Apple, Amazon und Google an Toshibas Flash-Sparte interessiert
Der bevorstehende Verkauf der Speichersparte von Toshiba sorgt offenbar für großes Interesse auf Seiten diverser internationaler Technologiekonzerne. Unter anderem sollen sogar Apple, Google und Amazon jüngst Gebote für den Kauf von Toshibas Abteilung für Speicherchips abgegeben haben.
Wie die japanische Zeitung Yomiuri Shimbun berichtet, haben laut informierten Kreisen inzwischen zehn Firmen Interesse an einem Kauf der Speichersparte von Toshiba bekundet. Einige der Interessenten könnten sich unter Umständen auch zusammentun, um gemeinsam für Anteile zu bieten. Toshiba hatte angekündigt, ab dem 1. April 2017 Bieter für einen Mehrheitsanteil suchen zu wollen.
Siehe auch: Japan will chinesischen Käufer für Toshiba um jeden Preis verhindern
Die verschiedenen Bieter haben unterschiedliche Beweggründe, sich in das Ringen um die Mehrheit bei Toshibas Speicherparte zu einzumischen. Im Fall von Apple wäre angeblich denkbar, dass die Amerikaner sicherstellen wollen, dass ein stetiger Fluss von Speicherchips für seine Smartphones und Tablets gewährleistet bleibt. Aktuell setzt Apple Flash-Speicher von Toshiba in seinen Geräten ein.
Hinter dem Interesse von Google und Amazon steckt wahrscheinlich der Wunsch, künftig die Server für Cloud-Dienste der beiden Unternehmen mit den Speicherchips von Toshiba ausrüsten zu wollen. Bisher soll allerdings unklar sein, wie viel die US-Konzerne investieren wollen. Angesichts ihrer milliardenschweren Reserven gilt es allerdings als denkbar, dass sie den Preis letztlich in einem Bieterrennen in die Höhe treiben könnten.
Neben Amazon, Apple und Google ist auch Hon Hai Precision Industry, besser bekannt unter seinem alternativen Namen Foxconn, an einem Einstieg bei Toshiba interessiert. Der taiwanische Riese ist der weltgrößte Vertragsfertiger für Elektronikprodukte und baut als solcher für zahllose bekannte Marken deren Geräte, darunter auch Apples iPhones und die Notebooks diverser Markenanbieter.
Darüber hinaus gilt auch der eigentlich auf Wireless-Chips spezialisierte Anbieter Broadcom als Bieter, wobei dieser wie auch Foxconn bereits Gebote jenseits der symbolträchtigen Marke von zwei Billionen Yen abgegeben haben soll. Umgerechnet entspräche dies gut 16,8 Milliarden Euro. Als bisher aussichtsreichster Kandidat gilt allerdings der Speicherkonzern Western Digital, mit dem Toshiba bereits in einigen Bereichen zusammenarbeitet.
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Die verschiedenen Bieter haben unterschiedliche Beweggründe, sich in das Ringen um die Mehrheit bei Toshibas Speicherparte zu einzumischen. Im Fall von Apple wäre angeblich denkbar, dass die Amerikaner sicherstellen wollen, dass ein stetiger Fluss von Speicherchips für seine Smartphones und Tablets gewährleistet bleibt. Aktuell setzt Apple Flash-Speicher von Toshiba in seinen Geräten ein.
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Neben Amazon, Apple und Google ist auch Hon Hai Precision Industry, besser bekannt unter seinem alternativen Namen Foxconn, an einem Einstieg bei Toshiba interessiert. Der taiwanische Riese ist der weltgrößte Vertragsfertiger für Elektronikprodukte und baut als solcher für zahllose bekannte Marken deren Geräte, darunter auch Apples iPhones und die Notebooks diverser Markenanbieter.
Darüber hinaus gilt auch der eigentlich auf Wireless-Chips spezialisierte Anbieter Broadcom als Bieter, wobei dieser wie auch Foxconn bereits Gebote jenseits der symbolträchtigen Marke von zwei Billionen Yen abgegeben haben soll. Umgerechnet entspräche dies gut 16,8 Milliarden Euro. Als bisher aussichtsreichster Kandidat gilt allerdings der Speicherkonzern Western Digital, mit dem Toshiba bereits in einigen Bereichen zusammenarbeitet.
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