Trump-Strafzölle: Spieleindustrie bereitet sich auf harte Zeiten vor
Das Gaming-Geschäft ist wie kaum ein anderes ein internationales, überall auf der Welt sitzen Produzenten von Hard- und vor allem Software. Der neue US-Präsident Donald Trump möchte hingegen "Amerika wieder groß machen" und die US-amerikanische Spielindustrie fürchtet sich bereits davor.
Denn die Entertainment Software Association (ESA), die unter anderem die Spielemesse E3 veranstaltet, befürchtet, dass das US-amerikanische Gaming-Geschäft an Strafzöllen der Regierung von Donald Trump leiden könnte. Denn wie viele andere Bereiche der IT-Industrie ist auch die Spielesparte stark von der Herstellung von Hardware im Ausland abhängig.
Das aber wiederum hätte negative Effekte für die gesamte Branche, die sich gar nicht mit wenigen Sätzen zusammenfassen lassen. Denn beispielswiese hätte eine Verteuerung einer neuen Konsole wie Nintendo Switch negative Folgen für die Verkäufe. Das wiederum hätte auch Auswirkungen auf US-amerikanische Spielestudios, da diese eine kleinere Zielgruppe für ihre Games hätten.
Auch Spiele, deren Herstellung längst ein globalisiertes Geschäft ist, würden für US-Amerikaner teurer werden. Trump kann derartige Strafzölle verhältnismäßig leicht umsetzen, da er laut CNN keine Zustimmung des Kongresses dafür benötigt, sondern nur auf bestehende Regelungen zugreifen müsste.
Ob diese Strafzölle für die Gaming-Industrie (und andere Bereiche) tatsächlich kommen, wird sich erst zeigen, da hier immer die Gefahr internationaler Reaktionen besteht und nicht klar ist, ob Trump mehrere Handelskriege auslösen und führen will.
Fünf bis zehn Prozent
Die ESA befürchtet, dass Strafzölle in Höhe von fünf bis zehn Prozent drohen könnten, das sind laut einem Bericht von Polygon jene Zahlen, die aus Trumps Umfeld zu hören waren und sind. Derartige Zwangsabgaben hätten höhere Preise für die Produkte zur Folge, diese würden die Hersteller an die Konsumenten weiterreichen (müssen).Das aber wiederum hätte negative Effekte für die gesamte Branche, die sich gar nicht mit wenigen Sätzen zusammenfassen lassen. Denn beispielswiese hätte eine Verteuerung einer neuen Konsole wie Nintendo Switch negative Folgen für die Verkäufe. Das wiederum hätte auch Auswirkungen auf US-amerikanische Spielestudios, da diese eine kleinere Zielgruppe für ihre Games hätten.
Auch Spiele, deren Herstellung längst ein globalisiertes Geschäft ist, würden für US-Amerikaner teurer werden. Trump kann derartige Strafzölle verhältnismäßig leicht umsetzen, da er laut CNN keine Zustimmung des Kongresses dafür benötigt, sondern nur auf bestehende Regelungen zugreifen müsste.
Ob diese Strafzölle für die Gaming-Industrie (und andere Bereiche) tatsächlich kommen, wird sich erst zeigen, da hier immer die Gefahr internationaler Reaktionen besteht und nicht klar ist, ob Trump mehrere Handelskriege auslösen und führen will.
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