Microsoft: Riesiger Support-Deal mit US-Militär - inkl. Quellcode-Zugriff
Microsoft hat einen riesigen Support-Deal mit dem US-Verteidigungsministerium abgeschlossen, der ein Volumen von fast einer Milliarde Dollar hat. Das Unternehmen soll damit die Defense Information Systems Agency (DISA) bei ihrer Arbeit unterstützen, die praktisch der IT-Dienstleister der US-Militärs ist.
Das Pentagon informierte nur sehr knapp über das Zustandekommen des Support-Abkommens mit Microsoft, gab aber immerhin an, dass die Redmonder in dessen Rahmen rund 927 Millionen US-Dollar erhalten sollen. Mit großer Wahrscheinlichkeit geht es dabei unter anderem um die Bereitstellungen von Support-Leistungen rund um Microsofts Cloud-Plattform Azure.
Kommandozentrum der DISA in Fort Meade
Darüber hinaus soll die US-Behörde aber auch Zugriff auf Teile des Quellcodes von Produkten von Microsoft erhalten, heißt es in der Mitteilung des U.S. Defense Departments. Microsoft stelle Beratungsdienstleistungen, Entwickler und Produkt-Teams zur Verfügung, um mit einer großen Vielfalt an proprietären Ressourcen und Quellcode zu arbeiten. Der Zugriff auf den Quellcode werde dann benötigt, wenn dies der Erfüllung der Aufgaben der DISA diene, heißt es weiter. Der Vertrag läuft über fünf Jahre, wobei der Zugang zum Quellcode keineswegs ungewöhnlich ist.
Die DISA ist eine Behörde im US-Verteidigungsministerium, die dessen Aktivitäten in Konflikten mit Technologie unterstützt und dabei unter anderem eine sichere Cloud-Umgebung bereitstellt. Auch das Weiße Haus und andere Verteidigungsorgane der Vereinigten Staaten werden von der DISA bei ihrer Arbeit unterstützt. Die Behörde hat unter anderem den für Regierungen konzipierten Microsoft Azure Government Cloud-Service für ihre Verwendung geprüft, so dass dieser auch für den Umgang mit "kontrollierten, aber nicht geheimen Informationen" genutzt werden darf, berichtet GeekWire.
Microsoft ist immer wieder als Technologielieferant für das US-Verteidigungsministerium aktiv. Vor einigen Monaten konnte man einen umfangreichen Vertrag mit der Behörde abschließen, der innerhalb eines Jahres dafür sorgen soll, dass alle vier Millionen Mitarbeiter des Verteidigungsministeriums auf Windows 10 umsteigen können. Dabei werden auch große Stückzahlen an Laptops und anderer Hardware durch Microsoft geliefert.
Schon 2013 hatte man einen ähnlichen Deal mit dem Defense Department erreichen können, der vorsah, innerhalb kürzester Zeit an 75 Prozent aller Arbeitsplätze der Behörde Windows 8 zum Einsatz zu bringen. Zu dem neuen Support-Vertrag wollten sich bisher weder Microsoft noch die DISA äußern.
Kommandozentrum der DISA in Fort Meade
Darüber hinaus soll die US-Behörde aber auch Zugriff auf Teile des Quellcodes von Produkten von Microsoft erhalten, heißt es in der Mitteilung des U.S. Defense Departments. Microsoft stelle Beratungsdienstleistungen, Entwickler und Produkt-Teams zur Verfügung, um mit einer großen Vielfalt an proprietären Ressourcen und Quellcode zu arbeiten. Der Zugriff auf den Quellcode werde dann benötigt, wenn dies der Erfüllung der Aufgaben der DISA diene, heißt es weiter. Der Vertrag läuft über fünf Jahre, wobei der Zugang zum Quellcode keineswegs ungewöhnlich ist.
Die DISA ist eine Behörde im US-Verteidigungsministerium, die dessen Aktivitäten in Konflikten mit Technologie unterstützt und dabei unter anderem eine sichere Cloud-Umgebung bereitstellt. Auch das Weiße Haus und andere Verteidigungsorgane der Vereinigten Staaten werden von der DISA bei ihrer Arbeit unterstützt. Die Behörde hat unter anderem den für Regierungen konzipierten Microsoft Azure Government Cloud-Service für ihre Verwendung geprüft, so dass dieser auch für den Umgang mit "kontrollierten, aber nicht geheimen Informationen" genutzt werden darf, berichtet GeekWire.
Microsoft ist immer wieder als Technologielieferant für das US-Verteidigungsministerium aktiv. Vor einigen Monaten konnte man einen umfangreichen Vertrag mit der Behörde abschließen, der innerhalb eines Jahres dafür sorgen soll, dass alle vier Millionen Mitarbeiter des Verteidigungsministeriums auf Windows 10 umsteigen können. Dabei werden auch große Stückzahlen an Laptops und anderer Hardware durch Microsoft geliefert.
Schon 2013 hatte man einen ähnlichen Deal mit dem Defense Department erreichen können, der vorsah, innerhalb kürzester Zeit an 75 Prozent aller Arbeitsplätze der Behörde Windows 8 zum Einsatz zu bringen. Zu dem neuen Support-Vertrag wollten sich bisher weder Microsoft noch die DISA äußern.
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