, mit denen man noch immer das meiste Geld verdient. Weil die CPU-Entwicklung aber aufgrund immer komplizierterer Fertigung nicht mehr den bisherigen jährlichen oder zweijährlichen Zyklus einhält, fiel es Intel zuletzt immer schwerer, mit großen Neuerungen in diesem Bereich aufzutrumpfen.
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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