Exodus bei Motorola: Lenovo streicht erneut hunderte Stellen
Der Umbau beim US-Smartphonehersteller Motorola geht nach der Übernahme durch den chinesischen Computerkonzern Lenovo weiter. Jetzt haben Motorola und Lenovo bestätigt, dass man erneut hunderte Arbeitsplätze gestrichen hat, um Überschneidungen in der gemeinsamen Belegschaft der Smartphone-Sparte von Lenovo zu reduzieren.
Mit einer offiziellen Stellungnahme gegenüber US-Medienvertretern hat Lenovo inzwischen einen vorangegangenen Bericht des Portals Droid-Life bestätigt, laut dem es tiefe Einschnitte bei dem vor einiger Zeit aufgekauften Smartphone-Hersteller Motorola Mobility gibt. Der Bericht ging auf Aussagen von inzwischen ehemaligen Mitarbeitern von Motorola zurück, die ihren Jobverlust über Facebook kundgetan hatten.
Lenovo zufolge wurden "weniger als zwei Prozent" der weltweit insgesamt rund 55.000 Mann starken Belegschaft des Gesamtkonzerns jüngst im Zuge der durch die Übernahme von Motorola nötigen Umstrukturierungen entlassen. Welche Teams bei Motorola betroffen sind, teile Lenovo nicht mit. Laut den ursprünglichen Meldungen der Betroffenen waren auch Mitarbeiter dabei, die seit rund 20 Jahren für Motorola tätig waren.
Droid-Lifes Quellen zufolge dürften rund 700 der zuletzt 1200 Mitarbeiter von Motorola Mobility in den USA ihre Kündigung erhalten haben. Dies entspricht somit mehr als der Hälfte der Mitarbeiter, wobei vor allem das langjährige Hauptquartier des Unternehmens in Chicago betroffen sein dürfte. Die Stellenstreichungen haben offenbar auch zu Gerüchten geführt, laut denen der Hauptsitz von Chicago an den Standort des US-Firmensitzes von Lenovo in Raleigh, North Carolina verlegt werden würde.
Derartige Spekulationen hat Motorola inzwischen dementiert. Der Stellungnahme zufolge bleibt das Motorola-HQ in Chicago erhalten. Lenovo begründet die Kündigungen mit einer Anpassung der internen Strukturen nach der Übernahme von Motorola und dem Wunsch, besser im weltweiten Smartphone-Markt Schritt halten zu können. Es gehe um eine Senkung der Kosten, eine Steigerung der Effizienz und eine allgemeine Verbesserung der finanziellen Leistung, heißt es.
Lenovo hatte Moto im Jahr 2014 für knapp drei Milliarden US-Dollar übernommen, als noch rund 3500 Mitarbeiter in Chicago für das Unternehmen tätig waren. Ein Jahr später strich Lenovo rund ein Viertel der Stellen und begründete dies ebenfalls mit Umstrukturierungen aufgrund von Überschneidungen mit den Teams der eigenen Smartphone-Sparte.
Als Motorola Mobility 2012 zunächst von Google gekauft wurde, waren noch rund 20.000 Mitarbeiter für das Unternehmen tätig. Schätzungen zufolge hat Motorola seit dem Kauf durch Google somit bis heute innerhalb von vier Jahren mehr als 95 Prozent seiner ursprünglichen Mitarbeiter verloren.
Lenovo zufolge wurden "weniger als zwei Prozent" der weltweit insgesamt rund 55.000 Mann starken Belegschaft des Gesamtkonzerns jüngst im Zuge der durch die Übernahme von Motorola nötigen Umstrukturierungen entlassen. Welche Teams bei Motorola betroffen sind, teile Lenovo nicht mit. Laut den ursprünglichen Meldungen der Betroffenen waren auch Mitarbeiter dabei, die seit rund 20 Jahren für Motorola tätig waren.
Droid-Lifes Quellen zufolge dürften rund 700 der zuletzt 1200 Mitarbeiter von Motorola Mobility in den USA ihre Kündigung erhalten haben. Dies entspricht somit mehr als der Hälfte der Mitarbeiter, wobei vor allem das langjährige Hauptquartier des Unternehmens in Chicago betroffen sein dürfte. Die Stellenstreichungen haben offenbar auch zu Gerüchten geführt, laut denen der Hauptsitz von Chicago an den Standort des US-Firmensitzes von Lenovo in Raleigh, North Carolina verlegt werden würde.
Derartige Spekulationen hat Motorola inzwischen dementiert. Der Stellungnahme zufolge bleibt das Motorola-HQ in Chicago erhalten. Lenovo begründet die Kündigungen mit einer Anpassung der internen Strukturen nach der Übernahme von Motorola und dem Wunsch, besser im weltweiten Smartphone-Markt Schritt halten zu können. Es gehe um eine Senkung der Kosten, eine Steigerung der Effizienz und eine allgemeine Verbesserung der finanziellen Leistung, heißt es.
Lenovo hatte Moto im Jahr 2014 für knapp drei Milliarden US-Dollar übernommen, als noch rund 3500 Mitarbeiter in Chicago für das Unternehmen tätig waren. Ein Jahr später strich Lenovo rund ein Viertel der Stellen und begründete dies ebenfalls mit Umstrukturierungen aufgrund von Überschneidungen mit den Teams der eigenen Smartphone-Sparte.
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