Moto Z: Modul-Halter ist stabil - aber letztlich gibt's ganz andere Probleme

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Motorolas Flaggschiff Moto Z ist jetzt in seiner finalen Form in den Handel gekommen. Auf der IFA war das Gerät mit seinen diversen Modulen ja bereits zu sehen und auszuprobieren - doch dort konnten wir erst einmal nur Vorabversionen zeigen. Unser Kollege Lutz Herkner hat daher nun noch einmal in Ruhe das endgültige Produkt vor die Kamera geholt.

Und er kann dabei vor allem eine wichtige Fragestellung vieler Interessenten beantworten: Reicht denn die magnetische Haltung für die Zusatzmodule aus oder ist das nicht doch eine etwas wacklige Angelegenheit? Im praktischen Versuch zeigt sich nun, dass Motorola hier ordentlich in die Stabilität investiert hat. Niemand muss befürchten, dass bei einem falschen Griff und einer schnellen Bewegung das Mobiltelefon oder das angesteckte Modul auf den Boden fallen.

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Relativ wenig Beachtung fand bisher die Tatsache, dass Motorola sich mit dem Moto Z ebenfalls von den alten analogen Audio-Anschlüssen mit Klinkenstecker verabschiedet. An den Seitenflächen des Smartphones findet man nur noch einen einzigen Port vor - und bei diesem handelt es sich um einen USB Type-C-Anschluss, über den zukünftig Datenübertragung, Energiezufuhr und auch auch die Audiowiedergabe geregelt werden. Der Wegfall des Klinkenports dürfte auch eine Voraussetzung gewesen sein, um das Moto Z mit nur 5,2 Millimetern zu einem der bisher dünnsten Geräte zu machen.

Das schmale Design hat aber auch noch an anderen Stellen seinen Preis. So passt gerade einmal ein Akku mit einer Kapazität von 2.600 mAh in das Gerät. Das ist für ein Android-Smartphone und ein Display im 5,5-Zoll-Format dann doch ziemlich wenig und dürfte auch den Grund darstellen, warum Motorola den eingebauten Snapdragon 820-Prozessor nur mit reduziertem Takt laufen lässt. So reicht es dann zumindest für eine Laufzeit, die dem Mittelmaß entspricht. Der Testlauf erfolgte allerdings ohne angeflanschtes Modul, das ebenfalls noch mit Strom versorgt werden will.

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Wer braucht denn so ein dünnes Smartphone, und dann noch zum Preis eines so schwachen Akkus? Irgendwie gehen m.E. die Entwicklungen langsam am Markt vorbei...
 
@data68: Es ist so dünn damit die Module nicht so sehr auftragen.
 
Keine Klinkenstecker = Epic Fail Sorry
 
@exxo: Das mit dem Adapter ist wirklich nicht schön. Naja, wie schon mit den fest verbauten Akkus heißt es dann am Ende:"Friss oder stirb!"
 
@M4dr1cks: ich bin ja sonst ein Verfechter von Fortschritt und nehme gerne mal einen Hersteller in Schutz, auch wenn viele andere schon von Abzocke und Betrug schreiben.

Den Versuch die Klinkenstecker aus Smartphones zu verbannen kann ich leider nicht unterstützen weil der User dadurch keinen Vorteil hat.

Lediglich die Ingenieure von Smartphones haben es mit USB only leichter weil sie sich weniger Gedanken machen müssen wo sie die 3.5mm Buchse platzieren können und so etwas leichter noch dünnere Geräte entwickeln können.

Der Kunde muss sich im Gegenzug mit Adaptern rumplagen, die im Zweifelsfall immer in der Jacke liegen die man gerade nicht angezogen hat.

Mal davon abgesehen das Adapter gerne mal einen Wackelkontakt haben... Ich kann da leider aus Erfahrung berichten das mein Walkman Handy von Sony vor Ewigkeiten ständig Probleme mit solchen Adaptern gemacht hat.
 
bericht 1:1 von areamobile.de geklaut respeckt an den schreiberling
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