DDR5: Nächste Arbeitsspeicher-Generation kommt doch noch
Der aktuelle Standard für Arbeitsspeicher wird dann doch nicht der letzte seiner Art sein. Die Spezifikationen für den DDR4-Nachfolger DDR5 werden derzeit ausgearbeitet und sollen etwa zum Jahresende komplett vorliegen. Bis entsprechende Produkte auf den Markt kommen, wird es allerdings noch etwas dauern.
Es wurde bereits mehrfach die Ansicht geäußert, dass der klassische Arbeitsspeicher noch vor der Einführung einer neuen DDR-Version von neuen Technologien ersetzt wird. Extrem schnelle und nichtflüchtige Speicher, die aus verschiedenen Ansätzen heraus entstehen sollen, sind bisher aber noch nicht im Praxiseinsatz zu sehen. Und auch nur Intel und Micron haben mit ihrer 3D XPoint-Technologie reale Produkte für die kommende Zeit angekündigt.
Obwohl es also noch dauern wird, bis DDR5-Chips in der Praxis ankommen, werden alternative Technologien auch dann wohl noch nicht in der breiten Masse der Anwendungen angekommen sein. Gerechnet werden kann mit den neuen Arbeitsspeicher-Komponenten voraussichtlich ab dem Jahr 2020 - und anfangs wohl vor allem in Servern, berichtete die PC World. Desktops und Notebooks folgen für gewöhnlich 12 bis 18 Monate später.
Der neue Standard soll außerdem eine signifikant höhere Performance mitbringen und dabei gleichzeitig auch energiesparender arbeiten. Letzteres ist vor allem bei Notebooks ein extrem wichtiges Kriterium. Bei der Entwicklung von DDR5 wurden vor allem auch verschiedene Vorhaben umgesetzt, die man bei DDR4 noch zurückstellte. Letztlich ist allen klar, dass es hier gar nicht mehr darum geht, entscheidende neue Ideen zum Einsatz zu bringen, da es ohnehin nur noch darum gehen sollte, die Zeit bis zur ordentlichen Verfügbarkeit neuerer Technologien zu überbrücken.
Obwohl es also noch dauern wird, bis DDR5-Chips in der Praxis ankommen, werden alternative Technologien auch dann wohl noch nicht in der breiten Masse der Anwendungen angekommen sein. Gerechnet werden kann mit den neuen Arbeitsspeicher-Komponenten voraussichtlich ab dem Jahr 2020 - und anfangs wohl vor allem in Servern, berichtete die PC World. Desktops und Notebooks folgen für gewöhnlich 12 bis 18 Monate später.
Keine bahnbrechenden Neuerungen
Die Spezifikationen von DDR5 sind von Grund auf darauf ausgelegt, Arbeisspeicher-Architekturen mit kleineren Strukturweiten zu produzieren. Dadurch steigt die Speicherdichte weiter und es lassen sich sehr viel höhere Kapazitäten in Systeme mit begrenztem Platz einbauen. DDR4 wurde vor Jahren eigentlich für 40- bis 50-Nanometer-Prozesse entwickelt und ist eigentlich nicht darauf ausgelegt, in Verfahren bis zu 10 Nanometern hergestellt zu werden.Der neue Standard soll außerdem eine signifikant höhere Performance mitbringen und dabei gleichzeitig auch energiesparender arbeiten. Letzteres ist vor allem bei Notebooks ein extrem wichtiges Kriterium. Bei der Entwicklung von DDR5 wurden vor allem auch verschiedene Vorhaben umgesetzt, die man bei DDR4 noch zurückstellte. Letztlich ist allen klar, dass es hier gar nicht mehr darum geht, entscheidende neue Ideen zum Einsatz zu bringen, da es ohnehin nur noch darum gehen sollte, die Zeit bis zur ordentlichen Verfügbarkeit neuerer Technologien zu überbrücken.
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