Laptops im Gepäckraum: Gut gegen Terror, schlecht für die Sicherheit
Unlängst haben die US-amerikanischen und britischen Flugbehörden größere Elektronik an Bord von Flugzeugen verboten und die Maßnahme, die vor allem Airlines aus dem arabischen Raum betrifft, hat auch zahlreiche Gegner. Denn so einige finden den Schritt diskriminierend. Auch die europäische Flugsicherheitsbehörde ist dagegen, allerdings aus anderen Gründen.
Seit Mitte März besteht für einige Fluglinien ein Verbot für elektronische Geräte, die größer als ein Smartphone sind: Denn Laptops, Tablets und E-Reader müssen seither eingecheckt werden, in die Kabine dürfen sie nicht mitgenommen werden. Damit will man verhindern, dass die Geräte als Bomben missbraucht werden könnten, indem man darin Sprengstoff versteckt.
Doch die Maßnahme hat auch zahlreiche Skeptiker: Denn die European Aviation Safety Agency (EASA), die für die Sicherheit in 32 europäischen Staaten zuständig ist, hat laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters Bedenken angemeldet. Genauer gesagt befürchten die europäischen Flugsicherheitsexperten Vorfälle nach Art des Samsung Galaxy Note 7.
Direkt gegen ihre US-amerikanischen Kollegen stellt sich die EASA zwar nicht, meldet aber dennoch Zweifel an dieser Entscheidung. Man warnt, dass PEDs ("Personal Electronic Devices") im Gepäckraum ein erhöhtes Sicherheitsrisiko bedeuten und man zumindest Schutzmaßnahmen im Cargo-Raum umsetzen müsste.
Ob ein verbesserter Feuerschutz umsetzbar ist bleibt fraglich, denn dann müsste man Gepäckstücke mit elektronischen Geräten von jenen ohne trennen und das dürfte zu signifikanten logistischen Problemen an den Flughäfen und den Flugzeugen führen. Die EASA ist mit ihren Bedenken auch nicht alleine, auch eine Pilotenvereinigung mit 38.000 Mitgliedern hat ähnliche Bedenken gegen diese "Anti-Terror-Maßnahme" angemeldet.
Doch die Maßnahme hat auch zahlreiche Skeptiker: Denn die European Aviation Safety Agency (EASA), die für die Sicherheit in 32 europäischen Staaten zuständig ist, hat laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters Bedenken angemeldet. Genauer gesagt befürchten die europäischen Flugsicherheitsexperten Vorfälle nach Art des Samsung Galaxy Note 7.
Feuergefahr
Demnach bestehe bei Lithium-Ionen-Akkus eine berechtigte Sorge vor "Explosionen" und Bränden, weshalb die EASA es lieber hätte, wenn Flugreisende entsprechende Elektronikgeräte bei sich tragen. Der Grund ist klar: Kommt es zu einem Vorfall dieser Art, kann man direkt in der Kabine schneller etwas dagegen tun, sprich ein mögliches Feuer löschen.Direkt gegen ihre US-amerikanischen Kollegen stellt sich die EASA zwar nicht, meldet aber dennoch Zweifel an dieser Entscheidung. Man warnt, dass PEDs ("Personal Electronic Devices") im Gepäckraum ein erhöhtes Sicherheitsrisiko bedeuten und man zumindest Schutzmaßnahmen im Cargo-Raum umsetzen müsste.
Ob ein verbesserter Feuerschutz umsetzbar ist bleibt fraglich, denn dann müsste man Gepäckstücke mit elektronischen Geräten von jenen ohne trennen und das dürfte zu signifikanten logistischen Problemen an den Flughäfen und den Flugzeugen führen. Die EASA ist mit ihren Bedenken auch nicht alleine, auch eine Pilotenvereinigung mit 38.000 Mitgliedern hat ähnliche Bedenken gegen diese "Anti-Terror-Maßnahme" angemeldet.
Thema:
Beliebte Downloads zum Thema
Videos zum Thema Stromversorgung
Beliebt im Preisvergleich
- Akkus original:
Beiräge aus dem Forum
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Weekend-Deals: 13 Angebote bei Media Markt & Saturn, die sich lohnen
- Humanoide Roboter führen erstmals erfolgreich eine Operation durch
- PlayStation-Frust: Fast die Hälfte der Nutzer erwägt Wechsel zum PC
- OpenAI zieht den Stecker: Aus für KI-Webbrowser ChatGPT Atlas
- Insta360 X6 Leak: kleinere 360°-Actioncam vorab zu sehen, Preis steigt
- iPhone 18 Pro Max: Leak bestätigt Akku-Upgrade, doch es gibt ein Aber
- Grafikkarten zu teuer? Nvidia tröstet frustrierte Gamer mit Altpapier
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen