Akamai: DDoS-Attacken im vergangenen Jahr um 71 Prozent gestiegen
DDoS-Angriffe auf der gesamten Welt nehmen mit der Zeit stetig zu. Der Cloud-Anbieter Akamai hat die bislang größten Angriffe im vergangenen Quartal aufgezeichnet. Das Land mit den meisten ausgehenden Attacken ist demnach China. Dies hatte das Unternehmen in seinem Sicherheitsbericht für das dritte Quartal veröffentlicht. Der Bericht dient dazu, auf Grundlage interner Informationen im Netzwerk aktuelle Sicherheitsprobleme zu ermitteln. Dies teilte das Unternehmen in einer Presseinformation mit.
Dabei wurde ein Rekord bei der Kapazität eines einzigen Angriffs registriert. Dieser Wert hat 623 Gigabit in einer Sekunde betragen, der zweithöchste immerhin noch 55 Gigabit. Der Sicherheitsblogger Brian Krebs war z.b. unter anderem Ziel dieser Angriffe. Insgesamt sind 4566 Vorfälle im kompletten Quartal registriert worden. Dies entspricht zwar acht Prozent weniger als im Quartal zuvor, jedoch hat auch gleichzeitig die Anzahl an Angriffen mit hohen Kapazitäten über 100Gigabit pro Sekunde um das Doppelte zugenommen. Der Wert hierzu betrug 19 Angriffe. Die Volksrepublik China stellt mit 30 Prozent aller Attacken das größte Quellland für die Attacken dar, die USA folgen auf dem 2. Platz mit 22%. Das Hauptziel sind mit ungefähr 66 Prozent dann auch wieder Server in den USA.
Infografik: Akamai Security Report Q3/2016
Bei sogenannten DDoS-Attacken (Distributed Denial of Service) werden von meist vielen global verteilten Rechnern (Botnetze) nicht verwertbare Datenpakete an das Ziel gesendet, die nach einer Zeit nicht mehr gehandhabt werden können und das System somit abstürzen lassen. Eine Form dieses Angriffs ist DNS- und NTP-Flood, wo einfach mit hoher Frequenz Pakete in diesem Protokoll verschickt werden. Der ausführliche Bericht kann unter diesem Link gedownloadet werden.
Siehe auch: Project Shield: Google stellt sich bisher größter DDoS-Attacke
Eine der Ursachen ist das Botnetz Mirai
Hier kommt das berüchtigte Mirai-Botnetz ins Spiel, welches schon in den vergangenen Wochen für große Schlagzeilen im Netz verantwortlich war. Mirai bezeichnet eine Kollektion infizierter IoT-Geräte, von Smartwatches bis hin zu Waschmaschinen, die die Attacken ausführten. Einer Prognose von Akamai zufolge soll sich dieser Trend noch weiter verschärfen, mit Sicherheitslücken ausgelieferte IoT-Geräte für DDoS-Angriffe zu verwenden.Bei sogenannten DDoS-Attacken (Distributed Denial of Service) werden von meist vielen global verteilten Rechnern (Botnetze) nicht verwertbare Datenpakete an das Ziel gesendet, die nach einer Zeit nicht mehr gehandhabt werden können und das System somit abstürzen lassen. Eine Form dieses Angriffs ist DNS- und NTP-Flood, wo einfach mit hoher Frequenz Pakete in diesem Protokoll verschickt werden. Der ausführliche Bericht kann unter diesem Link gedownloadet werden.
Siehe auch: Project Shield: Google stellt sich bisher größter DDoS-Attacke
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