Eine Ära geht zu Ende: IMDb schließt trotz Protesten seine Foren
Die Internet Movie Database, kurz IMDb, ist eine der bekanntesten und auch ältesten Seiten des Webs, denn man konnte die Datenbank erstmals in den 1990ern durchstöbern. Das mittlerweile zu Amazon gehörende Portal hat Anfang des Monats bekannt gegeben, dass man seine Foren schließt, die Proteste gegen diese Entscheidung konnten daran nichts ändern.
Heute war es dann soweit: Wie angekündigt wurde die Diskussionsplattform deaktiviert. Proteste und Petitionen nutzten nichts, die Macher der Datenbank haben die Foren aus dem Netz genommen, von der Abschaltung ist auch das System für private Nachrichten betroffen.
Wie der Guardian berichtet, vermuten viele, dass die Abschaltung mit dem Überhand nehmenden Trolling in Zusammenhang steht. So heißt es, dass es dort immer öfter zu rassistischen Ausfällen und anderweitig beleidigenden Kommentaren gekommen sei. Für die Organisatoren der Petition sei das aber nur ein Ablenkungsmanöver gewesen, stattdessen habe es dafür diverse interne Gründe gegeben.
Kritiker der Schließung befürchten, dass unter der Maßnahme auch die gesamte Qualität der Internet Movie Database leiden könnte, da viele Inhalte wie "Trivia" auf Nutzerbeteiligung aufbauen. IMDb hat für 2017 den Start neuer Features angekündigt, ob diese etwas mit Diskussionsforen zu tun haben, ist aber nicht bekannt.
Gegründet wurde die Internet Movie Database als Projekt mehrerer Mitglieder der Usenet-Newsgroup rec.arts.movies, diese Datenbank war ab 1994 über E-Mail und wenig später per WWW erreichbar.
Keine "positive und nützliche Erfahrung"
Anfang Februar bekamen die Besucher der Message Boards der Internet Movie Database einen Hinweis zu sehen, der ihnen mitteilte, dass die IMDb-Foren bald geschlossen werden. Man schrieb, dass man die "Kundenerfahrung" der Seite analysiert habe und sie verbessern will, weshalb man sich zur Deaktivierung dieser Funktion entschlossen hat. Denn die Betreiber meinen, dass die Foren nicht länger eine "positive und nützliche Erfahrung" böten.Heute war es dann soweit: Wie angekündigt wurde die Diskussionsplattform deaktiviert. Proteste und Petitionen nutzten nichts, die Macher der Datenbank haben die Foren aus dem Netz genommen, von der Abschaltung ist auch das System für private Nachrichten betroffen.
Wie der Guardian berichtet, vermuten viele, dass die Abschaltung mit dem Überhand nehmenden Trolling in Zusammenhang steht. So heißt es, dass es dort immer öfter zu rassistischen Ausfällen und anderweitig beleidigenden Kommentaren gekommen sei. Für die Organisatoren der Petition sei das aber nur ein Ablenkungsmanöver gewesen, stattdessen habe es dafür diverse interne Gründe gegeben.
Kritiker der Schließung befürchten, dass unter der Maßnahme auch die gesamte Qualität der Internet Movie Database leiden könnte, da viele Inhalte wie "Trivia" auf Nutzerbeteiligung aufbauen. IMDb hat für 2017 den Start neuer Features angekündigt, ob diese etwas mit Diskussionsforen zu tun haben, ist aber nicht bekannt.
Gegründet wurde die Internet Movie Database als Projekt mehrerer Mitglieder der Usenet-Newsgroup rec.arts.movies, diese Datenbank war ab 1994 über E-Mail und wenig später per WWW erreichbar.
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