WhatsApp teilt nun doch Daten mit Facebook, Opt-out aber möglich

Logo, Messenger, whatsapp Bildquelle: WhatsApp
Nach der Übernahme von WhatsApp durch das soziale Netzwerk Facebook versicherte der Messenger-Dienst, dass sich dadurch für die Nutzer nichts ändert, schon gar nicht in Bezug auf die Privatsphäre. Zweieinhalb Jahre später weicht man das aber auf und wird künftig bestimmte Daten mit dem Mutterkonzern teilen. Es gibt allerdings die Möglichkeit zu einem Opt-out.

"Respekt für die Privatsphäre"

In einem Blogbeitrag, der die aktualisierten Nutzungsbedingungen und die neue Datenschutzrichtlinie vorstellt, schreibt WhatsApp gleich im ersten Satz: "Respekt für deine Privatsphäre ist in unseren Genen programmiert." Denn natürlich weiß man, dass das für viele ein besonders empfindlicher Punkt ist, WhatsApp beteuert, dass alles unter der Beachtung "strenger Datenschutz-Prinzipien" erfolgt.

Der wahrscheinlich wichtigste oder auch kontroverseste Punkt ist, dass man bestimmte Daten, darunter die Telefonnummer, mit Facebook teilen wird. Man versichert jedoch: "Nichts, was du auf WhatsApp teilst, inklusive deiner Nachrichten, Fotos und Account-Informationen, wird für andere sichtbar auf Facebook oder einer anderen App unserer Familie von Apps geteilt. Nichts, was du in diesen Apps postest, wird für andere sichtbar auf WhatsApp geteilt."

Weiter verweist man auf den Umstand, dass es Ende-zu-Ende-Verschlüsselung gebe, dadurch können weder WhatsApp noch Facebook private Informationen einsehen: "Wir speichern keine deiner Nachrichten, nachdem sie zugestellt wurden. Wenn sie Ende-zu-Ende verschlüsselt sind, können weder wir noch Dritte sie lesen."

Die mit Facebook geteilten Daten dienen dazu, Dienste und Angebote zu verbessern, als Beispiel nennt man die Bekämpfung von Spam über Apps hinweg. Aber es heißt auch, dass "Produktvorschläge gemacht werden und relevante Angebote und Werbung auf Facebook gezeigt wird".

WhatsApp ist und bleibt frei von Werbebannern von Dritten, so der Dienst gleichzeitig. Man will aber neue Möglichkeiten ausloten, den Messenger zu verwenden, vor allem in Richtung von Unternehmen. Laut WhatsApp sind das etwa: "Informationen zu Bestellungen, Transaktionen und Terminen, Liefer- und Versandbenachrichtigungen, Aktualisierungen von Produkten und Dienstleistungen und Marketing."

Hierbei soll aber keinesfalls das Gefühl entstehen, dass es sich um Spam handelt, so WhatsApp. Laut dem Anbieter will man bei allen diesen Diensten die Möglichkeiten, diese Art der Kommunikation genau verwalten zu können.

Nein, danke

Als bestehender Nutzer hat man auch die Möglichkeit zu einem Opt-out: Wenn man nicht will, dass WhatsApp die Daten mit Facebook teilt, dann kann man das in den nächsten 30 Tagen recht einfach tun, nämlich in den Einstellungen innerhalb der App, der entsprechende Punkt ist unter Account zu finden.

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WhatsApp für Android: APK-Version
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