Lenovo: Drei neue Thinkpad-Workstations mit Kaby Lake vorgestellt
Der Hersteller Lenovo hat auf der Solidworks World 2017 drei neue mobile Workstations präsentiert, welche der ThinkPad P-Serie angehören. Die Modelle unterscheiden sich in ihrer Ausstattung, allerdings kommt in allen Notebooks eine Intel-CPU der siebten Generation zum Einsatz.
Darüber hat auch Digital Trends berichtet. Im einzelnen handelt es sich um die mobilen Workstations P71, P51 sowie P51S. Alle Modelle haben einen USB Typ-C-Anschluss verbaut. Die Solidworks World ist auf den Bereich "3D CAD" ausgerichtet und findet jährlich in Los Angeles statt. Wir haben die wichtigsten Unterschiede der neuen ThinkPad-Modelle aufgelistet.
Datenblatt des P71
von 1849 Dollar angegeben.
Datenblatt des P51
Datenblatt des P71
ThinkPad P71 unterstützt Virtual Reality
Bei dem ersten Modell kann eine leistungsstarke Nvidia P5000M-GPU verbaut werden, sodass das Notebook von offizieller Seite als "Virtual reality ready" beworben wird. Für ein Notebook ist eine solche Grafikleistung nun doch eher ungewöhnlich. In dem Business-Gerät findet sich zudem noch Platz für 64 Gigabyte Arbeitsspeicher sowie zwei schnelle SSD-Festplatten, die mit PCIe angebunden werden. Nutzer, die kein Windows auf ihrem Rechner installieren wollen, bekommen außerdem die Möglichkeit, die beiden Linux-Distributionen Ubuntu oder Red Hat Enterprise zu installieren. Das 17 Zoll große Display löst entweder in Full-HD oder UHD auf. Es wird ein Einstiegspreisvon 1849 Dollar angegeben.
Datenblatt des P51
Die kompaktere Variante: ThinkPad P51
Das ThinkPad P51 ähnelt dem P71 zwar in den meisten Punkten, jedoch ist der Bildschirm mit einer Diagonalen von 15,6 Zoll wesentlich kleiner. Hieraus folgt auch, dass neben dem fehlenden optischen Laufwerk nur eine einzige Festplatte verbaut werden kann. Trotzdem stellt Lenovo eine zweite Option in Bezug auf die Größe des Akkus zur Verfügung. Die Kapazität kann entweder 66 oder 90 Wattstunden betragen. Der Einstiegspreis liegt bei knapp 1400 Dollar.ThinkPad P51S: Abgespeckte Version besitzt Touchscreen-Option
Zuletzt bietet Lenovo noch eine ähnliche Variante des ThinkPad P51 an, welche allerdings einige weitere Einschränkungen hinnehmen muss. Es finden lediglich Windows 10 Pro oder Windows 7 Pro als Betriebssysteme offizielle Unterstützung. Zudem muss der Kunde ohne einen Xeon-Prozessor auskommen: Momentan sind nur Optionen für die Core i3, i5 und i7-Reihe von Intel vorhanden. Neben einem USB 3.0-Port wurde auch auf den Mini DisplayPort-Anschluss verzichtet. Ebenso fehlt ein ExpressCard-Slot. Immerhin: Beim P51S handelt es sich um das einzige der neu vorgestellten ThinkPad-Workstations mit der Möglichkeit, einen Touchscreen verbauen zu lassen. Das Modell unterstützt die spezielle Lenovo Power Bridge-Technologie. Hierbei sind zwei Akkus verbaut, sodass im laufenden Betrieb gewechselt werden kann, um eine längere Laufzeit zu erzielen. Mit einem Einstiegspreis von 1050 Dollar ist das Lenovo ThinkPad P51S die günstigste Alternative.
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