Studie zur Digitalisierung: Jeder Zweite beklagt höheren Stress

Mitarbeiter, Büro, Indoor Bildquelle: idw-online.de
Die Digitalisierung bringt im Beruf vor allem Stress mit sich - so zumindest das Ergebnis einer Studie, die der DGB durchgeführt hat. Demnach empfindet jeder Zweite durch modernen Kommunikationswege & Co. eine höhere Belastung im Beruf.

Zweigeteilte Meinung

Unter der Überschrift "Gute Arbeit" führt der DGB in regelmäßigen Abständen Repräsentativbefragung durch, die zeigen sollen, wie sich die Arbeitsbedingungen in Deutschland entwickeln. In der zehnten jetzt angestellten Studie dieser Art, die laut Angaben des Gewerkschaftsbunds unter 10.000 Beschäftigten durchgeführt wurde, stand dabei die Frage im Mittelpunkt, wie sich die Digitalisierung auf den Alltag der Beschäftigten auswirkt. DGB -Studie "Gute Arbeit" 2016Digitalisierung: Für viele bedeutet das mehr Multitasking Das repräsentative Ergebnis: 82 Prozent aller Beschäftigten geben an, dass ihre Arbeit durch Digitalisierungsprozesse beeinflusst wird. Fast jeder Zweite (46 Prozent) findet, dass die Arbeitsbelastung durch diese Prozesse deutlich angestiegen ist. "Diese Beschäftigtengruppe berichtet im Kontext der Digitalisierung überwiegend über eine höhere Arbeitsbelastung und Arbeitsverdichtung. Auch die Überwachung und Kontrolle der Arbeitsleistung hat für eine Mehrheit der Befragten zugenommen", so der DGB. DGB -Studie "Gute Arbeit" 2016Mehr Belastung? Die Hälfte sagt ja, die andere Hälfte nein In drei Punkten sind sich dabei also besonders viele der Befragten einig. So geben 54 Prozent der Studienteilnehmer an, dass die Arbeitsmenge durch die Digitalisierung eher größer geworden sei. Ähnlich fallen die Angaben beim Thema Multitasking aus, das für 56 Prozent jetzt eher häufiger im Arbeitsalltag erforderlich ist. Zu guter Letzt spürt gut die Hälfte aller Befragten eine wachsende Überwachung und Kontrolle der Arbeitsleistung durch digitale Kanäle - hier geben allerdings auch 50 Prozent an, dass sie keine Steigerung wahrgenommen hätten.

Keine Mitsprache wird zum Problem

Der DGB will dabei noch einen weiteren Punkt ausgemacht haben, der die Digitalisierung für Beschäftigte zum Problem macht: "Bei der digitalen Veränderungen ihrer Arbeit werden die Beschäftigten nur unzureichend beteiligt. "Drei Viertel der von Digitalisierungsprozessen Betroffenen haben keinen oder nur einen geringen Einfluss auf diese Prozesse an ihrem Arbeitsplatz", so die Analyse des Bundes.

Zu guter Letzt zeigt die Studie laut den Machern aber auch einen positiven Aspekt auf. Demnach seien "Potenziale für eine bessere Vereinbarkeit von Arbeit und Familie durch neue technische Möglichkeiten" zu erkennen. Vor allem "Beschäftigte mit Betreuungsaufgabe für Kinder oder Pflegebedürftige" könnten demnach von der Digitalisierung profitieren. Mitarbeiter, Büro, Indoor Mitarbeiter, Büro, Indoor idw-online.de
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