Gebrauchte Webcam: Hanf-Bauer mit Munitions-Werkstatt aufgeflogen
Die bayerische Polizei hat durch eine - zumindest aus ihrer Sicht - glückliche Verkettung von Umständen ein ordentliches Munitionsdepot und eine Cannabis-Plantage ausgehoben. Dreh- und Angelpunkt dabei war eine Webcam, die vom ursprünglichen Besitzer umprogrammiert worden war.
Alles begann laut einer Mitteilung der Ermittler damit, dass ein Mann aus Hessen im November letzten Jahres eine Webcam bei einem Online-Händler kaufte. Diese gab er allerdings binnen weniger Tage wieder zurück. Während sich die Kamera in seinem Besitz befand, hatte er sie aber so konfiguriert, dass sie automatisch alle Aufnahmen an seinen E-Mail-Account schickte. Angeblich habe er dann schlicht vergessen, die Werkseinstellungen wiederherzustellen.
Und auch beim Händler tat dies niemand, bevor die Kamera an einen anderen Kunden verschickt wurde. Dieser setzte sie dann auch umgehend ein, um seine Cannabis-Aufzucht zu überwachen. Die entsprechenden Bilder tauchten natürlich umgehend beim vorherigen Besitzer auf, der sie kurzerhand an die Polizei weiterleitete.
Weiterhin wurde während der Razzia entdeckt, dass der Beschuldigte auch noch ein Ferienhaus in Niederbayern besitzt, das die Polizei natürlich auch umgehend in Augenschein nahm. Wie sich herausstellte, diente dieses eher weniger einigen entspannten Urlaubstagen auf dem Land, vielmehr handelte es sich um eine Munitions-Werkstatt. Neben zwei Druckluftwaffen fanden die Beamten hier rund 11.000 Schuss Munition, etwa 6,5 Kilogramm Schwarzpulver sowie Werkzeug zum Wiederbefüllen von Patronen verschiedener Kaliber.
Und auch beim Händler tat dies niemand, bevor die Kamera an einen anderen Kunden verschickt wurde. Dieser setzte sie dann auch umgehend ein, um seine Cannabis-Aufzucht zu überwachen. Die entsprechenden Bilder tauchten natürlich umgehend beim vorherigen Besitzer auf, der sie kurzerhand an die Polizei weiterleitete.
Umfangreiche Funde
Da insbesondere die Polizei in Bayern bekanntermaßen wenig Spaß versteht, wenn es um die Hanfgärtnerei geht, stand einige Zeit später auch eine Hausdurchsuchung an. Dabei wurden neben 115 Pflanzen auch diverse Schusswaffen und Munition gefunden. Zum Waffenarsenal gehörten weiterhin ein Samurai-Schwert, ein Tomahawk und eine Machete, hieß es. Nur für einen Teil der Sammlung lag ein Waffenschein vor.Weiterhin wurde während der Razzia entdeckt, dass der Beschuldigte auch noch ein Ferienhaus in Niederbayern besitzt, das die Polizei natürlich auch umgehend in Augenschein nahm. Wie sich herausstellte, diente dieses eher weniger einigen entspannten Urlaubstagen auf dem Land, vielmehr handelte es sich um eine Munitions-Werkstatt. Neben zwei Druckluftwaffen fanden die Beamten hier rund 11.000 Schuss Munition, etwa 6,5 Kilogramm Schwarzpulver sowie Werkzeug zum Wiederbefüllen von Patronen verschiedener Kaliber.
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Christian Kahle
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