Vine wurde eingestellt: Twitter stellt umfassendes Archiv bereit
Im vergangenen Jahr hat Twitter angekündigt, sämtliche mobilen Apps des Webdienstes Vine abzuschalten. Daraufhin gab es Gerüchte, dass das Unternehmen Vine aufgekauft werde, damit der Dienst weiterhin bestehen bleibt. Twitter hat nun den Stecker gezogen - der Service verschwindet allerdings nicht vollständig.
Wie Engadget berichtet hat, stellt der Dienstleister ein umfangreiches Archiv zur Verfügung, aus welchem Millionen von gespeicherten Kurzvideos abgerufen werden können. Bei Vine handelt es sich um einen Service, mit welchem man sechs Sekunden lange Videos teilen konnte. Zumeist sollen diese auf den Betrachter als unterhaltsam und witzig wirken. Zum 17. Januar hat der Besitzer Twitter den Dienst eingestellt: Anstelle der bisherigen App hat Twitter nun die App "Vine Camera" bereitgestellt, womit der Anwender ähnliche Videos wie bislang auf Twitter veröffentlichen kann.
Im Oktober letzten Jahres haben wir bereits darüber berichtet, dass der Porno-Hoster Pornhub den Anbieter gerne aufkaufen möchte und als Not-safe-for-Work-Network (NSFW) weiterführen möchte, in welchem sich überwiegend Inhalte "ab 18 Jahre" ansammeln würden. Dazu hat Pornhub ein öffentliches Angebot für die Übernahme von Vine gemacht. Anscheinend war dies offenbar nicht allzu ernst gemeint: Zu einem Aufkauf kam es nicht, sodass der Dienst nun eingestellt wurde.
Das Archiv reicht bis 2013
Das Archiv enthält alle Vines, welche seit 2013 veröffentlicht wurden. Der Nutzer kann diese auf Vine.co einsehen und sich durch verschiedene Kategorien klicken. Die Website wirkt grundsätzlich sehr übersichtlich gestaltet. Mit dem Ende von Vine können allerdings keine neuen Kurzvideos mehr in das Archiv geladen werden: Es gibt nun zudem keine Möglichkeit mehr, neue Vines auf der eigenen Website einzubinden. Der Rekord an Nutzern der Plattform betrug rund 20 Millionen.Im Oktober letzten Jahres haben wir bereits darüber berichtet, dass der Porno-Hoster Pornhub den Anbieter gerne aufkaufen möchte und als Not-safe-for-Work-Network (NSFW) weiterführen möchte, in welchem sich überwiegend Inhalte "ab 18 Jahre" ansammeln würden. Dazu hat Pornhub ein öffentliches Angebot für die Übernahme von Vine gemacht. Anscheinend war dies offenbar nicht allzu ernst gemeint: Zu einem Aufkauf kam es nicht, sodass der Dienst nun eingestellt wurde.
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